Leider nur in Kurzfassung, aber immerhin. So Felgen sind ja auch so Dinge, von denen man gemeinhin meint, die sind einfach so da, was natürlich Quatsch ist. Auch die müssen dafür ja erstmal hergestellt werden. Und das geht in diesem Fall so:
Die braucht wahrscheinlich niemand, Handy Bear hat sie aber trotzdem mal gebastelt. Vielleicht nur, um zu wissen, ob die dann das tun, was kleine Sicherheitszündhölzer halt so tun.
Es ist kein Geheimnis, dass ich dieses Handwerk außerordentlich mag und ziemlich beeindruckend finde. Da passt es ganz wunderbar, dass man sich das Stuckatieren beim SWR Handwerkskunst jetzt mal etwas genauer angesehen hat. Da können wir alle mal wieder etwas lernen.
Stuckateur Uwe Marko und sein Team haben den Auftrag eine neue Fassade im Europapark zu gestalten. Aus den groben Zeichnungen der Designer entwickeln sie mit ausgefeilten Techniken eine beeindruckende Komposition.
Stuck wird dabei mit Schablonen gezogen, von Hand gedreht oder von einer Stuckbildhauerin geformt. Von den kunstvollen Einzelstücken nehmen sie Formen ab und fertigen Kopien, denn die riesige Fassade braucht viele Einzelteile. An der eigentlich Handwerkskunst hat sich seit dem Barock nicht viel geändert. Auch der Einsatz von Maschinen hält sich hier in Grenzen. Das traditionelle Stuckateurshandwerk wird in Deutschland nur noch selten betrieben. Hier in Ettenheim lebt es noch.
Ich habe jetzt des Öfteren schon ziemlich abgefahrene Möbelkreationen gesehen, die durch Midjourney generiert wurden. Der Bauunternehmer John Malecki wünschte sich ein neues Medienzentrum für sein Büro. Anstatt die Möbel selbst zu entwerfen, nahm er sich bei der Ausarbeitung des Konzepts dafür Midjourney zur Hilfe und baute sich auf der Basis dieser Ergebnisse dann seine Möbel. So kann man es auch machen.
Ich habe diesem Herren gerade fast 40 Minuten ohne zu skippen dabei zu gesehen, wie er sich aus Holz ein ziemlich bis sehr kleines Haus in den Wald baut. Ohne elektronische Werkzeug und ohne Schrauben. Da geht ja dann auch ein bisschen die Romantik in mir durch und denkt sich so, „Wie schön wäre es eigentlich, wenn wir alle einfach so in den Wald gehen und uns dort einfach so ein Haus bauen könnten?“ So schwer sieht das alles auch gar nicht aus – ist es dann aber wohl doch.
Josh Landress von J. Landress Brass in New York City zeigt uns, wie er einen verbeulten Posaunenschallbecher mithilfe einer Kombination aus Formen, Hämmern und verschiedenen Formen von Feuer wieder fit macht. Ein ganz eigenes Handwerk.
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