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Pegida-Fans in Meck-Pomm werben ungewollt für Demokratie und Nazi-Aussteigerprogramm

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(Foto: Public Domain)

Sehr schöner „Life-Hack“, den eine Schweriner Gruppe dort im Rahmen der letzten Mvgida-Demo umgesetzt hat.

So wurde die Domain mvgida.de registriert und dort mehrere Inhalte platziert, wie sie von der Facebook-Seite der Gruppierung bekannt sind. Schließlich verteilten die Organisatoren unter den Mvgida-Sympathisanten mehrere Schilder, auf denen für die Website geworben wurde. Diese trugen die Pappen in der Tat vor sich her – und dachten, für ihre Bewegung so zusätzlich werben zu können. Bis 19.30 Uhr war dies auch der Fall, dann wurde der Inhalt jedoch komplett ausgetauscht.

Dann ging eine Mail der Initiatoren raus:

Tatsächlich fordert die Website „ungeliebte Pegida-Anhänger“ auf, „sich richtig zu informieren und nicht alles nachzugackern“. Ein Link zur Liste der Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern soll von dieser Seite aus die Möglichkeit geben, mit den demokratisch gewählten Volksvertretern in Gespräch zu kommen. Ein weiterer Link führt zum Leitfaden zur Durchführung einer eigenen Demonstration ohne die Vereinnahmung durch rechtsradikale und demokratiefeindliche Organisationen. Für Menschen, die sich von der rechten Szene trennen wollen, werden im dritten Link Informationen bereit gestellt.

Bildschirmfoto 2015-01-27 um 10.25.39


(via Endstation Rechts)

6 Kommentare

  1. carl27. Januar 2015 at 11:19

    Tippfehler in der Überschrift ;)
    „Pediga“

  2. Wolf27. Januar 2015 at 12:39

    Ich schreibe immer „Pegidasten“.
    Wenn ich diese Gesicheter sehe, reicht das eine Wort auch. ;)

  3. Peter27. Januar 2015 at 16:51

    Witzig! :-) …befürchte nur, dass das von den „Fans“ nicht bemerkt wurde..

  4. Otto G27. Januar 2015 at 18:42

    funkymorg,

    Ja richtig funkymorg, nur dass man in MV selten sächsisch spricht.

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