12 Writer haben im U-Bahnhof Eisenacher Straße in Berlin Schöneberg für die 12 Monate eines Jahres zwölf Pieces in den Farben, die zu dem jeweiligen Monat passen, gemalt.
Wer hin und wieder in Berlin mit der U7 unterwegs ist, wird am
U-Bahnhof „Eisenacher Strasse“ nicht umhin gekommen sein, einen speziellen Kalender dort entdeckt zu haben. Auf den zwei Seitwänden des U-Bahnhofs, jeweils zur Hälfte bemalt, haben zwölf verschiedene Graffiti-Künstler jeweils ein Bild in den Farben eines Monats gemalt. Bleibt abzuwarten wie lange die BVG mit der Verschönerung zufrieden ist.
Halb Berlin hatte schon Urlaub genommen und sich auf Facebook für das Treffen zwischen Hadi El-Dor und Fler angemeldet, die morgen in Berlin-Lichterfelde endgültig klären wollten, wo welcher Frosch von den beiden die Locken hat. Hadi El-Dor wird das offenbar zuviel des Rummels und er hat die Boxerei nun kurzer Hand abgesagt. Unter der Begründung des Platzmangels. Fler weint derweil leise in sein Schnuffeltuch.
(Das es auf dem Telefon schon Mittwoch ist, übersehen wir mal ganz nonchalant.)
Ach, was waren wir Ghetto, wenn wir damals mit 10-15 Leuten einfach zu einem Platz gegangen sind, von dem wir wussten, dass sich da 10-15 Leute treffen, die ein paar Tage vorher irgendwen aus unserer Clique angemacht oder eins unserer Mädels vollgelabert hatten. Dann ging man da hin und „klärte“ das. Meistens blieb es bei einem wohlwollenden Gespräch. Wir waren ja keine Babaren und Rapper waren wir auch keine.
Heute ist mehr Twitter als Ghetto und so verabreden sich zwei deutsche Rapper schon mal per Twitter zu einer Klopperei, die dann bei einem der beiden vor der Haustür stattfinden soll. Mit höflich „bitte, bitte“ und alles. In Lichterfelde! Auch nicht sonderlich Ghetto-like.
Irgendwer macht dazu dann eine Veranstaltung auf Facebook und alle laden ihre Freunde ein. Bisher gibt es über 2800 Zusagen, Jan Böhmermann „nimmt vielleicht teil“. Da freut sich sicher die Berliner Polizei.
Boris war gestern mit seiner Kamera auf der Bärgida-Demo in Berlin, hat sich die Demo, die Gegendemo, die Arbeit der Polizei angesehen und diese sechs Minuten davon auf YouTube veröffentlicht.
Boris ist letzte Nacht mit einem Mietwagen durch Berlin gefahren und hat dabei dieses Video der böllernden Hauptstadt gemacht. Pünktlich um 00:00 Uhr startet er auf der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain und fährt von dort über die Warschauer- und Oberbaumbrücke durch Kreuzberg und Neukölln. Sehr schöne Idee.
Ich habe keine Ahnung, wo genau diese Aufnahmen herkommen. Leider gibt die Beschreibung zu dem Video keinerlei Informationen dazu preis.
Wenn man dem Titel glauben mag, sind das keine Aufnahmen aus irgendeinem Filmstudio, sondern vermutlich filmische Dokumente irgendwelcher ehemaliger Soldaten mit Kamera, die, damals, 1945, vielleicht ohne ihr Wissen Zeitdokumente geschaffen haben.
Vielleicht könnte man diesen kurzen Ausschnitt aus der Berliner Abendschau vom 28. September 1989 ja mal auf der nächsten Pediga-Demo laufen lassen. Die Leute vergessen ja immer viel zu schnell und viele von denen, die da heute mitwandern wollte im Westen damals auch keiner haben. Zumindest nicht vor der eigenen Haustür. Alles wie immer. Besorgte Westdeutsche gegen die Übernahme durch Ossis: BeWegediÜbduOs.
[Update] Mittlerweile ist das komplette Werk von Blu komplett schwarz übermalt. Alles was auf den beiden Wänden noch zu sehen ist, sind die Pieces der anderen und der Schriftzug „Your City“. Was für ein Move!
Damit dürfte die, wie ich finde, fast lächerlich Diskussion um Blus Mural an der Cuvrybrache in Kreuzberg wohl ein jähes Ende finden, geißelte sie schon mit einer Petition, die sich für den Erhalt des mittlerweile weltbekannten Wandbilds.
And it is not the city of Berlin doing that, neither it is the real estate developers who want to build a new residential complex at this empty spot.
In fact, it is being done by the people related to BLU — the artist who made this painting.
With his consent.
A sort of desperate statement: having learned that a new house would be built at that spot with a panning view on the paintings (that would be kept on the wall), the artists decided to paint them all black, so that nobody can take advantage of the original work. In a way, it is a “fuck you” gesture towards the city, towards the real estate company, but most of all – to all the people who love this artwork and everything that it’s come to represent.
The argument of the people who are doing that is that Berlin is not the same anymore, that the real estate company will just use the artwork to sell apartments more expensive, that a new statement needs to be made… In a way, they are doing exactly what the artwork says: “reclaim your city”.
Hier das damals mindestens einmal um die Welt gegangene Video, das die Enstehung des Bildes im Jahre 2008 zeigt.
Vermutlich nicht lange, aber für ein Foto hat’s gereicht. Und mattschwarz ist ja eh ziemlich schick. Übrigens der einzige Stones-Song, der mir richtig gut reingeht: „I see a red door and I want it painted black„.
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