Ableton hat zur Weihnachtszeit einen kleinen, aber ziemlich cleveren Sequencer für Browser online gebracht, mit dem sich jeder, nach gegebenen Möglichkeiten, sein persönliches Weihnachtsjingle klickern kann: Little Drummer Toy.
Make a festive jingle out of the available shapes.
Some of these might be played by someone else – a collaborator from around the world.
Klanglich mag ich die 808 ja lieber, aber der Sequenzer an sich ist nahezu identisch und immer noch genial. Hier die 909 im Browser. Mit Speicherfunktion. Wenn ihr heute nichts mehr von mir hören solltet, ihr wisst warum.
My Instants ist eine kleine Spielerei, für die jederman Samples hochladen kann. Macht durchaus ein paar Minuten Spaß. Wenn man die Dinger jetzt noch als Sound-Reactions einbetten könnte, würde das Mehrwert für jede Pseudo-Diskussion im Internet bedeuten. Badum Tss.
Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi haben mit Listen to Wikipedia ein Browser-Tool gebaut, dass es ermöglicht, die Veränderungen und das Wachsen von Wikipedia in Echtzeit zu hören. Die Spracheinstellung lässt sich in der Adresszeile auch auf „de“ umstellen, wobei dort dann natürlich wesentlich weniger passiert. Der Klang von Wikipedia. Geil.
Bells indicate additions and string plucks indicate subtractions. Pitch changes according to the size of the edit; the larger the edit, the deeper the note. Green circles show edits from unregistered contributors, and purple circles mark edits performed by automated bots. You may see announcements for new users as they join the site, punctuated by a string swell.
Schöne Browser-Spielerei: Typedrummer wandelt eingegebene Wörter per irgendeinem Algorithmus in Beats um. „Das Kraftfuttermischwerk“ klingt dort so. Passt. Ich probiere mal eben noch „Anneliese Schmidt„.
Klingt alles ziemlich ähnlich. Aber „Techno“ basst dann auch… „Deine Mudder!“ wäre noch einen weiteren Versuch wert.
Dickheaddummationguy hat ein „How To“ dafür geschrieben.
A: Hi hat
B: Short Hi Hat
C: Kick
D: Short Kick
E: Deep Kick
F: Open Hat
G: Shaker
H: Alt Shaker
I: HEavy Shaker
J: Snare
K: Pic Snare
L: Perc
M: Perc (Stick)
N: Lo-Fi Perc (Stick)
O: 808
P: Short 808
Q: Deep 808
R: Low Kick
S: Lo-Fi GLitch Open Hat
T: Cowbell
U: Perc
V: Perc
W: Perc
X: Snare
Y: Snare (80s Style)
Z: Kick (80s Style)
Fire: oajwcajnoajacijaoajjcajnoajacija
Touchpianist ist eine kurzweilige Browser-Spielerei von Batuhan Bozkurt, bei der man mit nur einer Taste des Rechners klassische Piano-Sound zum Laufen bringen kann. „Spielen“ ist etwas übertrieben, Spaß macht es dennoch. Gibt es auch als App für IOS – für unterwegs.
Touch Pianist is a musical toy / instrument that allows the user to perform hard-to-play classical piano music favorites (from composers like Beethoven, Mozart, Bach, Satie, Debussy to name a few) just by tapping the rhythm of the piece’s particular sound events on a computer keyboard or a touch screen. It also provides live visualisation of the pieces that are being performed. There is no score keeping, the user is free to perform the music in any way they wish. The premise is that it is really fun to perform a piece you know well, exactly like you feel it with so little effort.
Hübsches Spielzeug, dass auch länger als 10 Minuten Spaß macht. Errozero hat mit Acid Machine einen 303-Emulator nebst einer per Step-Sequencer programmierbaren Drum Machine programmiert. Optisch sehr Ableton-like, vom Handling her aber schon wie die alten Kisten von damals.
Schöne Spielerei von Dan Neame, dessen Browser Tool Audio Landscape in Chrome und Firefox Audiodateien in dreidimensionale Landschaften übersetzt, die dabei überflogen werden. Schade nur, dass man die eigenen MP3-Files dafür erst hochladen muss, ansonsten aber eine doch hübsche Idee, die sicher auch optisch noch ausbaufähig ist.
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