Alles eine Frage der Zeit. Irgendwann sind sie weg. Die Holzstuhl-Schleifmaschine des niederländische Künstlers Leon de Bruijne, die er Quick Sand nennt. Ein bisschen so wie das Leben.
If you want to open a can of soup without using a can-opener you can by grinding the top over the asphalt until enough material is worn away to open it. Erosion is an interesting process. Rubbing one material to another always leads to one of them disappearing to dust. A chair is a common object that’s being rubbed or drawn an awful lot of times. Repeat this motion long enough and the legs of the chair pulverize until there’s nothing left. This installation tries to visualize this unreal process.
Ich kann einen ordentlichen Pferdeschwanz, zwei Zöpfe ala Pipi Langstrumpf und einen gut geflochtenen, festen Zopf. Da enden meine Fähigkeiten des Frisierens dann aber auch schon. Mal abgesehen davon, dass ich Färben und ein bisschen schneiden kann.
Shelley Gifford aus dem australischen Melbourne hat sich auf das Flechten komplizierter Zöpfe spezialisiert und flechtet regelrechte Kunstwerke auf das Haupt ihrer Tochter. Hier auf Instagram.
I braid Grace’s hair most days and take the photo of the style in the morning before Grace leaves for school. I only have approx 15-20 minutes on a school morning so if it can’t be done in this time I leave it for weekend. Grace is fantastic, I’ve been styling her hair since she was a toddler so she doesn’t know any different. It’s her quiet time for TV after she is ready for school so she is more than happy to sit there. I love doing something that I’m so passionate about and that Grace gets to be a part of it. She’s sweet, affectionate and beautiful little girl. Grace is everyone’s friend. …I love learning new styles, advancing my skills and challenging myself to create something new and unique.
(Bored Panda)
Simon Beck zieht sich im Winter Schneeschuhe an, um Bilder in den Schnee zu treten. Ich mag das.
Simon Beck specializes in making ornate snow murals with just his snowshoes. The murals take at least an entire day to complete, and in order to really see them you have to take to the skies. Buckle in.
Aram Bartholl hat im niedersächsischen Neuenkirchen einen Stein in den Wald gepackt, der zum WLAN-Hotspot wird, wenn man an einer Seite ein Feuer entzündet. Durch die daraus entstehende Wärme springt im Inneren des Findlings(?) ein Generator an, der den Strom für den Router liefert. Tolle Idee, super Aktion. Allerdings muss jetzt keiner für Pornhub und/oder Netflix in den Wald, denn der Hotspot gewährt ausschließlich Zugriff auf Survival-Guides. Konsequent. Außerdem definiert das die Wichtigkeit der nächtlichen Feuerwache gänzlich neu.
Und wer, wenn nicht die Rose selber, könnte das am besten wissen?
Attempting to play the classic 7″ vinyl single of ‚Every Rose Has Its Thorn‘ by Poison using several thorns from a dried rose bush branch. Amplification courtesy of a contact microphone connected to a Marshall MS-4.
Das Art Institute of Chicago hat im Rahmen einer dort stattfindenden Van Gogh Ausstellung aktuell ein Zimmer bauen lassen, das originalgetreu van Goghs Gemälde „Schlafzimmer in Arles“ nachbildet. In einer Größe, in der ein Mensch wohnen als auch schlafen kann. Und das sieht wirklich verdammt nach Gemälde aus.
This room will make you feel like you’re living in a painting. It’s decorated in a Post-Impressionist style, reminiscent of Southern France and times gone by. Its furniture, bright colors, and artwork will give you the experience of a lifetime.
I’m charging $10 for no other reason than that I need to buy paint. However, I will be happy to provide you with tickets to my exhibition at the Art Institute of Chicago.
(Vincent van Goghs Schlafzimmer in Arles, 1889)
(Die Nachbildung des Art Institute of Chicago, 2016)
In Berlin haben entweder irgendwelche Spaßvögel oder aber auch irgendeine Agentur eine Wohnung in einen U-Bahnschacht gebaut. Bei Wartungsarbeiten auf der Linie U9 entdeckten Mitarbeiter der BVG vor einigen Tagen eine komplett eingerichtete Wohnung. Tapeziert wurde nur mäßig gut, aber es gab ein gemachtes Bett, einen Fernseher, einen Sessel und auch eine Ballonlampe, die funktionierte. Alles, was man in einem Untergrundeinzimmerappartement halt so braucht. Strom wurde von einer nahegelegenen U-Bahnstation gezockt. Nur angetroffen wurde dort keiner.
Wie genau das Zeug da runter kam, ist nicht ganz klar. Die BVG vermutet Verbindungen zur Sprayerszene. Andere glauben an einen PR-Stunt von irgendwem. Sollte es ein solcher sein, dürfte sich das in den nächsten Tagen klarstellen. Allerdings gab es eine ganz ähnliche Aktion vor ein paar Jahren schon mal in Wien. Dort waren Künstler für die Wohnung in der U-Bahn verantwortlich. Nach drei Tagen und hat die BVG die Bude geräumt. Angetroffen wurde in dieser Zeit niemand.
(via Mathias)
Anthony Howe baut gigantische kinetische Skulpturen, deren hypnotische Bewegungen sich kontinuierlich wiederholen. Bestes GIF-Material. Und toll auch für den Garten.
Weighing up to 1,600 lbs (725kg), each artwork is first built digitally to test how it will move and react to the force of wind once fabricated in the real world.
Ich bin mittlerweile ein wenig von der Hoffnung abgekommen, man könnte Vorurteilen mit Fakten begegnen, um sie dadurch zu entkräften. Manche wollen ihre Vorurteile halt einfach gar nicht aufgeben. Aber einen Versuch ist es immer noch wert. Ein solcher ist das Tumblr Bildkorrektur – Bilder gegen Bürgerängste, auf dem sich 15 Zeichner und Illustratoren zusammengetan haben, um eben verkannte Bilder zu korrigieren. Mit der Hilfe von illustrieren Fakten.
Angst ist ein schlechter Ratgeber. Unsere Vorsätze für 2016: Weniger Angst haben – mehr Wissen. Eine Gruppe bekannter deutscher Zeichner hat sich zusammen getan, um die Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste zu illustrieren – und mit Fakten zu entkräften… Die bunte Seite der Macht sind: Aike Arndt, Tim Dinter, FÖRM, Hamed Eshrat, Serafine Frey, Matthias Gubig, Jens Harder, Jim Avignon, Alex Jordan, Alexandra Klobouk, Sebastian Lörscher, Mawil, Moritz Stetter, Henning Wagenbreth, Barbara Yelin und Felix Denk (Journalist, Text und Recherche).
Cai Guo-Qiang is a New York based artist and one of the furthermost celebrated contemporary artists originating from China. He is known for a remarkable new kind of fireworks spectacles which he calls “explosion events.” He has taken gunpowder, one of China’s Four Great Inventions and led the way in a new impressive form of art that is substantial and metaphorical. His fireworks represent nature, culture, life, and death.
Cai’s captivation with pyrotechnics had origins in weaponry and physics, evolving into an affinity with traditional Chinese brush painting. Thus the violent explosions are transformed into a tool of art, creating a masterpiece in the sky, a masterpiece that only has a short lifetime, and fades away. Cai’s daytime “explosion events,” intimates classical brush painting. Cai involves organic vegetable dyes as opposed to just gunpowder, the smoke from these “explosion events” gradually blurs in the air almost as ink from a brush stroke is absorbed by rice paper in traditional painting. His daylight skywriting signifies his deep traditionalism and his modernism all at once.
Cai’s work in front of the Power Station of Art in Shanghai, China is eight minutes of colors filing the sky, in a ritualistically sincere elucidation of the ‘death of nature’. The show personifies the natural world with remembrance, looking back on the past and the transitory nature of time through a display of colorful smoke. The smoke fades away until nothing is left, no reminiscence of the beauty that once was, just like everything that exists in nature.
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