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Schlagwort: Food

Supermärkte in Frankreich müssen nicht verkaufte Lebensmittel spenden

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(Foto: Jeremy Keith, CC BY 2.0)

Hierzulande werden jährlich Tonnen von Nahrungsmitteln weggeworfen, die eigentlich noch gut essbar sind. Das ist offenbar in Frankreich nicht anders und so werden dort nun Supermärkte, die größer als 400 Quadratmeter sind, dazu verpflichtet, ihre nicht verkauften Nahrungsmittel an karitative Einrichtungen zu spenden oder als Tierfutter oder Kompost zu recyceln.

Die französische Nationalversammlung hat einstimmig entschieden, dass große Supermärkte künftig nicht verkaufte Lebensmittel nicht mehr wegwerfen dürfen. Die Abgeordneten haben der Verabschiedung von drei Zusatzartikeln zu einem bereits bestehenden Gesetz zugestimmt.

Die Regierung möchte die Verschwendung von Lebensmitteln bis 2025 halbieren. Ob der Vorstoß des Parlaments in bedeutsamen Maße dazu beiträgt, ist allerdings umstritten. In Frankreich stammen nur fünf Prozent der Lebensmittelabfälle von den großen Handelsketten. Dagegen wirft jeder Franzose pro Jahr zwanzig bis dreißig Kilo Essen weg.

Find ich gut.

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Lego-Gummibärchen


(Direktlink, via Blogrebellen)

„Bärchen“ ist natürlich falsch, aber „Lego-Gummis“ könnte noch falscher verstanden werden. Wer also noch auf der Suche nach einer Bastelidee ist, um das Pfingstfest zu versüssen: bitte sehr, so wird’s gemacht. Und man kann die Dinger sowohl stecken als auch essen.

https://vimeo.com/36217289
(Direktlink)

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Fleischgeruch im Zug: Vegetarier dreht durch

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(Foto: Nico Kaiser, CC BY 2.0)

Action in einem Zug bei Rosenheim. „Wie die Bundespolizei mitteilt, waren am Sonntag acht Personen im Alter von 18 bis 20 Jahren gegen Mitternacht auf dem Heimweg vom Traunsteiner Frühlingsfest nach München.“ Dabei drehten sich zwei der Männer etwas zu Essen rein, was wohl nach Fleisch roch. Zuviel für einen mitreisenden Vegetarier, der zu pöbeln begann und daraufhin ein Messer zog. Außerdem ohrfeigte er die beiden Fleischesser.

Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Täter am Bahnhof Rosenheim schließlich fest. Er wird sich wegen Körperverletzung und Bedrohung strafrechtlich verantworten müssen.

Und so übertrieben die Reaktion darauf erscheinen mag, so verständlich ist das Ausrasten auch – das Messer mal weggedacht. Es gibt kaum Ekelhafteres, als Leuten in öffentlichen Verkehrsmitteln beim Essen zuriechen zu müssen. Im schlimmsten Fall noch Asia-Pfanne oder Döner mit schön Knoblauchsoße auf nüchternen Magen am frühen Morgen. Da kann man schon mal ausrasten. Auch als Nichtvegetarier. Dass das nicht in körperlichen Übergriffen enden muss, ist selbstredend.

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