Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Bernd, Beruf Parkplatzwächter auf Usedom, arbeitet von 06.00-22.00 Uhr, fünf Mal die Woche, dann hat er zwei Tage frei. Die „genießt“ er „sehr“, wie er sagt. Was er verdient, sagt er nicht, aber der Motorroller, den es beim Discounter für 895,00 € gibt, und der ihn täglich auf die Arbeit bringt, verrät, das es für mehr nicht reicht. „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel“ sagt er. Eine kleine, deutsche Anekdote.

Einen Kommentar hinterlassen

Ich glaube, Neubrandenburg hat die mit Abstand hässlichste Skyline im gesamten Nordosten der Republik.

Ein Kommentar

Tschüssikowski

Ich verpiss mich jetzt gen Norden. Sollte also die nächsten Tage hier nichts passieren, was durchaus passieren kann, wissta Bescheid.

3 Kommentare

Download: Moritz von Oswald with Tikiman live@Shanti (Moskau) 11.04.08

Es gibt Dinge, die sind so selten wie die alten „Wizard of Oz“-Platten, die heute nicht mal Discogs zu kennen scheint. Ein Burial-Set wäre auch sowas, wenn ich nicht irre, würde mich aber liebend gerne vom Gegenteil überzeugen lassen, wenn jemand da was anderes weiß. Lange Rede – kurzer Sinn: Moritz von Oswald mit Tikiman live im Shanti Moskau im April diesen Jahres. Und wenn ich ehrlich bin, macht mich das jetzt schon n büsschen geil! Wenn der Oswald mal auf der letzten Club Transmediale genau solchen Sound gebracht hätte, wie es alle erwartet haben, anstatt seinem versuchten Avantgarde-Geklingel…

Download via: Dubstepforum

3 Kommentare

Fotos: Greifswald um 1993 und 2008

Aufbau Ost ohne politisches Geschwurbel, ohne Fakten, ohne Lügen. Dokumentiert nur anhand von Fotos, die frank-2.0 auf einem flickr-Pool gesammelt hat. Ein toller Überblick über die letzten 15 Jahre und darüber, was sich in diesen, am Beispiel Greifswald, im Osten getan hat. Meistens heute aus der gleichen Perspektive fotografiert wie damals auch. Einziger Wermutstropfen: die alten Bilder könnten gerne noch fünf Jahre älter sein. Ansonsten klasse Idee.

4 Kommentare

Kam heute im Radio – fand ich super

Soll ja keiner sagen, ich hätte es nie mit HipHop gehabt und sowas. Es gab da mal ne Zeit, muss Mitte der Neunziger gewesen sein, da war ich ziemlich scharf auf son Zeug von Torch und der Gleichen:

Wir waren mal Stars. Die Karriere ist vorbei das war´s,
ihr rockt die Charts und wir hocken in den Bars,
langen Mädels an den Arsch und leeren Glas nach Glas.
Ihr habt jetzt den Stress und wir den Spaß.

Wir sind keine Stars mehr, alles vorbei,
irgendwie bin ich froh darum, Schluss mit der Heuchelei.
Wir sind frei, kein Underground der im Popbusiness steht
und kein Kopf mehr der sich im Popbusiness dreht,

und bauen Beats nur aus Bock so wie es früher war
als ich noch nicht so müde und Graffitisprüher war.
10 Jahre her da waren wir in deiner Stadt,
wo ist heut die Crowd die damals so gejubelt hat?
Hamdarauf geachtet das der Text nen Sinn hat.
Ich verlang nicht viel nur dass ihr euch daran erinnnert.
Aus Jux treten wir noch manchmal auf im JUZ,
wenn ne andere Band nicht kam, vor 20 Mann, aber wen juckst?
Unser Geld von der GEMA hat die Nena und das sehen wir nie
99 MC´s, wo ist AC?

Video:
Torch & Toni L – Wir Waren mal Stars

Einen Kommentar hinterlassen

Zwanzig großartige Ambient-Platten, wenn auch nicht die besten derer

… muss revidiert werden. Ich hatte das ja eben noch mit diesen Top-Listen, und hoopsie taucht eine dieser unsagbar fürchterlichen Listen auf, die alles andere als unsagbar fürchterlich ist: 20 best: ambient records ever made . Das ist doch aber haargenau meine Baustelle, auch wenn ich da bitte noch einiges verschieben und ändern wollen würde. Wo z.B. ist eigentlich Recycle or die, wo ist Norman Feller, wo FAX, wo die Netreleases? Egal – sollte man alle mal gehört haben! Und die 15 gehört auf die 1, nicht nur wegen dem Cover, was bei Smashing auch noch keiner gesehen hat. 20 Ambient-Releases. Auf die Idee hätte ich kommen sollen. Kommen müssen.

(via The Last Beat)

3 Kommentare

Ich will in Urlaub

Für´n paar Tage. Es gab so Zeiten, da habe ich mit der mir Angetrauten nicht lange überlegt, wo wir denn hinfahren könnten. Wir haben uns in den Bulli gesetzt und sind einfach los gefahren. Dort hin, wo die Sonne schien. Kam uns dann der Regen einholen, sind wir wieder ins Auto uns so lange gefahren, bis die Sonne über uns wieder schien. Ohne Shice. Klar kam es dann vor, dass man 1000 Kilometer am Stück fahren musste, um wieder in der Sonne zu sitzen, aber so what? Wir waren jung, das Benzin war billig, wir hatten Zeit und Langeweile. Manchmal zumindest. Mittlerweile ist das etwas schwieriger, in diesem Jahr gar kompliziert. Es scheint einfach nirgendwo die bekloppte „Gelbe Sau“! Zumindest nicht innerhalb der nächsten 14 Tage und zumindest nicht in einem Umkreis, den eines unserer Kinder als vertretbar anerkennen würde, wenn man so will. Und Fliegen fällt aus! Flugzeuge mögen mich nicht, haben Angst vor mir, nehmen mich nicht mit. Verdammt, in welche Richtung fährt man denn nun am besten?

Ein Kommentar