Ich habe hier noch ein Bandecho rumstehen, das sein Echo aus genau jenen 8-Spur-Kassetten generiert und irgendwann schaffe ich es auch mal das Ding reparieren zu lassen. Für mich der einzige persönliche Berührungspunkt mit diesem Medium, das in den 60er und 70er Jahren vor allem in Nordamerika verbreitet war, dem aber später hier die Kompaktkassette den Rang abgelaufen hat. Dennoch eine spannende Geschichte um die 8-Spur-Kassetten, die damals eine kleine Revolution einleiteten. Allein daher, dass sie es möglich machte, sich selber mit Musik zu versorgen und diese ohne die deutlich größeren Tonbänder unterwegs auch hören zu können.
Der Regisseur Jean-Claude Labrecque hat Mitte der 1960er Jahre die 11. Tour du St-Laurent begleitet, die damals mit 2400 zu fahrenden Kilometern das längste Amateur-Radrennen der Welt war. Der Film verzichtet fast gänzlich auf Kommentare, bringt schön die originalen Sounds mit, hat einen coolen Soundtrack und erinnert an die damalige Surfer-Film Ästhetik – halt nur mit Rädern anstatt Brettern. Und das macht die Doku in der Summe schon ziemlich cool irgendwie.
Follow cyclists from 13 countries as they cover 2 400 km of Gaspé countryside in 12 days—a course longer than those of Italy, Belgium or Spain. The long shots of curving landscape and open road are set to a mesmerizing soundtrack in this documentary, and the results are spellbinding.
Für mich war die Batman TV-Serie aus den 1960ern in den 1980ern der erste Berührungspunkt mit Batman. Aus der Schule nach Hause kommen, TK-Pizza in der Mikrowelle heiß machen (ohne Grill. widerlich), Batman auf, ich glaube SAT1, gucken. Ein guter Tag. Damals. Und so schön bescheuert.
Nach der Professionalisierung des Sports im Allgemeinen fallen solche Stilblüten im Speziellen heute halt weg. Und auf isotonische Getränke wurde offenbar damals schon Wert gelegt. Geiles Catering.
During the 1962 Tour de France, riders raid the local cafes in search of refreshments. Beer, champagne, red wine are all taken to keep riders going on a hot day in France. The clip comes from the Louis Malle documentary about the 1962 Tour de France – Vive le Tour!
Auch so eine Perle, die bisher an mir vorbei ging und unbedingt sehenswert ist. Bin bis heute nie auf die Idee gekommen, Musik mit meinem Fahrrad zu machen. Aber es wäre wohl möglich, sagt Frank Zappa.
Ein “Body Beautiful System 5 Minute Shaper” aus den 1960ern mit Geld-zurück-Garantie. Dann wird der ja funktioniert haben. Die Anzeige ist ziemlich vage darüber, wie dieses Gerät tatsächlich funktioniert, aber sie meint ja „Gewichtsverlust durch Orgasmus“.
Einfach den Schalter einschalten und es funktioniert sofort!
David Hilowitz hat in einem Secondhand Laden ein altes Tonbandgerät aus den späten 1960ern entdeckt und mitgenommen. Nachdem er zu Hause feststellte, dass das Ding noch funktioniert hat er damit eine Tape Piano Sample Library zusammengestellt, die man hier downloaden kann. Feinste LoFi-Qualität und eine ganz großartige Idee, wie ich finde.
Witzig auch, dass man jahrzehntelang versucht hat, sämtliche Sounds vom Rauschen und Knistern zu befreien und genau das heute wieder zurückzubringen versucht.
Ich kannte die Räder von Dr. Alex Moulton bisher nicht, bin aber auch keiner, der gefederte Räder fährt. Der Herr hat sich seit den frühen 1960ern Jahren damit beschäftigt, Fahrräder für die Zukunft zu entwickeln. Für ihn spielte dabei die Vollfederung seiner kleinen Räder eine zentrale Rolle. Die Firma baut immer noch Räder und wenn ich das richtig sehe, haben die Vintageräder eine nicht kleine Fangemeinde.
Charakteristisch für Moulton-Fahrräder sind die kleinen Räder, das eigenständige Rahmendesign sowie die Vollfederung.
Ausschlaggebend für das ungewöhnliche Design war die Erkenntnis Moltons, dass kleine Räder mit Hochdruckreifen einen geringeren Rollwiderstand, ein kleineres Trägheitsmoment und damit eine bessere Beschleunigung mit sich bringen. Die durch die kleinen harten Reifen bedingten Komforteinbußen wurden durch die Vollfederung ausgeglichen.
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