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Schlagwort: Art

Ambiancé – the 720 hour long film [short 72 min teaser] by Anders Weberg

Lange Filme brauchen etwas Zeit um entstehen zu können. Womöglich auch deshalb wird „Ambiancé“, der 720 Stunden Film von Anders Weberg, erst im Jahre 2020 Premiere feiern. So zumindest ist der Plan. Da allerdings lange Filme auch viel Materiel für lange Teaser geben, gibt es den ersten davon jetzt schon mal mit 72 Minuten. Ein kurzer Trailer dazu folgt dann 2016 und wird es auf eine Länge von 7,20 Stunden bringen. 2018 kommt ein langer Trailer mit 72 Stunden. Passt doch.

On December 31, 2020 the Swedish artist Anders Weberg end his 20 plus years relation with the moving image as a means of creative expression. After more than 300 films he puts an end with the premiere of what will be the longest film ever made.
Ambiancé is 720 hours long (30 days) and will be shown in its full length on a single occasion syncronised in all the continents of the world and then destroyed.

In the piece Ambiancé space and time is intertwined into a surreal dream-like journey beyond places and is an abstract nonlinear narrative summary of the artist’s time spent with the moving image .
A sort of memoir movie . (Film memoir ) . This in the visual expression that is constantly characterized the work throughout the artists career.

As a small tease until the premiere in 2020 shorter teaser/trailers will be presented at different occasions.
2014 – Short teaser which is 72 minutes long and that has the intent to convey the mood and tempo from the full piece.
2016 – The first short trailer with duration 7 hours 20 minutes.
2018 – Longer trailer with duration 72 hours.
2020 – Release.

Optisch erinnert das bis hier an gutes Material, was als bewegte Tapete gerne stundenlang auf Wände projiziert werden kann. Und wenn ich 2020 tatsächlich 30 Tage am Stück Zeit haben werde, gucke ich den Film auch ganz. Versprochen.

Mehr als nur in einem Nebensatz zu erwähnen ist die Tatsache, dass der Soundtrack, der am Ende wohl nicht weniger wichtig als die Bilder sein werden, vom großartigen Marses Jules kommt. Der geht da bestimmt auch noch ein paar Wochen für ins Studio.

(Direktlink | Danke, Martin!)

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Holzschichten, Millimeter für Millimeter gehobelt, in einem Zeitraffervideo: Waves of Grain

Technisch eigentlich recht simpel hat Filmemacher Keith Skretch hier Holz mit einem Hobel abgetragen. Schicht für Schicht. Zwischen den Schichten hat er jeweils ein Foto gemacht. In der Summe als Zeitraffervideo allerdings sieht das ziemlich bis sehr abgefahren aus. Besonders schön auch seine Beschreibung:

The painstaking process revealed a hidden life and motion in the seemingly static grain of the wood, even as the wood itself was reduced to a mound of sawdust.

(Direktlink, via Colossal)

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Auf einer Euro-Palette Straßenbahnschienen skaten

Schon älter die Aktion und ein eigentlich einfaches Ding. Im Hinblick auf die Sicherheit im Straßenbahnnetz sicher diskutabel, aber hey, nie wieder von Fahrplänen abhängig sein. Allerdings passt das nicht ohne weiteres. Die Spurweite der meisten europäischen Straßenbahn beträgt 1435 mm, wobei eine Europalette nur 1200 mm breit ist.

(Direktlink, via reddit)

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Zwei Männer bewohnen 10 Tage lang ein Holzrad: In Orbit

Ward Shelley und Alex Schweder haben 10 Tage ihres Daseins in dieser Kunstinstallation namens „in Orbit“ verbracht. Das Dingen hat bis auf ein Klo alles, was auch eine Einraumwohnung so hergibt. Nur eben etwas komprimiert auf ein Holzrad mit 7,6 Meter Durchmesser. Da muss man sich schon einig sein, wenn einer ins Bett oder an der Schreibtisch will. Oder einer pinkeln muss und der andere gerade in der Falle liegt.

All its furniture and accommodations are fixed along its circumference. To bring the users the things they require during the day, they must walk in tandem to rotate the giant wheel. The artists will live in the structure 24/7 from February 28 through March 9, 2014. From that date until April 5, 2014, the end of the exhibition, the structure will remain on view in the exhibition space as an installation“

So kann man die Wohnraumproblematik auch lösen, aber meine Sache wäre das ja nicht.


(Direktlink, via Like Cool)

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Morphende Papierköpfe von Li Hongbo: Statues in Motion

Li Hongbo macht sehr abgefahrene Sachen aus Papier. Solche Sachen, von denen man glaubt, dass man sie eigentlich aus Papier nicht machen könnte. Macht er aber trotzdem und die GIFs davon schwappen in regelmäßigen Abständen durch das Netz. Das Kid Guy Collective hat jetzt diesen Film mit seinen Papierköpfen gemacht. Ich sagte ja: sehr abgefahren.

(Direktlink)

Hier noch ein etwas älteres Video, das etwas mehr auf den Entstehungsprozess eingeht.


(Direktlink)

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Tüp* schmeißt in einem Museum eine 1-Millionen-Dollar-Vase von Ai Weiwei zu Boden

Kunst und Protest liegen manchmal recht nahe beieinander. Dachte sich wohl auch der in Miami lebende Künstler Maximo Caminero. Dem geht es wohl auf den Saque, dass Museen sich immer um große internationale Namen bemühen, die lokale Kunstszene allerdings gerne links liegen lassen. Und weil Museen auf diesem Ohr etwas schwer zu hören scheinen, dachte er wohl, er macht da mal etwas Krach um seinem Anliegen Gehör zu verschaffen, ging ins Florida Museum, in dem gerade eine eine Ausstellung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei läuft, griff sich eine Vase im Wert von einer Million Dollar und warf sie zu Boden.

The Florida museum is holding an exhibition of the work of the Chinese artist until mid-March. It includes an artwork, Dropping a Han Dynasty Urn, depicting Mr Ai smashing an ancient Chinese vase.

A security guard told police officers that Mr Caminero picked up a coloured vase that was part of a floor installation, and when told to put it down, smashed it on the floor, according to a police affidavit.

The Florida artist said he would hold a news conference on Tuesday to explain the act. He told the Miami New Times that he did indeed destroy the vase in protest.

Nun zumindest weiß die halbe Welt bescheid, dass lokale Künstler nicht ganz so zufrieden damit sind, wie mit ihnen umgegangen wird. Ai Weiwei wird dafür ganz sicher Verständnis haben. War ja „nur“ eine Va$e.

Das ganze kann auch durchaus als Reminiszenz an Ai Weiwei verstanden werden, der 1995 eben auch in einer Aktion eine Vase fallen lies. (Danke, Hakan!)


(Direktlink, via BBC)

(*Und Tüp immer mit „ü“.)

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Field Recording

Klasse!

Commissioned by Showroom Mama for the Land Art for a New Generation exhibition.
Field Recording is the ploughing of an ‚12000 inch‘ vinyl record into soil and recording the sound of the creation (contact- and directional-mic’s). The final piece consists of this video and the recorded sound cut into real vinyl (12″).

The record is available for sale in a very limited edition.


(Direktlink, via Rebel:Art)

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