Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Edel-Tischkicker: Lux Minimalist Foosball

Bei Tischkickern geht gemeinhin die Leidenschaft mit mir durch – zumindest wenn sie guter Qualität sind. Den Lux Minimalist Foosball Tischkicker, den die Firma Pool Table Portfolio da gebaut hat, braucht ganz sicher kein Mensch zumal er mit Anschaffungskosten in Höhe von $19,319.00 kaum im Budget des landläufigen Kickerspielers liegen dürfte. Aber: das Dingen sieht total abgefahren aus und spielen würde ich den dann schon mal ganz gerne.

A truly minimalist foosball in stainless steel, aluminum and ESG unbreakable glass. All options are customizable including colors of frame, legs and field.

There are also over 12 options for the figures that can be selected below. The tables can also have a company or team logo on the sides or playing field. Handles are shown in black, but are a chromed aluminum as shown in the last install pictures.


(via Notcot)

Einen Kommentar hinterlassen

Frau Schmidt and the Mongolian Racer

Leben in der Mongolei. Schräg über uns wohnte damals dieses alte Ehepaar, die schon aus der DDR heraus in die nach Orient duftenden Länder dieser Erde reisen durften. Ich weiß weder genau, was er damals tat, noch was sie arbeitete. Ich glaube, sie verdiente ihre Alu-Chips mit Klavierkonzerten – sie übte täglich über meinem Zimmer. Es klang toll. Dennoch mochte ich ihn nicht – sie waren als Paar irgendwie „komisch“. Und sie waren die einzige Familie, die im Aufgang über ein Telefon verfügte, was, wie wir später erst erfuhren, ein Zeichen dafür war, dass sie ganz besondere Beziehungen zum Staatsapparat der DDR unterhielten, wenn ihr versteht. Außerdem hatten sie eine Sommerresidenz direkt im Schatten der Grenze, was einiges aussagt, da es nur mit Sondergenehmigung zu besuchen war. Die Bude war größer als ihre Wohnung, aber da waren sie nur im Sommer.

Er war ein „Arsch“, wie wir ihn damals gerne schon nannten, sie war sein diametraler Engel, sie schmierte uns Schinkenstullen, wenn wir mal den Schlüssel vergassen und im Hausflur darauf warteten, dass jemand der Eltern von der Arbeit kam, um uns rein zu lassen. Die Stullen schmeckten gut. Danach spielte sie uns etwas auf ihrem Klavier vor. Alles was wir hören wollten, auch wenn es aus dem Westradio bekannt war. Sie kannte das und konnte das spielen. Ich habe sie ewig (im Sinne von ewig) nicht gesehen und frage mich häufig, wie es ihr wohl ergangen ist, als dann alle Telefon und bunte Fernseher hatten. Ich würde sie gar fragen, wenn ich wüsste ob sie noch lebt und wo sie denn ist.

Wie auch immer – die beiden reisten zu Beginn der 80er damals durch die Mongolei. Als DDR-Bürger! Die Faszination daran verstehen hier wohl nur die wenigsten, aber die beiden waren damals so was wie Exoten. Ossis in der Mongolei. Sie brachten allerhand Dinge mit, die ich mir von ihr immer zeigen lies, wenn ich den Schlüssel vergass und wenn er nicht da war. Dschingis Khan und so Jungen-Träume. Sie konnte viel darüber reden, die Frau Schmidt. Ich hörte ihr gerne zu.

Als ich eben dieses Video sah, musste ich an sie denken. Und der Haselnuss-Strauch, den sie in den 70ern vor unseren Aufgang pflanzte, steht immer noch und wächst.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Just my daily two cents

Allen Ginsbergs Jack Kerouac-Fotos | Canada.com
„Ginsberg started taking pictures in the late ’40s with a box Brownie and moved up to a secondhand Kodak Retina (1953), a Ricoh (which he lost), an Olympus XA, an old C3 Leica and a secondhand Rolleiflex.“

40 Tage ohne Email und Handy: „Pornos werden unwichtig“ | taz
„Christoph Koch hat vierzig Tage lang auf Internet und Mobil-telefon verzichtet – und darunter schwer gelitten. In der taz spricht der Gezeichnete über sein Trauma“

Ein Kommentar

Cheeseburger aus der Dose

Das ist doch mal was für den geneigten Globetrotter-Vielkäufer; Cheeseburger aus der Dose und ich will gar nicht wissen, wie der tatsächlich aussah, wenn man ihn da raus gefummelt hatte.

Die Seite Trekking-Mahlzeiten.de existiert noch immer, den Burger in der Dose allerdings scheinen sie nicht mehr im Angebot zu haben. Lief wohl nicht so.


(via Retro Thing)

4 Kommentare

Mixtapes: History of Hip-Hop ’80s

Die Macher der Sendung “The Rub”, welche beim Onlinesender Brooklyn Radio läuft, haben sich durch die Archive der goldenen Jahre des Hip Hops gegraben und für jedes Jahr von 1979 – 1989 ein Mixtape ins Netz gestellt, welches eben nur Tracks aus dem jeweiligen Jahr vereint. Alle mit gründlich gemachten Playlists, downloadbar nach Registrierung. (Oder aus dem Quelltext oder aus dem Browser – ihr wisst ja wie das geht.) Da sind durchaus auch Mixe bei, die mir zusagen.

(via De:Bug)

3 Kommentare