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Podcast: Kirchen und der musikalische Widerstand in der DDR – Und Gott bekam den Blues

(Foto: The Observer, Punkfoto.de)

Mal wieder über Punks in der DDR und die Erinnerung daran, was damals geschah, wenn du im Osten nicht auf „Linie warst“. Gerade für jene, die das hier aktuell auf Facebook oder so gerne als „Meinungsdiktatur“ bezeichnen. Alleine das hätte neben ein paar den Staat kritisierenden Lieder zu singen in der DDR reichen können, um eben mal für ein paar Jahre in den Bau zu gehen.

Hörenswertes Feature von Henryk Gericke und Robert Mießner für den Deutschlandfunk.

Dass Gotteshäuser in der DDR Orte der Opposition waren, ist durch deren Friedens- und Umweltschutzarbeit bekannt. Dass sie aber auch dem Blues und später Punkrock eine Heimat gaben, weniger. Am 1. Juni 1979 fand in der Ost-Berliner Samariterkirche die erste Blues-Messe statt – und setzte so in dem stillen Land DDR ein lautes Signal.

Orte der Andacht wurden zu Räumen der musikalischen Renitenz und des Widerstands. Eine unkonventionelle Mischung von Gottesdienst und Konzert, die Hunderte Jugendliche anlockte. Die Deutschlandrundfahrt nimmt das 40-jährige Jubiläum zum Anlass einer Reise nach Berlin, Halle, Jena und Leipzig und besucht damalige Aktivisten.


(Direkt-MP3)

2 Kommentare

  1. Mirko29. Juni 2019 at 06:52

    Die Pegidioten plappern immer etwas von DDR 2.0.
    Der Staat sollte mal Ernst machen und die Pappnasen wegsperren.
    Da die jetzt im fünften Jahr rumhetzen, sollte das für Lebenslänglich reichen.

  2. jens15. Juli 2019 at 12:00

    Christus Halle. Damals mein zweites zuhause. Herrliche Zeiten!

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