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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Blick auf St. Pauli: all over the kiez

Ein wirklich wunderbares Projekt in Form einer Web-Site: all over the kiez. Und das hätte ich dann gerne noch für Berlin, Köln, Frankfurt, München, Leipzig und Potsdam. Mindestens.

all over the kiez ist eine Fotoaustellung in Hamburg. Und all over the kiez ist keine Fotoaustellung in Hamburg.
Es ist ein Projekt, ein temporäres Nehmen und Geben.
Ein Aufgreifen von Sehenswertem und das Abbilden davon an Originalschauplätzen.
Hierfür gibt es keine Galerie. St. Pauli ist die Galerie. Alle Fotografien finden sich dort wieder, wo sie entstanden – Impressionen aus der Nachbarschaft, sozusagen.
Koordinaten werden zu Bildtiteln und lassen sich per Klick berreisen. So ergeben zahlreiche Ansichten eines Viertels meinen Blick aufs Viertel. Das Entdecken kann beginnen.

(via Design You Trust)

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Endvierzigerinnen in pinkem bauchfreiem Top, rosa bauchfreier Lederjacke darüber, Röhrenjeans, die mindestens 2 Nummern zu röhrig ist, blonder Dauerweille und hohen roten Lack-Pömps, sind nicht unbedingt das, was ich ich abends in der Bahn neben mir haben muss. Schon gar nicht wenn sie dann noch Prosecco aus der Dose trinken.

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WP-Frage: Ist es in WordPress möglich, auf der Index nur eine bestimmte Kategorie anzuzuzeigen und alle anderen davon auszuschließen? Ähnlich wie das mit den statischen Seiten zu machen ist. Wenn ja, wie geht das?

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Er ist einer der typischen Bahnhofs-Punks, mit seinen fast 30 gealtert zwar, aber immer noch bemüht, unter den weit jüngeren seiner Kumpels nicht aufzufallen. Er trägt Neuner-Martens, ungefärbten Iro, eine abgerissene hoch gekrempelte Jeans, eine Kutte, über der eine Weste sitzt, die ihre besten Zeiten schon lange hinter sich hat und nur durch die unzähligen Aufnäher zusammengehalten wird: Daily Terror, Dritte Wahl, Wir sind für jeden Spaß zu haben – 110. Die Sticker eben, die man auch in den 90ern schon tragen konnte. In der Hand hat er ein Sternburg, was er schnell noch leert, bevor er in den Bus einsteigt. Nachdem er seine Schuhe ganz punk-like auf der gegenüberliegenden Sitzfläche geparkt hat, die er vorher eigens mit der großen Klapplasche seines Rucksackes ausgelegt hat, damit seine Schuhe keinen Dreck auf den Sitzen hinterlassen, greift er tief in seinen Rucksack und kramt ein Buch hervor. Dann lehnt er sich schmunzelnd zurück, nimmt das Lesezeichen aus circa der Mitte des Buches und liest. Als ich aussteige kann ich einen Blick auf das Cover werfen. Er liest ein Buch von Rainer Büttner, er liest ALF.

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