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Schlagwort: Berlin

Und natürlich waren es dann wirklich Rocco und seine Brüder, die im Schacht der Berliner U9 ein Büro für die CDU installiert haben

Alles andere wäre auch ziemlich anders gewesen, aber nach diesem Insta-Beitrag von Rocco samt seiner Brüder dürfte klar sein, dass diese aktuell urbane Kunstinstallation in Berlin von genau ihnen kommen dürfte. Sollte. Muss.

„Rent in Berlin has increased dramatically. Even CDU, Germany’s conservative ruling party, who were ferociously fighting against a ban of the explosion of rent increases, is now falling victim to their own politics. The party is being out-gentrified from their very own national office, as they are no longer able to come up with their rent. The discovery by BVG worker Norbert Schmidt in a tunnel of Berlin’s U9 metro line accordingly comes as no surprise. At exactly the same spot where four years earlier the BVG has evicted a young collective of artists, one can now find a new and fully furnished office space. When she opened her favorite newspaper this morning, Petra Nelken, press officer of BVG, was so shocked about the freshly publicised photos of the office that she dropped her coffee over her Leberwurstsandwich.“

Und dann wundere ich mich halt kurz ein bisschen darüber, dass die Hinweise dazu erst an Berliner Medien gehen müssen, um letztendlich bei der BVG anzukommen. Aber die stecken wahrscheinlich ein Teil ihres Geldes lieber ohnehin in Social-Media-Agenturen, die darüber lachen machen sollen, dass vieles nichts funktioniert, als sich genau darüber ärgern zu dürfen. Oder so. Rocco und sein Brüder haken da ganz subtil nochmal nach.

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Not again! Rent in Berlin has increased dramatically. Even CDU, Germany’s conservative ruling party, who were ferociously fighting against a ban of the explosion of rent increases, is now falling victim to their own politics. The party is being out-gentrified from their very own national office, as they are no longer able to come up with their rent. The discovery by BVG worker Norbert Schmidt in a tunnel of Berlin’s U9 metro line accordingly comes as no surprise. At exactly the same spot where four years earlier the BVG has evicted a young collective of artists, one can now find a new and fully furnished office space. When she opened her favorite newspaper this morning, Petra Nelken, press officer of BVG, was so shocked about the freshly publicised photos of the office that she dropped her coffee over her Leberwurstsandwich. @bvg_weilwirdichlieben @cduberlin #berlin #bvg #cdu #roccoandhisbrothers #ihrkriegtunshiernichtraus #dasistunserhaus #schmeisstdochlieberSchmidtundPressundMoschauskreuzbergraus

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(via Urbanshit)

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Irgendwer hat im Schacht der Berliner U9 ein Büro eingerichtet

Vor drei Jahren hat das Künstler*innenkollektiv Rocco und seine Brüder ein möbliertes Zimmer in den Schacht der Berliner U9 gebaut. Jetzt ist in offenbar diesem Schacht ein komplett ausgestattetes Büro aufgetaucht. Wer es dort zu welchem Zweck eingerichtet hat, ist bisher nicht bekannt. Die BVG lässt es gerade räumen.

Erst eine Anfrage der Berliner Zeitung machte die BVG auf die neue Aktion aufmerksam. „Wir haben das Büro gesucht und gefunden“, sagt Sprecher Jannes Schwentu. „Wir lassen den Krempel jetzt wegräumen und erstatten Anzeige – schon deshalb, weil sich offenbar jemand in Bereichen bewegt hat, in denen er sich nicht hätte bewegen dürfen.“

Wie es die Künstlerinnen und Künstler erneut schaffen konnten, unentdeckt zu agieren? In den Schächten werde unregelmäßig kontrolliert, sagt ein Insider. Fakt ist: Das Büro müsse neu sein, „da es dort unten schnell staubig wird – auch weil der Raum unter einem Lüftungsgitter installiert wurde.“ Türen wurden laut Informationen dieser Zeitung nicht aufgebrochen – dafür zapften die Künstlerinnen und Künstler scheinbar Strom von einer Wasserpumpe ab, um die Schreibtischlampe zu betreiben.

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The Sound of Berlin

Mein „Sound of Berlin“ klingt ganz anders, aber man darf die Sampling-Arbeit und die filmische Umsetzung hiervon natürlich dennoch anerkennen. Die Leute von Bonamaze haben in sechs Tagen 850 Samples in Berlin aufgenommen und damit dieses kurze Video vertont, dass ebenso Aufnahmen aus Berlin zeigt.

https://vimeo.com/386056294
(Direktlink, via Maik)

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Doku: Alles aussteigen…! Ein S-Bahnhof und die Wende (1995)

Schön nostalgische Doku aus dem Jahr 1995 über den S-Bahnhof Oranienburg, an der bis heute die S1 einer ihrer beiden Endstationen hat. Ich bin zu dieser Zeit täglich mit der S1 durch Berlin aber nie bis Oranienburg gefahren. Es war die Zeit, in der Berlin noch keine Ringbahn hatte und man die Türen der fahrenden Bahnen noch ohne weiteres öffnen konnte, was wir hin und wieder in den Nächten taten. Andere verbanden damals ganz andere Gefühle mit der Linie. Und mit dem S-Bahnhof Oranienburg, wie diese Doku zeigt. Und man, ist das schon lange her!

Der S-Bahnhof Oranienburg ist seit der Wiedervereinigung wieder am Gesamtnetz. Vor der Wende war er das Ende eines S-Bahn-Teilstücks vier Stationen nach der Mauer. Der Bericht zeigt die Geschichten seiner Bediensteten und Fahrgäste sozusagen nach dem (Gleis)anschluss an die Bundesrepublik: die Rotkreuzschwester vom Bahnhofsdienst und die Obdachlosen, die Pommesfrau und der Blumenhändler als die neuen Unternehmer nach der Wende, der eifrige Wagenputzer und der wütende Malergeselle, die Bundesgrenzschützer in neuer Funktion als Aufsichtspersonal, u.a.


(Direktlink)

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Berlin bekommt Rio Reiser Platz

Der Berliner Heinrichplatz wird nun tatsächlich in „Rio-Reiser-Platz“ umbenannt. Das beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am späten Mittwochabend.

„Rio Reiser und Ton Steine Scherben haben Rockgeschichte und die Geschichte Kreuzbergs geprägt“, erklärte das Bezirksamt am Donnerstag dazu. An den Musiker zu erinnern, sei im Sinne der Diversität. „Schwulsein war für ihn in den 70ern selbstverständlich, während es damals in weiten Teilen der Gesellschaft und auch in der linken Szene noch lange nicht als gängig galt.“

Geplant ist die Umbenennung im September 2020. Im kommenden Jahr wäre Reiser 70 Jahre alt geworden, die Gründung der Band Ton Steine Scherben liegt dann 50 Jahre zurück. Passt also auch zeitlich perfekt.

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Dem KitKat und Sage-Club wurden die Räume gekündigt

(Symbolfoto: ingeborgkraka)

Berlin „räumt sich weiter auf“: dem KitKat und Sage-Club wurden die Räumlichkeiten gekündigt. Wie genau das weiter geht, ist noch nich ganz klar. Selbst die CDU fordert nun Unterstützung für das Nachtleben der Stadt.

Dem KitKatClub für ein Fetisch-Publikum und dem Sage Club wurden die Räume gekündigt, die unter der Woche dem Sage, am Wochenende dem KitKat dienen. Das erklärte Lukas Drevenstedt, Geschäftsführer der Clubcommission, der Berliner Zeitung. Die Clubs in einem Gebäude Köpenicker Ecke Brückenstraße sollen es im Juni 2020 verlassen.

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