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Schlagwort: Drugs

Frau schickt Heroin in den Knast – und frankiert den Brief falsch

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(Foto: David Hilowitz, CC BY 2.0)

Eine 36-jährige Frau aus Regensburg wollte ihrem rauschgiftsüchtigen Lebensgefährten, der im Gefängnis sitzt, ein paar Gramm Heroin zukommen lassen. Auf dem Postweg. Dabei ging sie zwar sehr „überlegt“ vor, aber frankierte den Brief nicht ausreichend, wodurch die ganze Chose aufflog.

„Sie packte 4,16 Gramm Heroin in einen Umschlag und adressierte ihn an ihren Freund im Knast. Als Absender gab sie jedoch nicht sich selbst, sondern die Kanzlei der Verteidiger des Häftlings an und fälschte dazu sogar den Poststempel der Sozietät. Die „Verteidigerpost“, glaubte sie, würde nicht von den Justizbeamten kontrolliert werden. Allerdings passte die Regensburgerin beim Frankieren des Briefes nicht auf. Da sie Marken mit einem zu geringen Porto aufklebte, ging die Sendung an den Absender zurück und landete im Posteingang der Regensburger Anwaltskanzlei.“

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29 Heilpraktiker und Homöopathen experimentieren mit Halluzinogenen: Großrettungseinsatz

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In Handeloh im Landkreis Harburg trafen sich gestern ein paar Heilpraktiker und Homöopathen zu einer Tagung, was sie dort in einem Hotel wohl regelmäßig machen. Wie das so auf Tagungen ist, wird dort eben praxisorientiert getagt und so tun sich die Damen und Herren dort wohl auch mal ein paar der Mittelchen rein, von denen viele ja immer behaupten, die würden eh nicht so wirklich wirken. Ich übrigens aus. Bei dieser Tagung allerdings wollten die Teilnehmer es wohl mal so richtig wissen und verabreichten sich kollektiv das Halluzinogen „2C-E“ ein, das auch als „Aquarust“ bekannt und in Deutschland seit Ende 2014 verboten ist. Vermutlich wussten sie nicht so genau, was sie dort einnahmen, weshalb davon auszugehen ist, dass das nicht vorsätzlich geschah. Das aber schützt ja bekanntlich vor Konsequenzen nicht.

Als die Wirkung von dem Zeug einsetzte, begaben sich die Leute auf einen kollektiven Trip, der fiese Nebenwirkungen mit sich brachte und für einige in Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Krämpfen und Psychosen endete. Das sorgte für einen Einsatz von mehr als 160 Rettungskräften. Gegen die Teilnehmer wurden Strafanzeigen eingeleitet.

„Sie wussten bestimmt nicht, was sie da genau zu sich nehmen“, sagte Köhlbrandt auf Nachfrage von NDR.de. Er könne aber nicht ausschließen, dass die Männer und Frauen zwischen 25 und 55 Jahren mit den Drogen experimentiert hatten. Die Vergiftung liege „im Verantwortungsbereich der Teilnehmer“.

Ganz schön was los auf so einer Homöopathen-Tagung. Das schaffen nicht mal die Acid-Heads beim Goa.

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Aus Gold: 2400 Jahre alte Bongs

In Russland haben Archäologen zwei goldene Behältnisse präsentiert, die offenbar vor 2400 zum Rauchen von Cannabis und Opium benutzt wurden. Die Dinger dürften damit die ältesten Bongs der Welt sein.

Bauarbeiter fanden die Pfeifen nebst anderem Gold beim Installieren von Stromleitungen.

Experten gehen davon aus, dass die Herrscher der Skythen ihre Stoffe damit geraucht haben.

The bongs contained a thick black residue which on examination was found to be a mix of cannabis and opium. Cannabis played an important part in the Scythian religion—smoked as a way to induce a state of trance and help with divination. It is believed this potent mix was smoked by Scythian kings before leading their armies into battle. The ancient Greek historian Herodotus (484 BC-425 BC) wrote:

“The Scythians used a plant to produce smoke that no Grecian vapour-bath can surpass” and that “transported by the vapour, [they] shout aloud.”

Antonn Gass, of the Prussian Cultural Heritage Foundation, in Berlin, Germany, believes that the Scythians used both drugs is “beyond doubt.”

“It’s a once-in-a-century discovery, these are among the finest objects we know from the region.”

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(via Dangerous Minds)

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Gregor Gysi zur Legalisierung von Cannabis

Das Ende der Prohibition wir politisch immer populärer, was jetzt allerdings so neu nicht ist. So aber gibt es mittlerweile auch parteiübergreifend die Forderung zur Legalisierung von Cannabis. Außer von der CSU, aber die wählt eh keiner außerhalb Bayerns.

Am Wochenende setzte sich Gregor Gysi auf Facebook für die kontrollierte Freigabe von Cannabis ein. Er bekam unter anderem eine Antwort, die auf den Jugendschutz abzielt. Vermutlich von jemandem, der nicht weiß, dass es aktuell für Kids einfacher ist, sich ein paar Gramm Dope anstatt eine Flasche Vodka zu besorgen.

So ähnlich sieht es wohl auch Herr Gysi, der wie folgt reagiert.

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(via Max)

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ZDFzoom: Zoff ums Kiffen – Hinkt Deutschland bei Legalisierung hinterher?

Läuft nachher im ZDF, jetzt aber schon auf YouTube.

Jeder vierte Deutsche hat schon mal gekifft. Den Fahndern fällt es zunehmend schwer, den illegalen Cannabismarkt zu bekämpfen. Längst sind Anbau und Konsum quer durch die Republik Realität. ZDFzoom fragt: Hinkt Deutschland bei der Legalisierung hinterher?

In vielen Bundesländern wird der Besitz unter sechs Gramm nicht strafverfolgt, dafür die Fahrerlaubnis im Zweifel eingezogen. Parallel dazu dürfen ausgewählte Patienten auch in Deutschland mittlerweile THC-Produkte auf Rezept nehmen. Bezahlen müssen sie aber selbst, weil die Kassen diese Art von Medizin nicht übernehmen. Mehr als 120 Strafrechtsprofessoren fordern inzwischen die Legalisierung von Cannabis.

Die Autoren Özgür Uludag und Daniel Bröckerhoff treffen verdeckte Anbauer und Händler, und erleben eines der größten Freigabe-Experimente der Welt in Colorado, USA.

Sie treffen auf Menschen, die statt Feierabend-Bier Cannabis konsumieren. Und Polizisten, die sich fragen, ob man Millionen Steuergelder statt für die Verfolgung von Cannabis-Delikten nicht sinnvoller einsetzen könnte.

Eine Verharmlosung ist nicht angebracht. Trotzdem wird die Forderung nach Legalisierung – vor allem auf lokaler Ebene – auch in Deutschland immer lauter.

https://youtu.be/KaBhF_RwHxE
(Direktlink)

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Berliner Polizei entfernt am Kottbusser Tor in Kreuzberg 700 Cannabis-Pflanzen

Guerilla Gardening in Berlin. Dort haben ein paar Spaßvögel mitten in Kreuzberg gut 700 Cannabispflanzen zum Wachsen gebracht. Die Polizei hat diese heute im Laufe des Tages entfernt. Landwirtschaft am Kottbusser Tor.

Polizeibeamte in Kreuzberg betätigten sich heute Vormittag zwischenzeitlich als Gärtner. Ein Mitarbeiter der BSR hatte gegen 10.15 Uhr die Polizei zum U-Bahnhof Kottbusser Tor gerufen, nachdem er bei Reinigungsarbeiten zahlreiche kleine Pflänzchen entdeckt hatte, die ihm verdächtig vorkamen. Die alarmierten Ermittler bestätigten seinen Verdacht – es handelte sich um rund 700 kleine Cannabis Pflänzchen, die auf den Grünflächen am Kottbusser Tor wuchsen. Die Beamten entfernten die Pflanzen und stellten sie sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln.

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(Fotos: Polizei Berlin, via Blogrebellen)

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