Pop-up-Bücher haben mich nicht nur als Kind fasziniert. Sie später auch mit meinen Kindern anzusehen, hat mir immer Freude bereitet. Die Künstlerin und Lehrerin Eni Oken macht diese als Lerninstrument und als Kunstobjekt von Hand und zeigt uns hier, wie die kleinen Überraschungen funktionieren.
L’Œuf électrique, französisch für das elektrische Ei, war ein futuristischer Prototyp eines dreirädrigen Elektrofahrzeugs, der von dem Industriedesigner Paul Arzens 1938 entworfen und 1942 gebaut wurde. Arzens hatte der Welt davor bereits La Baleine (den Wal) präsentiert, einen riesigen, luxuriösen Spritfresser im Art-déco-Stil. Dann marschierten die Deutschen in Frankreich ein, und Benzin wurde knapp. Arzens experimentierte dann mit der Umrüstung bestehender Fahrzeuge auf Elektroantrieb und lernte dabei einiges. Ein großes Auto kam nicht in Frage, also musste er von vorn anfangen. Sein Elektroauto musste leicht und wendig im Stadtverkehr sein. Arzens baute den L’Œuf électrique in Handarbeit aus Aluminium und Plexiglas, hielt ihn klein und versah ihn mit drei Rädern. Er nutzte die kleine Knutschkugel bis zu seinem Tod im Jahr 1990 als Privatwagen.
Der Synth-Designer Love Hultén wurde von einem Kunden gefragt, ob er sich so etwas vorstellen kann wie das ikonische Rosita Commander Luxus aus dem Jahr 1970. Er hat darauf basierend dann diese geile Teil hier gebaut, inklusive eines Plattenfachs, das in der Rückwand hoch und runter fährt. Und vielleicht will ich das genau so jetzt auch.
WalkmanLand ist ein umfangreiches Online-Archiv von allen möglichen Walkmans, die in den letzten Jahrzehnten so auf den Markt gebracht wurden. Auch von jenen, die eigentlich nicht Walkman genannt werden durften. Ich hatte mindestens fünf davon, mein letzter war ein Aiwa. Da geht er dahin, der Tag.
WalkmanLand is a tribute to the long forgotten portable music players from the 80-90s. The Walkmans. Our mission is to collect all the commercial models into one place, build the biggest database, and make it open, available for everyone. We are a passion driven community website, and is not targeted as a commercial project. We don’t have any intentions with the manufacturers. We’re trying be as unbiassed, impartial as possible.
Etsy-Verkäufer Retrotic verwandelt unter anderem alte Wählscheibentelefone in stylische Retro-Lampen und die sehen ziemlich geil aus. Wenn etwas noch gut ist, muss man es schließlich auch nicht wegwerfen.
Ich habe in jüngeren Jahrzehnten ziemlich viel Zeit und später dann ein wenig Geld darin investiert, um mir die Kugelboxen LK 6 – Heliradio zu besorgen. Nicht weil ich glaubte, dass diese einen außergewöhnlichen hätten, sondern weil das Design der Dinger einfach großartig war. Ich lackierte sie in blau und hing sie auf Kopfhöhe an die Decke, wo sie so lange hingen, bis sich die Pappmasse, aus denen der Korpus bestand, auflöste. Tolle Teile, so rein optisch.
Heute lernte ich, dass es in der DDR daneben auch Boxen gab, die eben doch durch ihren Klang überzeugen konnten – und das ganz offensichtlich auch heute noch tun. Die Lautsprecher-Boxen der Baureihe BR 25 und 26.
Die Lautsprecher-Boxen der Baureihe BR 25 und 26 gelten bis heute als kleine Meisterwerke für den Hörgenuss im Wohnzimmer, weil sie vor allem im Bereich Basswiedergabe hervorragend performen. Entwickelt im VEB Musikelectronic Geithain im heutigen Sachsen, sind sie bis heute mehr als gefragt. Wir sprechen mit dem Erfinder von damals und lassen in einem Leipziger Hörstudio checken, warum sie qualitativ so hochwertig und deshalb gleichbleibend beliebt sind.
Für mich jetzt nicht „the most beautyful thing I’ve ever seen“ aber zumindest mal milde interessant: die Geschichte des K67 Kiosks. Ein modulares Kiosk-Design, das 1966 von dem slowenischen Architekten und Designer Saša J. Mächtig entworfen wurde. Das Design basiert auf polyfaserverstärkten Modulen, die einzeln oder zu größeren Einheiten kombiniert eingesetzt werden können und im Ostblock auch fleißig eingesetzt wurden.
Der Psychedelic-Künstler Rob „Killer Acid“ Corradetti hat eine Strickjacke im Angebot die wahrscheinlich nicht nur zufällig an Acid Blotter erinnert. Damit kann man dann zu Weihnachten auch ganz entspannt zu den Schwiegereltern gehen. Vielleicht kennen sie das noch, vielleicht auch nicht.
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