
Ey, Punk!
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Zum Inhalt springen -->Ich bin heute Mittag über den Flickr-Pool von Cari Ann Wayman gestolpert und habe bis eben gebraucht, mich durch wirklich fast jedes ihrer nahezu unendlich vielen Fotos zu klicken. Wahnsinnig gut, was die junge Frau mit der Kamera anzufangen weiß. Immer.
Was mich aber wirklich echt beeindruckt, ist ihr Umgang mit der Darstellung von verlassenen Objekten. Da hat man ja doch schon so einiges weg in letzter Zeit. HDR, was ich immer noch mag, Effekthascherei, der ich auch immer noch was abgewinnen kann und jede Menge spektakulärer Bildkompositionen. Mag ich alles, aber nichts ist so augentreffend, wie diese Bilder hier. Ich nenne das ab hier mal Grunge-Fotografie. Ein ergreifend unspektakuläres In-Szene-Setzen von verlassenen Gebäuden; dreckig, ehrlich, irgendwie amerikanisch und reflektierend.
Ihr Foto-Album abandoned things strotzt nur so vor mittelfingerzeigender Kuhlness und übertrifft so ziemlich alles, was ich bisher in diesem Genre zu sehen bekam. Auch deshalb, weil sie in diese Öde immer wieder Menschen einbindet. Gerne sich selber, in dem sie sich der Abgewracktheit des Äußeren in nichts nach zustehen versucht, was auch gelingt, gerne aber auch Freunde von sich.
Diese Bilder sind genial und ich bin echt ein wenig aus dem Häuschen. Dem verlassenem, versteht sich. Ich weiß gar nicht, welches Foto ich jetzt nehmen soll, die sind alle grandios. Deshalb: unbedingt Zeit mitnehmen.
Ein KommentarBoah! Wundervolles Stop-Motion-Time-Lapse-Nature-was-weiß-ich-noch-alles-Video zu Brock Van Weys Glimpse Of Infinity. Wegschmelz.
(Direktlink, via Deepgoa)
Aus dem Film Taking Off von 1971. Nur damit auch das mal geklärt ist.
(Direktlink, via kox)
Ick glotz TV.
3 KommentareEin verdammt geiles Video, dass die Großmeister des Downbeats hier von einem Fan geschneidert bekommen haben, wenn auch nicht mehr ganz frisch. Der Sound ist sowieso über jeglichen Zweifel erhaben und ich habe eben mal ganz kurz darüber nachgedacht, einen BOC-Videoabend zu machen, verschiebe das aber auf einen anderen Tag.
2 KommentareUnd nachher gucken wir alle 24h Berlin, oder? Muss ja sein, denke ich.
Ein KommentarLeben um zu lieben um zu lachen.
Einen Kommentar hinterlassenJa, über Bettwäsche! Ist ja auch eher so ein Nischenthema. Die hat man und gut is, denkt man sich immer. Eigentlich. Aber man hat dann auch noch mehrere Garnituren, wie man die Dinger wohl gemeinhin nennt. Und jetzt mal Butter bei die Fische: Ich persönlich mag diese eine, die von Ikea, am liebsten um mich rum. Die ist schön weich, hat rote Querstreifen und an der oberen Kante so ein eingesticktes Pferdchen. Die ist wahrlich nicht schön, aber eben schön gemütlich. Alles andere mag ich nicht sonderlich und hau mir ab mit Satin oder so einem Schnulli.
Aber: Diesel kommt mir hier eben mit einer Bettwäsche unter, die ich sofort gegen alle anderen Bettwäschen dieser Welt tauschen würde. Obwohl… Ich beschränke das aber mal auf jene, die in meinem Schrank liegt. Andere kenne ich ja nicht.
Hier ist die weltbeste aller besten Bettwäschen, die ich je gesehen habe. Turntables plus Analog-Studio. Mit der würde ich sowas von sofort in die Kiste hüpfen!

(via Analog Apartment)