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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Dieser Jacob Korn Remix für Didem Suzens „My Sweet March“ macht mich gerade ganz schön dolle an. Komm schon, Sommer.

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Just my daily two cents

Real-Life Tetris Under a Microscope – Videosift
Was auch immer es macht, es gefällt mir optisch irgendwie. „A real-life implementation of Tetris was obtained by optically trapping 42 glass microspheres (1 μm or 0.001 mm diameter) in a 25 μm x 20 μm sized area under a microscope. Their positions are then steered with a computer.“

Vintage Supermarket Photos – The Imaginary World
Fantastische Fotografien aus amerikanischen Supermärkten. Ich schätze, gegen Ende der 50er bis in die 60er hinein entstanden. Die heile Konsumwelt.

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Hab‘ geträumt, ich renne mit einer Kanne Bauschaum durch die Innenstadt und besprühe die Leute mit dem Zeug. Immer rauf auf die Klamotten, volle Kante. Dabei freue ich mich wie Bolle.

Als ich erheitert erwache, denke ich leicht verwegen darüber nach, was wohl meine Psychologie-Dozentin davon halten würde. Deshalb bitte ich darum, hier keine Versuche der Analyse zu starten. Und: das bleibt unter uns!

Die Klamotten der Menschen mit Bauschaum besprühen? Was zur Hölle?!? Aber irgendwie auch lustig.

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Es sind diese jungen Männern, die gerne so wie wären wie diese Tüpen, dessen gereimten Bullshit sie sich täglich über ihre quakenden Handys anhören und dabei ganz bewusst versuchen, ihrer Umwelt damit auf den Sack zu gehen. Sie machen das extra, damit jeder hört, was für „verrücktes“ Zeug ausgerechnet sie in Form von Musik hören. Das sie dabei alles andere als kuhl wirken, sich gar fast der Lächerlichkeit preisgeben, merken sie nicht, was okay ist. Irgendwann steigen sie dahinter. Bis dahin sehen sie sich als das, was sie Gangsta nennen. Macht auch weiter gar nichts, sie können es ja nicht besser wissen. Sie wohnen in den Einfamilienhäusern ihrer Eltern und haben furchtbar böse aussehende Frisuren, wenn man die Verrisse ihrer Friseure, die von Mama und Papa ganz lieb bezahlt werden, so nennen kann. Sie sind die ganz harten Tüpen. Klar.

Heute steigen zwei von ihnen – vielleicht 15, 16 Jahre jung – in den Bus ein und checken, ob irgendwer sie kennen könnte. Als sie sich sicher sind, dass das nicht der Fall ist, packen sie ein Kartenspiel aus und geben sich jeweils die Zweite. Dann nehmen sie diese zu einem Stapel und beginnen zu spielen. Dabei freuen sie sich so, wie man sich freut, wenn man ganz viel Spaß hat, nach außen hin aber vermitteln möchte, dass das, was man da gerade tut, unheimlich lächerlich, kindisch und überhaupt toootaaal blöde ist. Man kennt das ja. Ihr böser Blick, denn sie so lange und gründlich vor dem Spiegel des elterlichen Schlafzimmerschrankes geübt haben, verliert sich im Spiel, was ihnen natürlich keiner sagen dürfte. Gangsta spielen nicht und gucken überhaupt immer böse. Weil sie böse sind. Das harte Leben auf der Straße, in der Hood und so. Sie geben sich also immer die Karten hin und her. Wenn sie fertig sind, mischen und teilen sie auf´s Neue. Immer und immer wieder, sehr lang. Dabei spielen sie nicht etwa Poker, sie spielen Autokarten.

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