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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

„Madonna sieht aus wie der unglaubliche Hulk. Nur ohne Grün.“

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Fotos: Oldtimer in Havanna

Mag sein, dass die romantisierte, von mir aus auch leicht naive, Vorstellung von Kuba der Sozialisation des Ostens zuzuschreiben ist, mag sein, das dem auch nicht so sei. Keine Ahnung, ist auch egal. Auf jeden Fall habe ich schwer was über für Fotos, die in Kuba gemacht werden. Könnte an dem Licht dort liegen. Diese Galerie hier zeigt Oldtimer, die auf Havannas Strassen unterwegs sind und ist wundervoll. Mal alt, mal neu, aber immer mit fantastischem Licht. Gemacht hat sie Thomas Kalak, ein deutscher Fotograf, im Juni diesen Jahres.

Es gibt da irgendeinen Fehler bei dem vierten Bild. Oben in die Adresszeile einfach per Hand aus der 04.html die 05.html machen und dann gehts weiter.

(via Dark Roasted Blend)

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Seit nun über 5 Jahren fahre ich jeden Tag mit dem Bus durch diese kleine, graue Stadt im Berliner Umland, die mit dem Spargel. Jedesmal wenn mein Blick auf die kleine Fleischerei fällt, so eine, in der die dicke Frau mit den massiven Händen hinter dem Glastresen immer ein paar Wiener für die Kinder raufpackt, ohne die zu berechnen, frage ich mich, wie es wohl geht, dass man als so kleiner Laden immer noch über genügend Kundschaft verfügt, sich und den Laden damit halten zu können. Es hat sowas Romantisches, es erinnert so an die eigene Kindheit, in der es dort immer mehr Auswahl gab als in den Kaufhallen, zumindest wenn man Glück oder Beziehungen zu dem Inhaber hatte. So alt muß diese kleine Fleischerei wohl schon sein. In den letzten 5 Jahren hat in nächster Umgebung dieses Ladens ein Billig-Discounter nach dem anderen aufgemacht, insgesamt fünf oder sechs Stück an der Zahl. Dennoch hielt sich dieser Laden immer wie eine Festung, der niemand etwas anhaben kann. Bis heute zumindest. Die Rollläden bleiben unten, daran hängt ein handgeschriebener Zettel, der mit“ Werte Kunden,“ eröffnet, den Rest kann man von weit weg nicht erkennen, nur erahnen: Über dem Zettel hängt ein Schild in neonorganger Farbe, „zu verkaufen“ steht drauf. Die DDR überstanden, die Wende überlebt, am Discounter-Kapitalismuswahnsinn zerbrochen. Ich sehe das und das schlechte Gewissen meldet sich um mich zu fragen, wann ich denn das letzte Mal in so einem kleinen Laden war, der die Kindheitserinnerungen so ausfüllt. Ich kann es nicht sagen, kann mich nicht mehr dran erinnern.

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Die größte Plattensammlung der Welt steht zum Verkauf

Der gute Mann hat über die Jahre 2,5 Millionen Vinyls zusammen gesammelt. Wahnsinn. Diese schier endlosen Gänge durch die Regale, links und rechts durch Wände von Vinyl manifestiert. Das Problem: Diese müssen auch irgendwo hin, wo man sie lagern kann und das kostet Geld. Geld, was Paul Mawhinney nicht hat, leider. Nun soll die Sammlung für lächerliche $3 Millionen verkauft werden. Wert ist sie $50 Millionen. Ein wahrlich schmerzhafter Gedanke, wie ich ja erst meinte. Und da ging es um „nur“ 100 Platten. Sehr traurige Geschichte. Wenn ich doch nur eine so große Garage hätte…

(Direkt: Vinyljunkie, via nomnomnom)

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Wenn ich in diese Großraumsupermärkte einkaufen gehe und vor einem scheinbar kilometer langem Regal stehe, wünsche ich mir manchmal die Tastenkombination Apfel + F, um dieses abartig große Angebot überblicken zu können. Diese Sucherei macht mich echt fertig.

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Trutypesounds is back

Das vielleicht beste Netlabel für Loungesounds, was irgendwie zwischenzeitlich verschwunden war und deren Domain als Linkschleuder für Werbung missbraucht wurde, sind wieder im Netz, wie Sergey gerade in die Kommentare tippte. (Was muss ich eigentlich machen, dass wenn man auf die Links zu den Kommentaren klickt, auch genau dort landet und nicht oben auf dem Rant selber?) Und das gleich mit neuen Releases. Gut sieht die Page obendrein auch noch aus. Wäre ja mal wieder Zeit für ein neues Mixtape.

Link: Trutypesounds.org

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Doku: Discovering Electronic Music (1983)

25 Jahre(!) alte Doku über elektronische Musik. Ich möchte wetten, dass niemand von den alten Herren damals auch nur ansatzweise ahnen konnte, wohin das mal führen würde. Zudem hat der Film ein ziemlich kuhle Optik. Nur der Backgroundsound nervt manchmal ein wenig.

The 1983 film „Discovering Electronic Music“ is an introduction to the synthesizers and computers used to create electronic music. The film explains the basics of how sound is converted into electrical signals, the functions of oscillators, envelopes and filters, and the roles of samplers and sequencers.

(Direkt Elektronika)

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