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Schlagwort: Forrest

Immer Freitags, wenn an der Bushaltestelle vor der Bundeswehr-Kaserne da circa 30 junge Männer mit ihren Seesäcken, oder ihren olivgrünen Rucksäcken in den Bus einsteigen, frage ich mich, was sie wohl dazu bewegt haben mag, sich für zehn Monate (oder sind es gar nur noch neun) ihres jungen Lebens berauben zu lassen. Echt, es interessiert mich wirklich, wie die dazu kommen ihr Leben in den Dienst dessen zu stellen, was unübersehbar einige von denen ihr Vaterland nennen würden. Ein menschlich bunter Haufen der in den Bus trottelt, als käme er von einer Klassenreise. Das schon von weitem erkennbare Opfer der Gruppe, dass als erstes in den Bus steigt, um den Platz bekommen zu können, der am weitesten vom Rest der Gruppe abliegt. Die starken Typen, die nicht nur verdammt kurze Haare haben, sondern unter ihren hochgeschlagenen Jeans auch glanzpolierte Rangers tragen und eben jene, die den starken Typen den Hof machen um wenigstens ein bisschen in deren zweifelhaften Licht zu strahlen. Es ist wirklich mit einer Klasse zu vergleichen. Bis darauf, dass keine Mädels in dieser Klasse sind. Was geht wohl in ihren Köpfen vor, wenn sie während ihrer Grundausbildung am Wochenende nach Hause fahren können.
Ich habe keinen von ihnen gefragt, genau so, wie ich es jeden Freitag nicht mache…

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Als der Busfahrer letzte Woche nicht in der Lage war, meinen 20€-Schein klein zu wechseln, sagte er: „Jib ma allet an Kleenjeld her, wat de da hast. Den Rest jibste mir denn Morjen, wa?“ Ich sagte okay und hab ihn seit dem nicht mehr gesehen…
Mhmm

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wikipedia und die kosten

Die Macher von Wikipedia im Interview:
„Der Betrieb der Wikipedia kostet im Moment etwa 75.000 Dollar im Monat. Das sind hauptsächlich die Betriebskosten für die rund 350 Server und die Gehälter für die zehn Angestellten.“

Regelrecht respekteinflössend ist die trotzdessen konstante Einstellung von Schindler & Klempert die Sache auch in Zukunft einzig bassierend auf Spendenmitteln am laufen zu halten, wenn wohl auch da schon das ein oder andere Angebot in der Schreibtisch-Schublade liegen wird.

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Als ich mich damals auf der Hauptschule nicht nur mit anderen Schülern, sondern auch mit den Lehrern geledert habe, wurde uns immer weißgemacht, dass die drüben auf dem Gymnasium die klügeren Menschen sein. Das dem nicht zwangsläufig so sein musste war mir schon damals klar, aber irgendwas müsste da ja schon dran sein, dachte ich mir. Nachdem ich dann mit Ach und Krach irgendwie, irgendeinen Schul-Abschluss gemacht hatte, war das Thema für mich durch und ich dachte damals, ich verpiss mich nach Berlin, mach irgendeine unsinnige Ausbildung und sobald das Lehrgeld reicht, zieh ich da ganz hin. Good bye Kleinstadt, es war schön mit dir hier den Schatten der Mauer zu erleben, aber es wartet größeres auf mich. Berlin.

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Es gibt so Tage, die nerven. Und das einfach nur deshalb weil sie so Tage sind.

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