Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich bin ja da nicht so, aber ein ganzer Haufen dieser Audiophilen behaupten ja gerne, dass man es hören würde, wenn man ein wav. auf ein 320er MP3 codieren würde, und dass das ja gar nicht mehr so gut klingen würde und überhaupt unerträglich wäre. Und wisst Ihr was die Jungen machen? Die recorden ihr Player- und Handyfutter ganz einfach auf Youtube. In 64 Kbit/s! „Ist doch gut so und kostet nichts“, sagen sie. Ich glaube ihnen und denke darüber nach. Die scheren sich nämlich einen Feuchten um Audiophilites, die sind eigensinniger als viele Alten glauben wollen. Das find‘ ich ja gut irgendwie. Auch wenn 64 Kbits schon ziemlich übel klingen.

Ein Kommentar

Just my daily two cents

Doku: Resistance.com | Google Video
Arte-Doku aus dem Jahr 2005, die das Schaffen der Digitalen APO beleuchtet.
„Überall in der Welt werden heute Stimmen laut, die vor einer Einschränkung der persönlichen Freiheit des Menschen durch moderne Überwachungstechnologien warnen. Globalisierungsgegner, Anarchisten mit Hang zu zivilem Ungehorsam und fortschrittsfeindliche Ex-Hippies treten hier ebenso in Erscheinung wie begabte junge Hacker und Menschen, die an eine weltweite Verschwörung glauben. Sie alle vereint der Kampf gegen Verfolgungs- und Registrierungstools. Verantwortungsbewusste Bürgerinitiativen setzen sich zur Wehr!

Propellerheads Record: erste Tutorials | De:Bug
Ich bin mittlerweile sowas von in mein Logic 8.0 verliebt, dass mich Propellerheads und Reason nur noch sekundär interessiert, was die Notwendigkeit von Record eher relativiert. Aber ansehen kann man sich das durchaus. Antesten werde ich es wahrscheinlich auch. Um dann zu bemängeln, dass es nach wie vor keine VSTi-Unterstützung geben wird. Meine These: machen die mit Absicht nicht, weil Steinberg und auch Logic dann die Rewire-Unterstützung einstellen würden. Aber das nur am Rande und als Tut-eigentlich-nichts-zur-Sache.

Einen Kommentar hinterlassen

Soundmuseum Turntables Collection – Plattenspieler wie sonstwas

Seitdem ich Mitte der 90er meinen SL-BD20A zu Gunsten zweier 1210er ausgewechselt hatte, habe ich ich eine ganz klare Vorstellung von einem Plattenspieler: viereckig ist so ein Plattenspieler, ohne runde Ecken, einen Pitch hat er – +/-8, direkt angetrieben muss er sein, Licht auf die Nadel muss er haben, klar. Eben ganz 1210er. Alles andere habe ich mit einem Plattenspieler nicht in Verbindung gebracht. Und alles was danach an Versuchen kam, das Klub-Monopol von Technics abzulösen habe ich ignoriert. Zu recht, wie ich bis heute finde, denn es gibt einfach keinen Plattenspieler, der mich dazu bringen würde, meine MKs gegen diesen einzutauschen; Punkt.

Heute allerdings kam mein Weltbild, zumindest was die Optik eines Plattenspielers betrifft, arg ins Wanken. Das Klangmuseum nämlich hat die abgefahrensten Plattenspieler der letzten 50 Jahre gesammelt und diese als Archiv in’s Netz gestellt. Diese wurden wohlgemerkt alle in Serie auch hergestellt. Was ich da sehe lässt mein Herzchen hüpfen. Ich wusste nämlich nicht, was man mit dem Format einer Platte alles machen kann, das dass, was die die Platte dann spielen soll, auch noch wahnsinnig gut aussieht. Das sind definitiv die geilsten Variationen von Plattenspielern, die ich je gesehen habe. Wie die klingen ist da eher sekundär, aber das Design der Dinger ist sowas von retrofutur (als Adjektiv), dass man bedauern könnte, das Vinyl seinen Zenit überschritten hat. Denn davon hätte ich gerne noch viel mehr gesehen in futur.

2 Kommentare

Doku: The History of Electronic Music

The History of Electronic Music ist eine 2005 erschienene und durchaus sehenswerte Dokumentation, die als DVD veröffentlicht wurde und jede Menge Interviews mit den Protagonisten sammelt.

Torsten Maassen und Arndt Pecher, sind weit zurückgegangen und haben mit viel Mühe und viel Sachverständnis nahezu alle wichtigen DJs und Produzenten befragt, so dass sich aus ihren Aussagen, die für die 65-minütige Dokumentation intelligent zusammengeschnitten wurden, die Geschichte der elektronischen Musik ergibt. Und die war von Anfang international. So kommen amerikanische Künstler wie Little Louie Vega, Afrika Islam, Joey Beltram, englische DJs wie Phats & Small und natürlich die deutschen DJs und Produzenten ausführlich zu Wort. Die Schilderungen von WestBam, Hans Nieswandt, Sven Väth, Talla 2 XCL, Boris Dlugosch, Paul van Dyk, Moguai, DJ Dag, aber auch von Veranstaltern und Marketingleuten bilden die faszinierenden Mosaiksteinchen einer großen Erzählung, die in den 70er-Jahren beginnt und bis heute weitergeht.

(Video.de)

Das Dumme an den Clips auf Youtube ist, dass sie in keinster Weise logisch nummeriert sind und ich nicht genau weiß, was nun woran gehört. Ich versuche die Kapitel der DVD mal halbwegs logisch aneinander zu reihen, wobei ich mir nicht sicher bin, dass das alles so passt.

(Direktlinks: Part 1 | Part 2 | Part 3 | Part 4 | Part 5 | Part 6 | Part 7 | Part 8 | Part 9 | Part 10 | Part 11)

Es ist übrigens ein Jammer, dass Google Video den Betrieb eingestellt hat!

4 Kommentare

Der Kinderschallplattenspieler aus der DDR: Das Juniorfon

Anfang der 70er hatten sich schlaue Spielzeugentwickler in der DDR überlegt, dass es an der Zeit wäre, einen Plattenspieler nur für die Kleinen anzubieten. Also entwickelte man das Juniorfon, für das eigens spezielle Plaste-Schallplatten in verschiedenen Farben gefertigt wurden. Was genau auf denen drauf war, weiß ich nicht mehr, da fehlt mir die Erinnerung.

Das Teil verfügte über einen Tonabnehmer und eine mechanische Verstärkung. Die Wiedergabe erfolgte rein mechano-akustisch über eine Kunststoffmembran, ähnlich dem Grammophon. Hergestellt wurde das Juniorfon im „Spielwaren-Mechanik VEB Pfaffenschwende/Eichsfeld“. Und es war eines der mir liebsten Spielzeuge.

(Das Bild ist vom Soundmuseum, wo es noch mehr gibt.)

4 Kommentare

Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Busfahrer gesehen zu haben, bei dem, vorne auf der Ablage in seiner Fahrerkabine, eine andere Tageszeitung lag, außer der Bild oder BZ. Wenn da eine lag.

11 Kommentare

Früher habe ich immer gesagt, „Ich habe keine Ahnung von Mac.“
Heute muss ich sagen, „Ich habe keine Ahnung von Windows.“ – Ich versuche gerade, einen HP-Druckertreiber auf Vista zu installieren. Oje.

2 Kommentare

Psychedelic Screen Visual für Led Zeppelins „Kashmir“

Steve Scott hat unter anderem die Visuals für das Re-Union Konzert von Led Zeppelin gemacht. Das hier ist sein optischer Beitrag zu dem Song „Kashmir“, der eben auf genau jenem Gig gelaufen ist. Und ich sage es immer wieder gern: Die Optiker und die Halluzinogene. Ja ja.

(Direktlink, via dropular)

2 Kommentare

Just my daily two cents

How to get music in video games | Beatportal
„Music and audio in video games has come a long way since the onomatopoeic sounds of 1970’s arcade games. Today audio in video games is a complex science and it can be a lucrative revenue stream for music producers. However, it is an entirely different challenge to writing club tracks or producing albums.“

Soviet Punks | English Russia
„In Soviet Russia… Well, in Soviet Russia the state tried to control everything and such things like music people were listening or the cloths people were wearing was under strict regulation. School children in every Soviet school had to wear uniforms and were obliged to buy it each year. There were no single school where kids were dressed in color nice cloths – everyone was wearing the one and only styled form in Russia at that time.“

Einen Kommentar hinterlassen

Warp20 (Box Set) – Preorder ab 5. Juli

Das ganz fette Paket Warp Records in Form einer Sammlung der 20 Jahre kreativen Schaffens kann man sich ab 5. Juli exklusiv auf bleep vorbestellen. Wie so oft in fantastischem Design und in richtig dickem Umfang.

As part of its 20th anniversary celebrations, Warp will release a deluxe special-edition, titled Warp20 (Box Set). It features new songs, older previously unreleased material from Warp artists and tracks selected as the best of the labels output by Warp fans. It also includes a beautifully produced book showcasing the labels rich design history along with an exclusive hour long mix and locked-groove vinyl set.

Und ich überlege ernsthaft, die 120 EUR dafür auszugeben. Ich meine sowas gibt es nicht jeden Tag und selbst wenn Warp irgendwann den 30en feiern sollte, sieht es dann mit physischen Tonträgern wahrscheinlich eher mager aus.

(via Tanith)

4 Kommentare

2005 - 2026 Das Kraftfuttermischwerk

//