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Schlagwort: Facebook

An Sachlichkeit nicht zu überbieten: Die Feuerwehr Osnabrück auf Facebook

Die Feuerwehr Osnabrück hat per Facebook sehr unschöne Drohungen eines offenbar enttäuschten Kunden erhalten, diese veröffentlicht und sehr, sehr, sehr sachlich geantwortet.

Kann man besser, glaube ich, nicht machen.

Dennoch hat die Polizei mitgelesen und den Menschen, der hinter den Drohungen steckte abgeholt.

Vom eigenen Erfolg ausgebremst, quasi.

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Pakistanische Regierung benutzt während FB-Live-Schalte Katzenfilter für Politiker

Die pakistanische Provinzregierung Khyber Pakhtunkhwa hat neulich eine Pressekonferenz per Facebook ans Wählervolk gestreamt. Soweit so normal. Aber: irgendwer hat dann wohl aus Versehen den Katzenfilter aktiviert, was die ganz Angelegenheit doch sehr amüsant macht. Da könnte durchaus auch unsere Bundestagsdebatten ein wenig auflockern. Vielleicht könnten die da mal drüber nachdenken.


(via Blogrebellen)

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Zuckerberg für kurz am Arsch

Ich bin auch nach all dem nach wie vor der Meinung, dass es ein Recht darauf geben sollte, einzig und allein selber darüber zu entscheiden, wann man welche Daten wo an wen von sich preisgeben möchte. Und wann eben nicht. Und wenn man das eben mal nicht will, sollte jedes Unternehmen der Welt da draußen diese Entscheidung akzeptieren müssen und daraus verschwiegene Konsequenzen ziehen. Der von sich selbstgewählten Form von Privatsphäre wegen. Und mehr als nur offensichtlich haben wir da gerade ein Problem.

Und so lustig ist das alles gar nicht. Denn was ist das eigentlich für eine Welt, in der die Politik der digitalen Realität Fragen nach Befugnissen stellen muss, die von der Politik eigentlich geregelt sein sollten? Was sie eben nicht sind. Oder doch sogar schon und dann einfach so – auch von der Politik selber – ignoriert werden können. Auch weil die Kompetenzen auf der Seite der vermeintlich Regelnden viel zu lange vernachlässigt wurden. Heute noch.

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Die PARTEI kapert 31 geheime AfD-Facebookgruppen mit fast 180.000 Mitgliedern

Die Partei die PARTEI hat vorhin bekanntgegeben , gemeinsam mit Propagandaminister Shahak Shapira 31 geheime AfD-Facebookgruppen mit 180.000 Mitgliedern unterwandert zu haben. Muharharharharhar!!11!!!

Liebe PARTEI-Freunde, Sympathisanten und Wähler, sehr geehrtes verwirrtes Volk,

schon seit einiger Zeit werden soziale Netzwerke von zwielichtigen Gruppierungen missbraucht, um auf perfide Weise alternative Fakten im Internet zu verbreiten. Anscheinend sind weder Verfassungsschutz, gesunder Menschenverstand, noch die tragende Plattform nicht in der Lage, diesen Missstand zu korrigieren.

Wir haben sehr gute Nachrichten: Unser Propagandaminister Shahak Shapira nimmt seine Aufgabe ernst und lässt Sie auch in dieser finsteren Epoche des Informationszeitalters nicht im Stich.

In der Zusammenarbeit mit Putin, dem Israelischen Geheimdienst und den führenden Köpfen der Osterinsel wurden mehrere Dutzend von sehr schlechten AfD-Gruppen mit fast 200.000 Mitgliedern unterwandert. Durch technische Raffinesse ist es uns möglich, diese Gruppen in sehr gute PARTEI-Gruppen zu wandeln und somit korrigierend auf die Gedanken verblendeter Menschen einzuwirken.

Habt keine Angst, wir reparieren das Internet.

Der Propagandaminister der Partei erklärt:

Einige der Gruppen haben erstmal neue Namen bekommen.

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Worüber lachen eigentlich AfDler

Lustiges Daten-Diagramm, das dem Datenauswertungsdingsi der Süddeutschen entspringt, das alle möglichen Facebook-Likes analysiert und aufgrund dieser Daten sein Standing in der eigenen Filterblase zu veranschaulichen versucht: der Facebook-Faktor.

„Für unseren Filterblasen-Test wird Ihr Facebook-Profil mit einer umfassenden Liste von Facebook-Seiten abgeglichen, die in den vergangenen Monaten während der datenjournalistischen Recherche in Facebook entstanden ist. Dazu werden Ihre Facebook-Likes – die Seiten, die Sie mit „Gefällt mir“ markiert haben – ausgewertet und mit den Rechercheergebnissen der SZ abgeglichen.“

Auf dieser Grundlage hat man auch mal geguckt, worüber Befürworter der verschiedensten Parteien so lachen. Alle ein bisschen über irgendwas. Außer die AfD, bei denen lacht man offenbar nicht ganz so gerne. Nicht mal über Dieter Nuhr. Gut, nach Mario Barth hat man hier nicht geguckt und vielleicht haben die dort auch einfach nur einen „ganz eigenen Humor“. Oder lachen generell nicht so gerne. Oder nur nicht über das, was über den gebührenfinanzierten Rundfunk gesendet wird. Oder immer noch über Heinz Erhardt, was mir für den ein bisschen leid tun würde. Aber man weiß es nicht.

„Das Umfeld der AfD ist eine weitgehend humorfreie Zone. Selbst beim Postillon und der heute-show, bei denen sich die Anhänger aller anderen Parteien so einig sind, dass sie auf den Top-100-Listen von Linken bis CSU landen, finden sich deutlich weniger AfD-Nutzer. Ähnlich bei Extra 3 und Dieter Nuhr, die bei den meisten anderen Parteien ebenfalls einen hohen Stellenwert haben. Die Grafiken zeigen die Beliebtheit von Satirikern und Satire-Sendungen in den verschiedenen Parteienmilieus. Je ausgeprägter die Ausschläge entlag der Achsen, desto höher die Popularität unter den einer Partei nahestehenden Nutzer. Je mehr Parteiachsen das farbige Feld umfasst, desto verbreiteter sind sie über Parteigrenzen hinweg. Die Leerstelle bei der AfD verweist also auf das Desinteresse der AfD-Nutzer an vielen Satireangeboten:“

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