Im kanadischen Québec musste der Pilot einer Cessna gestern sein Flugzeug auf einer befahrenen Autobahn notlanden. Er hatte ein Motorproblem und die Sorge, dass er es mit diesem nicht mehr bis zum Flughafen schaffen würde.
Joseph als Experte von Rube-Goldberg-Maschinen in Zeiten von sozialer Distanzierung mit der Frage nach Pfeffer. Und dann dauert das halt, aber klappt am Ende, wenn auch nicht frisch aus einer Mühle. Aber immerhin. Und haben die dafür echt ein MacBook mit Kaffee übergossen?!
Ich weiß, fast alle könnten gerade etwas Hilfe gebrauchen, auch ich. Aber es gibt da halt welche, die mir wichtiger sind als ich, weil sie wichtiger als ich sind. So wie das Gretchen in Berlin. Der mir lieblingsweltschönste liebste Club der Hauptstadt. Die haben jetzt zu. Und weil die natürlich trotzdem Ausgaben neben keinerlei Einnahmen haben, sind die gerade auf finanziellen Support angewiesen. Und wenn ein Club in Berlin neben dem Blank und dem Mensch Meier aktuell Unterstützung dieser Art verdient hat, dann ist es das Gretchen. Weil ohne das Gretchen der vielleicht außergewöhnlich best bebuchte Club der Hauptstadt einfach nicht mehr da wäre. Und das wäre mehr als traurig. Es wäre eine Schande.
Wer schonmal da war, weiß, warum es wichtig wäre, das Gretchen am Leben zu erhalten. Wer nochmal hinwill und kann, haut was in deren Topf. Und wenn der ganze Bums hier überstanden sein sollte, lasst uns dort treffen. Der erste Sekt geht dann auf mich. Versprochen!
Gretchen steht für ein diverses Musik-Programm abseits des Mainstream. Mit Konzerten und Clubnächten von Electronica, Bass, Drum’n’Bass über Experimental, Avantgarde bis zu HipHop, Funk, Afrobeats, Jazz und World überwinden wir Genregrenzen, öffnen unseren eigenen Horizont genauso wie den unserer Gäste. Als Betreiber-Duo sind wir seit über 20 Jahren mit ganzem Herzen Clubbetreiber*innen. Unser Icon haben wir durch Gentrifizierung verloren. Nun droht uns wegen Corona der Verlust unseres Gretchen.
Da der Shotdown ja nun offenbar noch ein wenig länger dauern wird, hier noch ein kleiner Basteltipp für jene, die sich schon immer mal ein eigenes Zauberbuch binden wollten. Nerdforge zeigt und erläutert, wie genau das mit traditionellen Buchbindetechniken gemacht wird. Geil.
Keine Ahnung ob Graffiti Artists als systemrelevant gelten, anders als Banksy aber arbeiten die Leute der 1UP Crew offenbar nicht nur von zu Hause aus, wie der Berliner U-Bahnhof Kurfürstenstraße aktuell beweist.
Und ich schreibe das als Linker, der die CDU ganz zu Recht nicht sonderlich mag. Aber hey, lass diese Scheiße doch bitte mal die Wissenschaftler klären, die, die genau darauf vertrauen und nicht jene, die glauben, dass Facebook oder Youtube die Wissenschaft ersetzen könnten. Insofern: weiterhin Abstand halten. Und kommt mir bitte nicht mit Schweden.
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