Meeresbiologen waren die Tage vorm englischen Cornwall im Atlantik tauchen und haben dabei diese Lungenqualle entdeckt. Lizzie Daly, Biologin bei Wild Ocean Week, sagte, die Kreatur sei so groß wie ihr Körper.
Lungenquallen sind die größten Quallen, die in britischen Gewässern zu finden sind. Sie haben mit einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 60 Zentimeter. Somit ist dieses Exemplar schon ein außerordentlich großes.
Die Leute von Nautilus Live haben pünktlich zum neuen Jahr 1225 Meter tief vor der mexikanischen Küste eine Qualle aufnehmen können, die aussieht wie ein Feuerwerk: Halitrephes Jelly. Ohne das auf sie strahlendes Licht, ist die Qualle im Dunkel der Tiefsee allerdings nicht zu sehen. Wunderschön.
We’re starting this year with deep sea fireworks, and a spirit of exploration! When something remarkable floats by in the middle of sampling operations, our team quickly switches gears to marvel and document.
The frilled tentacles of the Halitrephes maasi jelly came into view at 1225m in the Revillagigedo Archipelago off Baja California, Mexico. Radial canals that move nutrients through the jelly’s bell form a starburst pattern that reflects the lights of ROV Hercules with bright splashes of yellow and pink–but without our lights this gelatinous beauty drifts unseen in the dark.
Fotograf Tim Samuel war mit seiner Kamera im Byron Bay, Australien unterwegs, als er Zeuge davon wurde, wie eine Qualle einen Fisch vereinnahmte. Das war im Dezember letzten Jahres, veröffentlicht hat Samuel die Aufnahmen erst jetzt auf seinem Instagram-Account.
Unglaublich schöne Aufnahmen, die Alex Soloviev von Quallen gemacht hat. Mit enorm hohen Entspannungspotenzial. Auch der Musik wegen.
Can watch at these ocean creatures endlessly. It’s like a live cosmos, unbelievable smooth moves, eternity and meditation. No single VFX used, this is magical nature.
„Tödliche Schönheit“ hätte zwar etwas zackiger geklungen, tödlich aber ist die Portugiesische Galeere, eine Seeblase, die zu den Staatsquallen gezählt wird, nur für kleinere Fische und andere Beutetiere. Beim Menschen allerdings hinterlassen ihre bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter an den Tentakeln große Schmerzen und rote Quaddeln, die an einen Peitschenhieb erinnern. Zumindest bei gesunden Menschen.
Ein gesunder Erwachsener übersteht Verbrennungen durch die Qualle ohne Lebensgefahr, aber bei geschwächten Menschen oder Allergikern besteht die Gefahr eines allergischen Schocks, eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems, die tödlich enden kann. Todesfälle sind allerdings ausgesprochen selten. Ein Arzt muss hinzugezogen werden, wenn der Schmerz sehr stark ist oder länger anhält, die Wunden sich verschlimmern oder ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Entzündungs-Symptome auftreten.
(Wikipedia)
Ein Getier also, mit dem ich nicht unbedingt einen Pool teilen würde.
Allerdings sind diese Dinge unfassbar schön. Der U.S. Navy Fotograf Aaron Ansarov hat die Biester jetzt ganz nahe vor die Kamera geholt und diese unwirklich wirkenden Nahaufnahmen von ihnen gemacht.
Quallen, deren Name auf Englisch sehr viel schöner klingt, sind nicht jedermanns Sache. Schon gar nicht, wenn es darum geht mit ihnen zu schwimmen. Ich nehme mich davon nicht aus. Nana Trongratanawong allerdings hat diese sprichwörtlichen „Berührungsängste“ nicht und schnorchelt hier im „Jellyfish Lake“ in Palau mit tausenden goldenen Quallen. Und das sieht ziemlich bis sehr schön aus.
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