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Schlagwort: France

Supermärkte in Frankreich müssen nicht verkaufte Lebensmittel spenden

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(Foto: Jeremy Keith, CC BY 2.0)

Hierzulande werden jährlich Tonnen von Nahrungsmitteln weggeworfen, die eigentlich noch gut essbar sind. Das ist offenbar in Frankreich nicht anders und so werden dort nun Supermärkte, die größer als 400 Quadratmeter sind, dazu verpflichtet, ihre nicht verkauften Nahrungsmittel an karitative Einrichtungen zu spenden oder als Tierfutter oder Kompost zu recyceln.

Die französische Nationalversammlung hat einstimmig entschieden, dass große Supermärkte künftig nicht verkaufte Lebensmittel nicht mehr wegwerfen dürfen. Die Abgeordneten haben der Verabschiedung von drei Zusatzartikeln zu einem bereits bestehenden Gesetz zugestimmt.

Die Regierung möchte die Verschwendung von Lebensmitteln bis 2025 halbieren. Ob der Vorstoß des Parlaments in bedeutsamen Maße dazu beiträgt, ist allerdings umstritten. In Frankreich stammen nur fünf Prozent der Lebensmittelabfälle von den großen Handelsketten. Dagegen wirft jeder Franzose pro Jahr zwanzig bis dreißig Kilo Essen weg.

Find ich gut.

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Flutwellen in Saint-Malo in Zeitlupe

Eine spezielle Sonne-Mond-Konstellation, die gestern schon zur Sonnenfinsternis führte, hob heute den Unterschied zwischen Flut und Ebbe in der französischen Küstenstadt Saint-Malo, Bretagne, immens an.

In Saint Malo und dem Klosterberg Mont Saint Michel fallen Ebbe und Flut extrem aus. Für den Samstagmorgen haben die Experten einen Gezeitenkoeffizienten von 118 auf einer Skala von 20 bis 120 vorhergesagt. Für Samstagabend, wenn die Flut ein zweites Mal kommt, ist sogar ein Koeffizient von 119 berechnet, ein Rekordwert. Auch am Freitagabend hatte die Flut den Klosterberg umspült, der einer der meistbesuchten Touristenorte Frankreichs ist. Rund 10 000 Menschen wohnten dem Spektakel bei.
(Sueddeutsche)

Hier ein Video aus Saint-Malo, das nicht von heute ist, aber wunderbar die bei Flut entstehenden Wellen in Slow Motion zeigt.

Insgesamt sollten wir alle viel häufiger am Meer sein.

(Direktlink)

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Charlie-Hebdo-Attentäter sind tot

Laut SpOn, die sich auf französische Medienberichte berufen, wurden die beiden Verdächtigten des „Charlie Hebdo“-Anschlags bei der Erstürmung der Druckerei in Dammartin getötet. Eine von ihnen dort heute Morgen genommene Geisel blieb unversehrt. In Paris wurde außerdem ein jüdischer Supermarkt gestürmt, in dem es heute im Laufe des Tages zu einer Schießerei und einer anschließenden Geiselnahme kam. Dabei wurden vier Menschen getötet. Der dortige Geiselnehmer drohte damit, seine Geiseln zu erschießen, sollte die Druckerei in Dammartin gestürmt werden. Mittlerweile wurden dort 10 Geiseln befreit, auch dieser Attentäter soll nach Berichten von „Le Monde“ getötet worden sein.

Was das für ein Wahnsinn ist. Alles!

Ich habe übrigens innigst gehofft, dass alle vermeintlichen Täter lebendig festgenommen werden. Hätte mir gewünscht, dass ihnen auf der Grundlage des französischen Rechts ein Prozess gemacht werden würde und sie auf Basis desselbigen im Falle ihrer Schuld verurteilt worden wären.

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(Trailer) Ein Film über Daft Punk: Eden

Nicht autobiografisch wird er wohl, dieser Spielfilm über die wilden Jahre des französischen Technos, der seinen Fokus auf eine fiktive Version von Daft Punk setzt. Aber immerhin hat das Duo ihn so abgesegnet und auch Musik dafür abgegeben. Party, Drogen, Exzess. Alles wie immer also. Könnte die französische Variante von „Berlin Calling“ werden, den ich bis heute nicht gesehen habe.


(via Mixmag)

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