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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Discoflashback

Ende der 90er waren wir donnerstags immer im „Universum“, einer Diskothek auf dem Campus Vaihingen der Universität Stuttgart. Da spielte der DJ, der tagsüber Langzeitstudent fürs Lehramt (Englisch und Erdkunde, glaube ich) war, den verrücktesten Mix der Stadt. Alle Stilrichtungen, Hauptsache tanzbar.
Das hat meine Ohren geöffnet und meine Musikstalinismus-Phase beendet.
Ein paar Stücke gehörten zum Standardrepertoire. Das hier auch:

Direktstandard
(wieder daran gedacht, dank Andreas! Und wenn ich vor Freitag herausfinde, ob und wie ich als Gastautor Videos einbinden darf, reiche ich das auch noch hier eingebettet nach.)

Ein Kommentar

Bauch frei?

Gestern ganz intuitiv und herzlich naiv einer lieben Freundin über den schwangeren Bauch gestrichen. Erst im Moment der Tat ist mir aufgegangen, dass das ganz schön intim ist und dass ich besser vorher mal hätte fragen sollen…

Sie hat’s mir zum Glück nicht übel genommen.

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When will we see us

Ich weiß nicht, wie der Hausherr von hier auf mein eigenes kleines Blog aufmerksam wurde, kann mich aber noch gut daran erinnern, wie ich Stammabnehmer der Kraftfuttermischung wurde.
Als Blogneuling benahm ich mich entsprechend jeglicher Erwartung und geriet zunächst einmal auf die Blogs, die alle kennen. Und bei Herrn Walters Blog gefiel es mir spontan. Unter anderem, weil der lauter gute Kumpels zu haben schien. Da kamen immer so freundschaftliche Kommentare zu den Beiträgen und ich war mir sicher, der Herr Walter ist ein ganz cooler Typ mit einer Riesenclique.
Am besten gefiel mir der Ton zwischen Herrn Walter und dem Hausherrn von hier. Dicke Freunde mussten das sein! Und Freunde von Herrn Walter wollte ich doch auch mal aufs Blog schauen.
So kam ich hier an. Und bin geblieben.

Mittlerweile habe ich einiges gelesen und gesehen und gehört, sodass mir der Hausherr von hier irgendwie recht vertraut ist. Doch das irgendwie ist entscheidend:
Trotz manch intimen Einblicks in die Gefühls- und Gedankenwelt des anderen, trotz der ein oder anderen ausführlichen Mail sind wir uns virtuell begegnet. Das läuft zwar wie im echten Leben: zwei quatschen sich an, einer macht nen Spruch, der andere reagiert witzig, die Neugier aufeinander wächst, es wird auch mal ernsthaft, etc. pp. Aber es ist nicht das echte Leben.
Ich habe Angst davor, den Hausherrn von hier kennenzulernen. Das ist wahrscheinlich kindisch, ich weiß. Nur, was würde aus dieser Blogfreundschaft, wenn wir uns in der direkten Kommunikation nicht verstehen würden?
Das ist wie mit Kontaktanzeigen. Da steht ein spannender Vierzeiler im Stadtmagazin, du antwortest kreativ, der Postaustausch funktioniert wunderbar und dann stehen sich zwei ziemlich inkompatible Menschen gegenüber. Dann ist wieder das erste Wort entscheidend. Ich bin groß darin, erste Worte zu versauen.
Vor 15 Jahren habe ich Michi Beck von den Fantastischen Vier ganz aufgeregt erzählt, dass ich Radio-DJ werden will. Keine Ahnung, warum. Den Jungrapper hat das auch keinen Deut interessiert und mein „Meet a Star“ am Hinterausgang der Stadthalle war vorbei. Heute bin ich kein Radio-DJ, aber die Situation ist mir immer noch peinlich.

Neulich dachte ich, ich hätte den Hausherrn von hier live gesehen und gleich verärgert. Da lag ein Typ, der aussah, wie ich mir den Hausherrn von hier vorstelle, mit seiner dreadlockstragenden Partnerin auf der gleichen Liegewiese wie ich und ein paar Bekannte von mir.
Wir, also meine Bekannten und ich, waren etwas lauter als alle anderen. Ganz ehrlich, wir haben die Liegewiese beschallt mit unseren Gesprächen (die sich dank unserer Lektüre von Klatschblättern um die Cellulite von Promikörpern drehte). Und der Typ, der der Hausherr von hier gewesen sein könnte, und dessen Partnerin waren ordentlich angepisst von uns.
Wir waren anstregend und unverschämt. Die Reaktion von den anderen beiden war humorfrei und gleich beim ersten Versuch beleidigt. So kommt keine Kommunikation zustande.

Saint, solltest Du das gewesen sein, ich war der Schnösel mit den gackernden Mädels an der Seite. Sorry, wir waren zu laut. Wann sehen wir uns im echten Leben?

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Ein schöner Tag

Eben kam mein Steuerbescheid für die letzten beiden Jahre. Jetzt kauf ich mir eine Insel im Pazifik. Also fast zumindest.

*prost*

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360°

Keine Ahnung wie man solche Bilder macht, wie die von der Panosite sie zeigen, aber aussehen tut das Ganze doch sehr räumlich, wie ich finde. Wenn man sich durch die 360° Bilder der Fusion schiebt, hat man fast das Gefühl mittendrin zu stehen. Auch die Bilder in den Städten vermitteln ein ähnliches Gefühl. Abgefahrenes Zeug.

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Herr Grau bloggt Gast

Und zwar hier. Da ich ab Sonntag in der Brandenburger Steppe unterwegs sein werde, in der es natürlich kein Internet gibt, kann ich mich logischerweise auch nicht um mein Blog kümmern. Da ich aber nicht will, dass das in der Zeit verwahrlost, so das womöglich noch jemand beim Jugendamt anruft, um dort Hilfe zur Erziehung für mein Blog zu fordern, habe ich mir einen vertrauensvollen Babysitter organisiert. Der gute Herr Grau wird sich, soweit wie ihm möglich, derweil um die Inhalte hier kümmern. Was er schreibt, wieviel er schreibt und worüber ist gänzlich seine Angelegenheit. Aber grundsätzlich kann da ja schonmal nichts schief gehen, wenn er schreibt. Hach, ich freu mich.

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