Bräuchten wir da draußen gerade in Bau- und Supermärkten. In Tankstellen und in Berlin wohl auch in den Parks. Maßband auf sich drehendem Ventilator. Lasst mal Abstand halten, Leudies.
(via BoingBoing)
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Zum Inhalt springenDas Monterey Bay Aquarium in Kalifornien hat aktuell wegen des Coronavirus‘ geschlossen, lässt den geneigten Interessenten aber per Live-Stream dabei zugucken, was bspw. die Quallen in den dortigen Aquarien so vor sich hintreiben. Und das ist abends und nachts durchaus nicht wenig beruhigend bis meditativ. Tagsüber hier nicht so – das ist da drüben halt Nacht und dort nicht weniger dunkel als bei uns des Nächtens. Ihr wisst schon…
(Direktlink, via Colossal)
Danger Dan, Antilope, für immer und eh musikalisch ziemlich unterschätzt zur Lage der Nation. Über Nudeln und Klopapier. Er, ganz als offensichtlicher Nicht-Berliner, scheint nicht zu wissen, dass ein Frühlingsspaziergang durch den Berliner Tierpark sehr viel schöner wäre als einer durch den Berliner Zoo, aber das ist hierbei unwichtiger Kleinkram. Und reimt sich halt auch nicht so richtig gut.
Ein KommentarGut gemeint und ja auch etwas amüsant. Aber es steht die Frage im Raum, wer da letztendlich mit wem Gassi geht und was passiert, wenn irgendwo eine Katze, ein Igel oder ein Eichhörnchen auftaucht. Meine Hunde hätten da eine ganz deutliche Referenz – und würden auf die Drohne nicht sonderlich viel geben.
Einen Kommentar hinterlassenAn Israeli man walks his dog via drone (source: Facebook) pic.twitter.com/tLt5VVD94u
— Sam Sokol (@SamuelSokol) March 19, 2020
Es gibt so Tage, an denen muss es keine elektronische Musik sein. So ein Tag ist heute. Und dann rutscht mir da dieses wirklich exorbitant großartige Mixtape von Eigentlich heißen wir Klaus & Dominik ist auch dabei in die Timeline, welches die für die Afterhour Sounds Podcast Serie gemacht haben. Und so läuft das hier heute zum dritten und sicher nicht zum letzten Mal. Nebenbei bisschen an den Rädern schrauben, Haushalt, Garten, kochen. So geht’s irgendwie. Kann mir gerade keinen besseren Soundtrack zu dem vorstellen, was da draußen so passiert und lieb’s. Wirklich.
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Hallo Prosetscho-FM,
meine Freunde und ich sind gerade aus der Bucht nach Hause geschippert und freuen uns jetzt auf eine gemütliche Afterhour zwischen Sekt auf Eis und Pizza von nebenan.
So sehr wir auch von der guten elektronischen Musik nicht genug bekommen konnten, wäre es super, wenn ihr unsere Afterhour mit eurem Sound begleiten könntet. Ein wenig Gitarre hier, ein bisschen Plattenknistern da und das ganze umhüllt vom Geist vergangener Zeiten.Fühlt euch mal in den Schaum von einem frischen Weizenbier getunkt und liebste Grüße
Gina.——–
Diesen Wunsch können wir Gina natürlich nicht verwehren und auch alle anderen da draußen an den Empfangsgeräten, schließt mal die innere Gardine und zündet ein paar Kerzen an. Schiebt noch einmal ein paar ruhige Stunden zwischen euch und den kommenden Montagmorgen und lasst uns gemeinsam den Tönen lauschen, die die Musik zu dem machte, was sie war, als Freddie Mercury noch selber Afterhours schmiss, Eltern wegen Bowie ihre Kinder David nannten, der Club27 noch nicht gegründet war und Rock´n Roll aus mehr bestand, als aus einer Cafe-Kette im Zentrum von Metropolen.
Viel Spaß dabei.
Noch ein Hinweis, der das Leben in Zeiten sozialer Kontaktvermeidung ein bisschen aufregender macht. Da kann man sich dann in ein paar Tagen ein ganzen Haus bauen: Lego als Betonschalung. Ich guck mal im Schuppen, ob ich noch einen Sack Beton habe.
(Direktlink, via …„>Maik)
Schon ziemlich mau für einen Linken, sich auf das zu beziehen, was eine christlich demokratische Kanzlerin in Zeiten wie diesen von sich gibt. Aber, so fair muss ich sein, sie macht’s halt mehr als nicht schlecht – sie macht’s verdammt gut. Wenn du staatsmännischer auftrittst, als das jegliche Staatsmänner vor dir je taten. Danke, Frau Merkel.
Und: sie lässt halt auch durchblicken – ich hatte heute schon eine Ausgangssperre erwartet – die wird kommen, wenn sich die Leute da draußen nicht endlich zusammenreißen werden. Next Step also, und vielleicht wäre der heute schon richtig gewesen: Ausgangssperre. Aber soweit sind wir noch nicht.
Und vielleicht können wir nach all dem, wenn das halbwegs gut überstanden ist, darüber reden, wie unsäglich der Kapitalismus einen Umgang damit macht. Die Leute, die da draußen noch in Supermärkten arbeiten, in Autowerkstätten, in Kitas, in den Wartezimmern, sind jene, die am Ende am schlechtesten bezahlt werden. Es sind nicht jene, die dem Privileg des Home-Office zu Teil werden können. Genau die sind jetzt „systemrelevant“ und müssen weiter arbeiten. Vielleicht ist es auch mal an der Zeit, dieses System in seiner Gesamtheit in Frage zu stellen. Ich wäre dafür. Aber jetzt lasst erstmal alle weitestgehend gut dadurch kommen.
Ich wäre nicht der, der ich bin, wenn ich nicht trotzdem Kritik in der Ansprache finden könnte, denn mir „fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind“, genau gar nicht. Bleibt zu Hause, wenn ihr könnt. Und bitte bleibt gesund!
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