Ich habe jetzt des Öfteren schon ziemlich abgefahrene Möbelkreationen gesehen, die durch Midjourney generiert wurden. Der Bauunternehmer John Malecki wünschte sich ein neues Medienzentrum für sein Büro. Anstatt die Möbel selbst zu entwerfen, nahm er sich bei der Ausarbeitung des Konzepts dafür Midjourney zur Hilfe und baute sich auf der Basis dieser Ergebnisse dann seine Möbel. So kann man es auch machen.
Ich habe diesem Herren gerade fast 40 Minuten ohne zu skippen dabei zu gesehen, wie er sich aus Holz ein ziemlich bis sehr kleines Haus in den Wald baut. Ohne elektronische Werkzeug und ohne Schrauben. Da geht ja dann auch ein bisschen die Romantik in mir durch und denkt sich so, „Wie schön wäre es eigentlich, wenn wir alle einfach so in den Wald gehen und uns dort einfach so ein Haus bauen könnten?“ So schwer sieht das alles auch gar nicht aus – ist es dann aber wohl doch.
Josh Landress von J. Landress Brass in New York City zeigt uns, wie er einen verbeulten Posaunenschallbecher mithilfe einer Kombination aus Formen, Hämmern und verschiedenen Formen von Feuer wieder fit macht. Ein ganz eigenes Handwerk.
SWR Handwerkskunst über ein Handwerk, das als solches wohl kaum einer auf dem Zettel haben dürfte: dem des Kicker bauens. Ich habe für die Arbeit vor gut 15 Jahren einen Fireball gekauft, der heute noch wie neu ist, damals aber auch verdammt teuer war. Fireball gibt es als Hersteller nicht mehr, die Tische aber schon.
SWR schaut hier beim Turnier-Kickerbauer Leonhart vorbei und lässt sich erklären, wie man die Tische gebaut werden.
Die Spezialität dieser Schreinerei sind ihre Tischkicker. An die 2.000 Stück werden pro Jahr hergestellt und viele davon kommen in der Bundesliga, auf internationalen Wettkämpfen und bei Weltmeisterschaften zum Einsatz.
Sei es bei der Beschichtung des Spielfeldes, der Verwendung spezieller Stangen oder dem speziellen Sound der Prallplatten in den Toren, die Tische sind das Resultat jahrzehntelanger Entwicklung. Dabei sind die Langlebigkeit, die Schnelligkeit und der Grip des Kickers, wie auch die gleichbleibenden Spieleigenschaften der Leonhart-Tische die Qualitäten, die von den Kickerprofis besonders geschätzt werden. Und das Spiel mit den 22 kleinen Männchen ist vielleicht auch Dank der Leonhart Tische so etwas wie eine Trendsportart geworden.
Ich hatte mir das gestern ziemlich fasziniert ganz genau angesehen. Vielleicht weil ich dachte, dass ich das mal irgendwie gebrauchen kann. Merken werde ich mir das nicht können, aber wenn ich es dann doch mal brauche, weiß ich jetzt wo ich danach suchen kann. Von selber darauf kommen, den Winkel so zu setzen, würde ich nämlich niemals.
In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einem 10-cm- und 12-cm-Sockel einen schwierigen 120-Grad-Winkel überwinden, der schwierig aussieht.
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