Zum Inhalt springen

Schlagwort: Bicycles

Wie viele Fahrräder beim Burning Man stehen blieben

Ein Grundsatz beim Burning Man Festival ist es, „keine Spuren“ zu hinterlassen. Offenbar haben das einige bei der letzten Ausgabe vergessen und ihre Fahrräder dort stehen lassen. Nicht drei oder vier, auch keine 30 oder 40, nein. Rund 5000 Räder blieben nach Festivalende in Black Rock City zurück.

Einige sollen nun Hurrikan-Opfern in Houston und der Karibik zur Verfügung gestellt werden.

The photo of the bikes also caught the attention of Meg Kiihne, who lives about four hours from the site. Kiihne once lived and ran a bike shop on Turks and Caicos, and saw pictures all over Facebook of her friends‘ and family’s collapsed homes. She says she knew bicycles could be useful in the recovery effort after Hurricane Irma.
„There are parts of the island which will not have power for months,“ she says. „Bikes can enable somebody who may have lost their home and staying with a friend, they can get to their job at a resort so they can continue to make money to help rebuild their home… they can get around on a bike and get to food.“

Einen Kommentar hinterlassen

Das Rad „mal kurz“ auf der Straße parken

Jeder, der mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist, weiß es: einigen Autofahrern sind Radwege nichts wert. Die werden dann gerne mal zu Parkplatz gemacht. Manchmal nur kurz, manchmal auch länger. Wenn man sich als Radfahrer darüber aufregt heißt es gerne, das würde schnell gehen, man war nur eben mal eine Zeitung oder wasauchimmer holen – und überhaupt: man fährt ja gleich wieder weiter. Als Radfahrer solle man sich da, bitte schön, nicht so haben und so.

Was aber, wenn man die Verhältnisse mal eben umdreht und sein Fahrrad auf der Straße abstellt, die ja eigentlich den Autos gehört? In Köln hat ein Kommunalpolitiker das jetzt einfach mal gemacht und ist „nur kurz“ mal Brötchen holen gegangen. Ob es jene verstehen, die gerne mal auf Radwegen parken, ist bisher nicht bekannt.


(via Urbanshit)

Einen Kommentar hinterlassen

Reisedoku: Mit dem Rad von Berlin nach Shanghai

Die Brüder Hansen und Tom haben sich schon vor einigen Jahren mit dem Fahrrad auf die Reise nach Shanghai gemacht. 13600 Kilometer in sieben Monaten. Eine Reise, die die beiden mitunter an die Grenze ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit führt. Berlin2Shanghai ist ihre Doku über dieser Reise und in voller Länger jetzt in der ARD-Mediathek zu sehen.

„Die eineiigen Zwillinge Paul und Hansen Hoepner aus Singen am Bodensee sehen sich zwar äußerlich zum Verwechseln ähnlich – haben sich aber über die Jahre und das Studium in verschiedenen Städten auseinandergelebt. Getrennte Wege, getrennte Freundeskreise – nur die Leidenschaft fürs Radfahren teilen sie immer noch. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag leben beide in Berlin und beschließen, auf einer gemeinsamen Reise wieder zueinander zu finden. Ihr Ziel: Shanghai. Weit genug von Berlin entfernt, um all das nachzuholen, was sie in den Jahren zuvor versäumt haben. Mit Zelt und Isomatte im Gepäck radeln sie los, immer Richtung Osten. Ihre Erlebnisse und ihre Gefühle halten die beiden in Videotagebüchern fest. Unmittelbar, unverfälscht und authentisch. Mehrmals droht die Tour zu scheitern: Krankheit, fehlende Visa, Streit zwischen den Brüdern. Ihre Reise wird auch zu einer inneren Reise, mit vielen Höhen – und vielen Tiefen. Von Berlin nach Shanghai sind es auf ihrer Route nicht nur viele Kilometer. Weite Strecken des Weges sind alles andere als ungefährlich – bis hin zu seltsamen Begegnungen mit russischen Grenzbeamten oder einem Gefängnisaufenthalt in China. Ihre Reise führt über gewaltige Pässe und endlose Ebenen, durch spektakuläre Landschaften, zu fremden Kulturen und exotischem Essen – es ist der Trip ihres Lebens.“

Hier in etwas gekürzter Fassung, die schon 2015 auf einsplus lief.


(Direktlink)

1 Kommentar

Mannheims neue Radwege

In Mannheim teilen sich die Radfahrer jetzt ihre Wege mit den Straßenbahnen. Da wächst zusammen, was nicht zusammengehört. Und Autos fahren dann dort auch noch umher. Der „beste“ Radweg, den man sich wünschen kann.

Kann mir jemand sagen, dass das ein Fake ist?

(via Schlecky)

11 Kommentare

DIY: Sich ein Fahrrad mit Autoreifen bauen


(Foto: Mr-MashCC BY-NC-SA 2.5)

Mr-Mash hat eine Verwendung für seine alten Autoreifen gesucht und kam so auf die Idee, für diese ein Fahrrad zu bauen. Die Idee ist jetzt nicht ganz naheliegend, aber vielleicht reizte ihn genau das. Also zerlegt er ein altes BMX-Rad und baute das am Ende zu seinem Car Wheel Bicycle zusammen. Steiles Teil, auch wenn entspannten Fahren sicher anders geht.

This whole thing started off with me finding rusty holes in my car and I figured for the cost of paying someone to fix it I could buy a welder and do it myself, seems logical, right?

I was speaking to a friend about needing to learn how to weld and he said why not build a bike (we originally met while I was working in a bike shop and he came in looking for parts for a chopper he was building) he lent me a couple of books by Atomic Zombie, who you should check out, that dude builds some cool stuff.

Hier seine Bauanleitung samt Fotos auf Instructables.


(Direktlink, via Laughing Squid)

2 Kommentare

Ein Fahrrad aus den 1940ern: Bowden Spacelander

benjamin_g_bowden_-_spacelander_bicycle


(Foto: Brooklyn MuseumCC BY 3.0)

Benjamin Bowden war Industrie-Designer und entwarf Autos, designte Sportwagen, diesdas. Ende der 1940er entwickelte er auch ein Fahrrad mit Elektromotor, das erst 1960, nur in den USA und ohne den Motor in Kleinserie ging. Das Bowden-Spacelander.

„Bowden gestaltete das Spacelander-Fahrrad 1946 als Beitrag zu der Londonern Großausstellung „Britain Can Make It“ im Victoria and Albert Museum. Bowden brach für das Fahrrad mit der bisherigen Tradition des Fahrradbaus. Anstelle von verschiedenen Rohren, die miteinander verschweißt wurden, entstand das Spacelander aus zwei Pressstahlrahmen, die miteinander verbunden einen hohlen Körper formen. Das Modell von 1946 enthielt einen Elektromotor, der auf Abfahrtsstrecken und beim Bremsen Energie sammelte, die dann bergauf vom Fahrer abgerufen werden konnte. Die Batterie im Fahrrad versorgte ebenso Licht, Hupe und ein eingebautes Radio mit Strom. Damalige Fahrradproduzenten betrachteten das Gerät als zu exotisch und wollten es nicht bauen. Das von Bowden vorgestellte Pressstahlverfahren wurde später von Honda für seine Mopeds und Piaggio für seine Vespas benutzt, beide begründeten damit einen Massenmarkt für preiswerte Motorroller.

Erst 1960 ging das Fahrrad in den Vereinigten Staaten in einer Kleinserie in Produktion. Das Fahrrad verzichtete auf den Elektromotor, Licht und Hupe waren aber weiterhin batteriebetrieben. Das Spacelander war aus Glasfaser statt aus Stahl, wog aber immer noch über 20 Kilogramm. Anstelle des revolutionären Antriebskonzeptes mit einer starren Welle benutzte das Spacelander einen konventionellen Kettenantrieb. Das Modell erschien in sieben Farbvarianten. Mit 522 verkauften Exemplaren fand es jedoch kaum Abnehmer und der Produzent ging Konkurs. Obwohl Bowden auch in seiner amerikanischen Karriere zahlreiche Erfolge erzielte, soll er innerlich nie den Misserfolg des Spacelanders verwunden haben.“
(Wikipedia)

Ich verstehe das. Was für’n Fahrrad!

1960 Bowden Spacelander from pics

Einen Kommentar hinterlassen