Kommt letztens der Ex-Praktikant hier an und eröffnet mir, dass er da so eine Nummer gefunden hätte, bei der ihm „glatt einer abgeht“, wie er sagte. Ich sagte „spiel mal“ und äußerte danach, dass ich da durchaus Verständnis hätte, denn mir wäre soeben auch einer und so.
Eigentlich hat Fætter Dubs „Banzai Republic“ obhin des Veröffentlichungsjahres 2004 schon fast so was wie Klassiker-Charakter, aber was soll ich machen, ich habe diesen Zuckerwatte-Track erst im Herbst 2010 entdeckt und mich von jetzt auf gleich darin verliebt.
Eigentlich hätte diese fantastische Nummer ein richtig schönes Video verdient, nur das kann man nicht erzwingen und so unansehnlich finde ich diese Collage aus allen möglichen Street Art Werken jetzt auch nicht.
Zwei Pollis mit schusssicheren Westen, Maschinengewehren im Anschlag und einem scheinbar alles kontrollierendem, konzentriert bösen Blick beschützen den provinziellen Hauptbahnhof in Potsdam. Ein Hauch von Metropole zieht durch die Halle. So wie damals in Paris. Einem Moment, den ich nie vergessen werde. Nie fühlte ich mich so unsicher.
Diesen Kurzfilm hat Vladimir Teneslav für einen rumänischen Kurzfilm gedreht, in dem so einiges an Parkour weggerannt wird. Nicht zu fassen, der Bengel.
Ich hatte diese zweistündige Sendung, die 2007 von BBC 6 ausgestrahlt heute schon mal auf Twitter abgeworfen. Seit dem habe ich nichts anderes gehört. Soundtrack of the day, wenn nicht gar mehr. Hier stimmt einfach alles, wenn man bedenkt, dass die Sendung so im Radio lief. Im Radio!
Lee ‚Scratch‘ Perry spielt sich nicht nur durch den kompletten Katalog des legendären Labels Trojan Records. Die Playlist liest sich wie das Who is who der ganz Großen. Nicht nur des Reggaes. Bob Marley, The Upsetters, Fats Domino und gar Bob Dylan. Dazu die verspulte Art von Perry, diese Kiste durch zu moderieren. Ganz ausdrücklich wunderbar.
Ich wollte das eigentlich in die Two Cents packen, aber das ist einfach zu gut. Auch wenn nicht gemixt, was hier allerdings auch irgendwie Charme hat, und wenn das Dingen nicht zum Download steht. Ich habe es trotzdem.
Tracklist:
01. Return of Django – The Upsetters
02. Sick and Tired – Fats Domino
03. Going to the River – Fats Domino
04. Turn Back the Hands of Time – Tyrone Davis
05. Dark End of the Street – James Carr
06. To Love Somebody – James Carr
07. Doctor Dick – Lee Perry and the Soulettes
08. I am the Upsetter – Lee Perry
09. People Funny Boy – Lee Perry
10. Tighten Up – The Untouchables
11. Son of Thunder – Lee Perry
12. Clint Eastwood – Lee Perry
13. Prisoner of Love – Dave Barker
14. My Cup – Bob Marley and the Wailers
15. Duppy Conqueror – Bob Marley and the Wailers
16. Soul Rebel – Bob Marley and the Wailers
17. Kaya – Bob Marley and the Wailers
18. Small Axe – Bob Marley and the Wailers
19. Keep On Moving – Bob Marley and the Wailers
20. Keep on Moving – The Impressions
21. People Get Ready – The Impressions
22. In the Midnight Hour – Wilson Picket
23. Cry to Me – Solomon Burke
24. Beat Down Babylon – Junior Byles
25. Curley Lock – Junior Byles
26. Hurts So Good – Susan Cadogan
27. Cloak and Dagger – Tommy McCook & The Upsetters
28. Enter the Dragon – The Mighty Upsetter
29. Babylose Burning – Maxie, Niney & Scratch
30. I Shall Be Released – Bob Dylan
31. Blowin’ In the Wind – Bob Dylan
32. Foundation Solid – The Upsetters
33. Babylon Thief Dub – Augustus Pablo
Tokyo Homeless by Christian Burkert | Koikoikoi „The black and white series shoot by Christian Burkert deals with the approximately 6,000 people living in the metropolitan Tokyo in public parks or along the Sumida river in tents, cardboard boxes and small huts made of wood and plastic sheeting, being excluded from the achievement-orientated society.“
Einer der Betreiber von Analogsoul hat sich meinen gestrigen Eintrag über die “Schallplattenunterhalter” in der DDR genommen, einiges dazu aus dem privaten Nähkästchen erzählt, auch weil ihn das selber betraf. Außerdem hat er dieses großartige Foto aus seinem Privatarchiv dazu getan, welches ihn beim „Auflegen“ während seiner Dienstzeit zeigt. Das NVA Soundsystem quasi.
Wer Kruder & Dorfmeister schon länger kennt, weiß, dass die neben den Downtempo Veröffentlichungen ala K&D Sessions damals auch gerne in den wilderen Gewässern des Drum ’n‘ Bass fischen gingen, wie nicht zu letzt diese großartige Mix-CD aus dem Jahre 1996 beweist, die ich in der Tat immer noch gerne und regelmäßig höre.
Hier ein Mix aus dieser Zeit, der 1996 für die Radiosendung BTTB X-Series aufgezeichnet wurde und sogar zarten Jungle-Anleihen intus hat. Schönes Ding für das heutige Bergfest.
Und während ich das hier munter vor mich hinschreibe, stelle ich fest, dass es das Dingen nicht mehr zum Download gibt. Gnarf.
Es gibt Dinge, die kann ich mir nicht oft genug ansehen. Nordlichter gehören zum Beispiel dazu, so wie dieses hier, aufgenommen über Tromsø, Norwegen, von Tor Even Mathisen.
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