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Schlagwort: KFMW

KFMW werbefrei

So. Ich habe gerade mein Google-Ads-Konto hierhin gekappt und bin damit nach gut 13 Jahren wieder komplett frei von Werbung.

Was im Jahr 2012 mit etwas Werbung über damals Stilanzeigen in der Sidebar begonnen und mir ein paar Jahre später mitunter wahnsinnig viel Geld eingebracht hatte, endet damit. Jetzt. Hier. Die Diskussionen damals; Puh…

Weil Werbung eh allen auf den Saque geht (mir auch), für mich aber über einige Jahre doch sehr erträglich war und jetzt nicht mehr ist, fliegt sie raus. Ich muss dafür noch einige Code-Fetzen entfernen und anpassen, aber es sollte hier, nachdem ihr euren Cache geleert habt, schon jetzt deutlich angenehmer aussehen. Guckt mal.

Ich nehme jetzt die letzten 100 Euro von Google Ads und verabschiede mich dann von der Monetarisierung im Blog. Ciao, Kakao! Es war eine wirklich wilde Zeit, die mich nach New York, nach Budapest, nach Montenegro, nach Sotschi und nach London brachte. (Alle Fotos nach gefühlt 138 Abmahnungen und einer damit verbundenen Privat-Insolvenz gelöscht.) Wenn die Zeit meines Lebens es zulassen sollte, werde ich mal irgendwann noch ein Buch darüber schreiben. Glaubt ihr ohne alles gar nicht.

Und wenn Ihr jetzt denken solltet, dass ihr jetzt deshalb Euren Steady-Support einstellen könntet, damit Ihr keine Werbung mehr seht: bitte nicht. Schließt eher einen neuen Deal ab. Für nichts, außer für das hier. Auf jene, die jetzt ob der nicht mehr vorhandenen Werbung kündigen, werde ich ein bisschen sauer sein. ❤️ Und das ganz zu Recht auch.

Bis gleich.

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Mix: Kraftfuttermischwerk @ La Grange, Bergen auf Rügen, 11.04.2026

Wildes Wochenende. Die Frau des Hauses war in München, beide Kinder in Barcelona und ich dachte, ich fahr mal eben mit dem Regio nach Bergen, übernachte dort freitags bei Freunden, spiele samstags im La Grange und fahre danach direkt mit dem ersten Regio, der von Bergen aus die Insel verlässt, wieder Richtung nach Hause. Gespielt habe ich bis um 0200 Uhr, der erste Zug ging dann um 0526. Fußweg zum Bahnhof: 12 Minuten. Lange Pause zwischendrin. Viel geredet.

Kommunikatives Wochenende. Freitag mit Besties und drei Buddeln Rum am Lagerfeuer übers Meeresrausch und all dem ganzen Drumherum gesprochen. Lange vor dem Gig mit den Macher:innen des La Grange e.V.‘s über das La Grange. Sonntag sehr früh auf dem Rückweg im Zug zehn vor 0600 Uhr mit Dipl.-Ing. Henrik, Chief Executive Officer, der während ich nach Hause er beruflich nach Düsseldorf wollte und seinen Rechner aufklappte. Um zu arbeiten. Ich laberte ihn voll – auch weil ich Angst davor hatte, einzupennen und irgendwo im Nirgendwo aufzuwachen. Wäre mir wohl auch passiert, wäre er nicht gewesen. Politisch erst zurückhaltend, bis ich merkte, dass er diesbezüglich auf der selben Bahn wie ich schwimmt. Später rauchten wir vorm HBF Berlin noch eine gemeinsam, bevor ich nach Hause und er weiter nach Düsseldorf machte.

Wichtiges Wochenende. Gerade im Osten brauchen wir Läden wie das La Grange, die wie viele andere hier aktuell um ihre Existenz bangen müssen. Die machen unter anderem Jugendarbeit. Ehrenamtlich. Haben Siebdruck-, Fahrrad-, Vintage-Tech- und Street-Art-Werkstatt in allen Facetten. Neben einer kleine Street-Art- und Vintage-Tech-Galerie kümmert man sich dort um Integrationsarbeit. Aktuell haben sie dort nicht mal feste Sanitäranlagen, was, wenn sich der politische Wind dreht, was er aktuell ja auf jeden Fall tut, das Ende von all dem bedeuten könnte. Oder bedeuten wird.

Es war eine tolle Nacht, die wirklich junge und – mit Verlaub – halbalte Menschen wie mich zu verbinden wusste. Freaks, Nerds, Liebhaber:innen guter Musik und vielen Menschen, die einfach für das brennen, was sie lieben. Wir müssen dafür sorgen, dass man uns Enklaven wie diese nicht wegnimmt; Punkt.

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Adventskalender 2025, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Unterwassermusik 5

Es ist jetzt über sieben Jahre her, als ich das letzte Mal beim Liquid Sound Festival „Unterwassermusik“ spielen und aufnehmen konnte. Irgendwie lagen dann Corona und andere Terminlichkeiten im Weg, um das mal wiederholen zu können. Nun aber am 01.11.2025 hatte ich dann mal wieder diese Möglichkeit, in Bad Sulza für Schall unter Wasser sorgen zu können. Und es war wieder ein Mal mehr lieblingsweltschönst. Musikalisch halt eine ganz andere Welt, atmosphärisch eh. So voll jedenfalls habe ich die Therme nachts bisher auch noch nie gesehen.

Und ich dachte, wenn ich schon mal da war und aufgenommen habe, bietet es sich ja an, die 5. Unterwassermusik zu meinem Tag (Gott sei Dank, noch keine 50!) hinter mein Türchen zu legen. Musik, wie ich sie unter Wasser halt gerne hören wollen würde. Von allem bisschen und ganz zum Schluss „The Ancient Sounds of the God“. Immer noch ein unfassbar epischer Tune.

Mein Auswärtsreinrutschgeburtstag am Meer endet hier jetzt erstmal und ich mach mich auf den Weg nach Hause. Auf diesem wird dann dieser Mix laufen. Passt zeitlich auch ziemlich genau. Stimmung thermal.

Style: Unterwassermusik
Length: 03:01:04
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Aphex Twin – Stone in Focus (field recorded) – Don Joe
Absolute Giganten – Reprise – Crescendo
Boozoo Bajou – Mila
Kraftfuttermischwerk – Ambi Ente
Télépopmusik – Breath (Supertask Cover)
Human Blue – Wonderworld
Piano Party – Heutnacht
Underworld – Born Slippy (Cover by Robyn Keen)
HVRXLD – l o v e d
Lamb – Trans Fatty Acid (Kruder & Dorfmeister Session Mix)
Tsching – Zeitlos
Human Blue – Spectral
Human Blue – Communicate
Charlie Ryder & Birds Of Passage – Solstice
Tori Amos – Rattlesnakes
Aqua Bassino – Na Na’s Waltz
Tosca – Doris Dub
Erwin – Für Immer (feat. Lu Ciało)
Solomun feat. Isolation Berlin – Kreatur der Nacht (Stimming & Johannes Brecht Remix)
Lesterr – Vorhang des Lichts
Meera (NO) – No Space
Opal Sunn – Elastic (Phase II)
May & Robot Koch – Bad Kingdom
Desolate – Astral Ambient
Kick Bong – Echo In My Mind (Translippers Remix)
Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit
George Pallikaris – Woman
Olivia Dean – A Couple Minutes
Brain Eno & Fred again… – 02 Secret
Boozoo Bajou – Una Nuova Distessa
Lesterr – Sensitive
Bohm singt Gundermann – Linda
The Muses Rapt – The Ancient Sounds of the God

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Tschüss, 2024 – und MeeronautenCast #51: Das Kraftfuttermischwerk

Bisschen spät dran heute. Wir waren vorhin einkaufen, hatten gerade Raclette und davor vier Stunden Sauna, die einen am letzten Tag des Jahres einfach nochmal wachsig weich zu machen vermag. Dort einen Menschen getroffen, den wir seit 15 Jahren nicht mehr gesehen und trotzdem wiedererkannt haben. Oder besser: er die Frau des Hauses. Und dann schön festgequatscht. Natürlich. Aber noch mal schön runtergefahren zu sehr überraschendem Wiedertreffen.

Das Jahr kann weg. Es gab schon bessere, es gab schon schlechtere. Für mich ein Jahr voller Brüche. Meeresrausch ist nicht mehr, ich hab die Leuddies aber in diesem Jahr dennoch so oft gesehen, wie noch nie zuvor. Viel gelacht, viel geliebt, und auch viel geweint tatsächlich. Mit jeder Menge großartiger Menschen, die mein Leben auch hoffentlich weiterhin begleiten werden.

Bis Gestern überlegt, was man heute tun könnte. Dann festgestellt, dass wir einen komplett angstbesetzten Hund haben, der nicht so sehr hasst, wie Knallerei. Ich mag’s ja auch auch, Pyro und so, hab aber nach dem wilden Geburtstag der Frau des Hauses neulich, nicht mal mehr einen Rauchtopf im Haus und aber wenn der Hund leidet, mag ich halt’s nicht mehr ganz so sehr – und dann kann das halt auch weg.

So bleibt dann halt für heute nicht mehr sonderlich viel. Vielleicht später nochmal auf dem Rad in die Stadt, vielleicht auch einfach nur den Hund pflegen und ins Bett wen’s dann nicht mehr knallt. Mal gucken.

Aber einen habe ich für heute Nacht als Soundtrack noch: den MeeronautenCast #51, aufgenommen am 13.12 von Rudi und mir im Potsdamer Waschhaus. Und vielleicht kommt ihr damit gut ins neue Jahr, vielleicht mit etwas anderem, Hauptsache aber ihr kommt gut ins neue Jahr – und wir lesen uns in diesem dann. Keine Böller in die Hose und immer weg von den Augen. Passt auf euch auf. Bis gleich.

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Gästelistendingsi für den 13.12. im Waschhaus Potsdam: 90 Grad Feinwäsche u.a. mit Icke

Wir haben in den 00er Jahren ja regelmäßig Psytrance-Partys im Kesselhaus des Potsdamer Waschhauses gemacht und das dann irgendwann einfach sein lassen. Und nach so 20 Jahren könnte man dorrt ja mal wieder was machen, dachten wir so. Wobei das heute ein ganz anderes Wir als damals ist. Egal. Machen wir anderes wir nun mit der Veranstaltungsreihe 90 Grad Feinwäsche einfach mal wieder. Es wird dabei keinen Psytrance geben, was mich jetzt auch nicht stören würde, aber wir haben uns dort auf den Fokus der House Music geeinigt. Nächster Termin, an dem ich gleich mal noch meinen gestrigen Geburtstag nachfeiern werde, ist passender weise der 13.12.
Los geht es unserem jetzt doch schon gehobenen Alter entsprechend um 20:00 Uhr. Wie lange wir machen, müsst ihr dann halt entscheiden. Drüben bei Insta haben wir so’n Gästelistendingsi am Start. Mit kommentieren und so. Deshalb muss ich das nicht machen.

Wer also Freitagabend Bock auf House in Potsdam haben sollte, kommt da einfach mal lang – ick bin da. Außerdem Gaya Kloud, Donkey Trax und Gregor Sultanow. Abendkasse ’n 10er. Also falls ihr nicht gewinnen solltet.

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Yagya, mixed

Nachdem ich Gestern hier diesen Dubtechno-Mix hatte und dazu im Regen durch den Tag geradelt bin, fiel mir letzte Nacht, in der ich auch auf dem Rad auch wieder im Regen unterwegs war, dass ich vor Jahren mal einen Mix gemacht hatte, der einzig aus Produktionen des Isländers Yagya bestand und dass der mir in diesem Moment ganz gut aufs Ohr und ins Herz passen würde. Ich musste kurz danach suchen, denn das Ding ist wirklich schon 14 Jahre alt. VIERZEHN! Dann wurde ich wieder nass und hab‘ schon jetzt keinen Bock mehr auf Herbst und Winter. Dafür hab‘ ich heute allercremigsten Sound auf den Ohren wenn ich durchs nasse Grau ziehe.

Tracklist:
Rigning Fimm
Rigning Tvö
Rigning Átta
Snowflake 8
Rigning Níu
Rigning Sjö
Snowflake 1
Rigning Einn
Snowflake 3
Snowflake 4
Rigning Sex
Snowflake 6
Snowflake 2
Rigning Tíu
Snowflake 9
Snowflake 7
Snowflake 10
Snowflake 5
Rigning Fjórir

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Freitag, 03.05.2024, Klunkerkranich, Berlin: Potsdamer House Nacht mit u.a. Icke

Kleiner Veranstaltungshinweis am Rande: Am kommenden Freitag ist im Berliner Klunkerkranich mal wieder Potsdamer House Nacht. Mit dabei die Buddies Gaya Kloud und Donkey Trax. Außerdem Danijel Alpha aus Stockholm, der von Niklas on Sax unterstützt wird. Die Abschlussrunde werden dann Rudi und ich spielen. Wer Bock auf eine gepflegte Runde Schwofen, ein oder ein paar Drinks und den vielleicht schönsten Blick über die Hauptstadt hat, ist hiermit herzlich eingeladen. Los geht es altersgerecht um 21:00 Uhr.

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Podcast mit icke: Zurück zu die Zukunft #10

Ich bin ja nicht so der Podcast-Hörer, aber ich rede ganz gerne. Vor ein paar Wochen haben mich Gregor und Andrej für ihren Zurück zu die Zukunft Podcast ins Potsdamer Rechenzentrum eingeladen, um zu reden. In erster Linie über mich und was ich so mache. An sich keine so spannende Sache, aber, wie gesagt, ich rede halt ganz gerne. Der Abend war deutlich länger als die Aufnahme hier und thematisch auch deutlich tiefer, aber wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das Politische weitestgehend außen vor lassen, was von meiner Seite aus nicht hätte sein müssen, aber ist ja nicht mein Podcast. Dennoch hat Andrej all unser Gesülze gut auf den Punkt geschnitten, so dass keine/r dabei einschlafen muss.

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Samstag, Klunkerkranich Berlin: DJ Jauche x Kraftfuttermischwerk

Ich werde am kommenden Samstag mal wieder im Berliner Klunkerkranich über den Dächern Neuköllns für tanzbare Musik sorgen. Los geht es „Hinter den Alpen“ um 20:00 Uhr und ich werde gleich mal das Opening übernehmen. Nach mir wird dann DJ Jauche durch den Rest des Abends führen. Wer Lust und Zeit hat und nicht unbedingt die ganze Nacht bis in den nächsten Morgen durchmachen muss, kann dort sehr gerne mal vorbeischauen.

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Bluesky

Da Twitter/X immer mehr zu einem unschöneren Ort verkommt, habe ich eine Einladung zu Bluesky angenommen und gucke mir das da jetzt mal an, bevor die ganzen Journalisten und Politiker da landen, wie es einst bei Twitter war und dort dafür sorgte, dass die ganze Kiste dann bergab lief: kfmw.bsky.social.
Invites habe ich bisher keine zu vergeben, aber das kommt sicher noch.

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