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Schlagwort: KFMW

Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Wilde Möhre Festival 2018

Dann kam mal wieder alles ganz anders als geplant.

Eigentlich sollten wir auf dem „Alternative Floor“ spielen, der wunderschön war, aber leider eine ziemlich auf mau gedrosselte Anlage am Start hatte. Vor Ort angekommen, hieß es dann, es würde ein Doppelbooking für unseren Slot geben – und wir wurden als zweite auf diesen gesetzt. „Kommt mal später nochmal, wir klären das.“ Zwei Stunden später hieß es dann noch mal, „Kommt mal später nochmal, wir klären das.“ Was halt so richtig „Spaß“ bringt, wenn du eingeladen bist, um irgendwo zu spielen. Andererseits: So ist das halt manchmal, wir kennen das und machen da kein großes Ding draus. Passiert halt. Irgendeine Lösung wird sich schon finden.

Als wir dann nochmal hingingen, hieß es dann, „Gut, dass ihr gerade hier seid. Auf dem Mainfloor ist jemand ausgefallen. Jimpster spielt länger als geplant und ihr könntet dann die 90 Minuten bis zum nächsten DJ vollmachen. Also, wenn ihr Bock habt. Wäre dann von 05:30 bis 07:00 Uhr. Habt ihr Bock?“

Wir so: „Naja, wenn wir schon mal hier sind. Machen wir.“ ;)

Es gab dann nochmal 30 dankbare Getränkemarken extra, jede Menge Sekt zum Sonnenaufgang, ein Meeting mit Jimpster (ich liebe das, was der Mann macht) und ein Set, auf das wir uns eigentlich ganz anders vorbereitet hatten. Aber wenn da eh schon mal alle am Tanzen sind, machen wir halt mit, beginnen mit ostdeutschem Schlager, der erstmal wirklich alle durchweg irritiert hat. Außer Jimpster, der nur „Uhlala“ meinte und fett grinste.

Dann tanzten alle in den Sonnenaufgang. Wir mit – und alles war schön.

Geiler Morgen beim letzten Wilde Möhre Festival. Aber es wird dort was nachkommen, hoffe ich. Und wenn das dann irgendwann in eurer Timeline auftauchen wird, holt euch Tickets, fahrt dort hin, in dieses konsequente Edge-Land, packt die Telefone weg, guckt in die Sterne, tanzt, lebt, liebt, lacht. Und knutscht im besten Fall. Weil für mich am schönsten hinter den Decks: Menschen, die aufm Dance lächeln. Lachen. Und manchmal auch knutschen.

War super, Wilde Möhre, du geile Sau!


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13 Tage auf Brač

So. Nach 15 Tagen sind wir dann gestern wieder zu Hause angekommen. Gut 1500 Kilometer, die wir hin und zurück mit dem Auto hinter uns brachten, trennen uns nun von einem wundschönen Urlaubsort auf der kroatischen Insel Brač. Dort hatten wir im letzten Jahr schon ein paar Tage verbracht und währenddessen Internetfreunde besucht, die dort seit ein paar Jahren ihre Sommer verbringen. Sie haben diese charmante Ferienwohnung in dem kleinen, traumhaft schönen Ort Pučišća. Der machte uns beim letztjährigen Besuch so an, dass wir recht schnell entschieden dort auch gerne mal ein paar Tage verbringen zu wollen, was wir nun eben taten. Am Ende blieben wir 13 Tage – so lange wie wir noch nie zuvor an einem Ort urlaubten. Eigentlich bleiben wir seit jeher immer nur 3-4 Tage irgendwo und ziehen dann weiter. Für Pučišća planten wir 10 Tage und blieben ob der dort Ruhe verströmenden Atmosphäre doch noch etwas länger.

Auf dem Hinweg machten wir, wie in den letzten beiden Jahren auch schon, bei einem Freund nähe Graz halt, gingen gemeinsam wieder in einen der dort unzähligen Buschenschanken essen, tranken, redeten und fielen nach 10 Stunden Autofahrt ins Bett.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Brač, auf dem man durch durchaus karge, steinige und sehr heiße Landschaften Kroatiens fährt, wenn man Slowenien hinter sich gelassen hat. Das zieht sich mitunter. Von Split aus ging es dann mit der Autofähre rüber nach Supetar, dem größten Ort auf der kroatischen Insel Brač, wo wir im letzten Jahr ein paar Tage verbrachten. Runter von der Fähre, rauf auf den Parkplatz und erst mal ins Meer. Das Wasser so klar, wie ich es selten anderswo gesehen habe. Angekommen. Durchatmen. Sonne. Strand. Gin Tonic.

Von Supetar ging es dann im Sonnenuntergang noch mal 40 Minuten ins etwas abgelegene Pučišća, das nach zwei dutzend zu nehmenden Serpentinen aus dem Nichts aufzutauchen scheint. Ab vom Massentourismus liegt das Hafenstädtchen verschlafen in einer windstillen Bucht.

Überhaupt liegen viele der kleinen Städte auf Brac an wunderschönen Buchten. Weißer Kalkstein ziert die alten Fassaden und lässt einen schnell fühlen, dass man im Süden angekommen ist, wo unter alten Kiefern, Oliven- und Feigenbäumen immer etwas mehr Sommer als zu Hause ist.

Ich mag es sehr, auch im Urlaub nicht darauf zu verzichten kochen zu können und so war ich sehr froh, dass in der Ferienwohnung eine Gasgrillplatte zu Verfügung stand, an der ich mich austoben konnte.

Während ich mit Kind 2 endlich mal wieder Netflix guckte, waren die Frauen des Hauses im Stadion bei Hajduk Split. Was die halt so machen bei 35°C im Schatten.

Die Tage vergingen, wie immer im Urlaub, viel zu schnell, ich gewöhnte mich sehr daran, nicht viel mehr zu tun, als zu schlafen, zu baden, zu essen und zu trinken. Das Internet wurde mir von Tag zu Tag egaler, was ich so von mir eher gar nicht kenne. Die Tage und vor allem der ruhige Ort ließen mich förmlich runterfahren. Kurztrips ins überlaufene Bol oder in das noch überlaufenere Makaskar sorgten für nötige Abwechslung, auf die ich im Fall von Makaskar auch gern hätte verzichten können. Der vollste Strand, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Hilfe!

Anders als sonst hatten wir in all den Tagen nicht das Bedürfnis, noch irgendwo anders hinzuwollen. Lesen, entspannen, den Gott einen lieben Mann sein lassen hat uns völlig gereicht und das Gefühl einer echten Erholung aufkommen lassen. Mit einem Tränchen im Auge verabschiedeten wir uns am Dienstag früh von der Insel, nahmen ein letztes Bad im Meer, während wir auf unsere Fähre nach Split warteten, und machten uns auf den Weg nach München, wo Kind 2 sich eigentlich mit einer Internetbekanntschaft treffen wollte, was dann aber irgendwie ausfiel.

Wir nahmen uns vor, noch eine Nacht in Spittal an der Drau in Kärnten zu verbringen, um die Fahrt nach München nicht in einer Tour fahren zu müssen. Alles war gut und wir guter Dinge, bis die Frau des Hauses fragte, wo eigentlich ihr Personalausweis sei.

Eine gute Frage. Eine sehr gute Frage, die leider keiner zu beantworten wusste, was ein bisschen blöd ist, wenn man in den nächsten 24 Stunden vorhat, drei Grenzen zu überqueren. Also hielten wir auf irgendeiner Raststätte auf einem Gebirgspass, wo es keinen Schatten, dafür aber 37°C gab und nahmen auf der Suche nach dem Ausweis das komplette Auto so auseinander, wie man es von früheren Schikanekontrollen an der innerdeutschen Grenze aus Filmen und Berichten kennt. Kein Koffer blieb unausgeräumt, keine Tasche undurchwühlt. Den Ausweis fanden wir nicht. Doof. Immerhin aber wussten wir nach gut 45 Minuten, wie sich ein Spieß im Dönergrill wohl fühlen muss. Die Garstufe medium hatten wir locker erreicht.

Ich informierte mich darüber, was in einem solchen Fall der offiziell zu beschreitende Weg ist. Polizei, Verlustanzeige, Meldung bei der Deutschen Botschaft im Verlustland und von dort dann vorläufige Ersatzpapiere bekommen. Zagreb lag 300 Kilometer weit weg und wir hatten eigentlich beide nicht vor, da jetzt noch irgendwie durchs Land zu tüddeln, um neue Papiere zu besorgen. Also nahmen wir an, dass es mit ein wenig Gesprächswillen und einem Führerschein auch schon so irgendwie klappen würde, über die Grenzen zu kommen. Ist doch EU und alles. Was soll da schon schiefgehen? Die erste Kontrolle führte von Kroatien nach Slowenien und wir gingen beide davon aus, dass das der schwierigste Part werden würde.

Die Zollbeamten sprachen gutes Englisch und wir erklärten, dass wir erst just in diesem Moment festgestellt hatten, dass der Ausweis nicht da sei und fragten auf ganz blöd, ob es denn nicht auch der Führerschein täte. Wohl weißlich, dass dem eigentlich nicht so ist. Der kroatische Zollbeamte zögerte erst und belehrte uns dann darüber, wie wichtig es doch sei, seinen Ausweis immer dabei zu haben. Wir nickten und gaben ihm in allen Punkten allumfänglich Recht. Ich hätte auch genickt, wenn er mir gesagt hätte, dass die Welt eine Scheibe sei. Er winkte uns durch zu seinem slowenischen Kollegen, sprach kurz mit dem, woraufhin auch dieser anfing uns lange zu belehren. Wir nickten wieder brav und versprachen ihm, nie wieder ohne Ausweis an seiner Grenzkontrolle aufzutauchen. Er winkte uns durch. Puh. Geschafft.

An der österreichischen Grenze wurden wir wie fast alle PKW mit deutschem Kennzeichen einfach durch gewunken. Lediglich Autos mit Kennzeichen aus Süd- und Osteuropäischen Ländern wurden genauer geprüft.

In Spittal an der Drau checkten wir im Hotel ein, gingen mexikanisch essen, kurz noch in den Hotelpool und fielen in die besten Betten, in denen wir je geschlafen haben. Zum ersten Mal seit 14 Tagen bei unter 25°C. Traumhaft.

Und dann war der Urlaub auch schon vorbei. Die Sache mit dem Treffen in München zerschlug sich an dem Abend und wir traten auf direktem Weg die Heimreise an, auf der man uns auch an der Deutsch-Österreichischen einfach durchwinkte. Wir standen noch kurz knöcheltief im Chiemsee und sehr lang im Stau bei München. Nach gut 10 Stunden hieß es dann:

Wir haben uns selten so erholt, wie in diesem Urlaub. Einfach mal alles runterfahren, keine Kommentare lesen. Solltet ihr mal Ähnliches machen wollen und Kroatien anpeilen, fahrt nach Brac, meidet Supetar und Bol, sucht euch in einem der kleinen Örtchen ein Zimmer und tiefenentspannt mal. Ich kann mir nur schwer einen besseren Fleck dafür vorstellen.

Ich genieße jetzt noch die Resttage Urlaub und ab nächste Woche läuft die Kiste hier dann wieder nach Plan.

Randnotiz: fast alle der Fotos sind mit dem Huawei P20 Pro gemacht wurden und ich fasse es nur schwer, was Dingen für Fotos rausgibt. Holy moly.

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rbbs Brandenburg aktuell mit icke

Letzte Woche war der rbb bei mir, also zwei von denen. Wir haben uns übers Internet im Allgemeinen und über das Blog hier im Speziellen unterhalten. Außerdem habe ich kandierte Nüsschen sortiert, bevor ich sie gegessen habe, und auf dem Feld ein Loch gegraben. Fragt nicht! Was man als Blogger halt so macht. Dummerweise habe ich vergessen, darauf zu bestehen, dass sie beim Senden „das Blog“ sagen, aber dann vielleicht beim nächsten Mal.

Hier der Link zur Mediathek.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Meeresrausch 2018

Meeresrausch Festival, das für uns nun schon Sechste. Mein schon seit langem ganz persönliches Saisonhighlight. Weil es dort immer ganz großartig ist. Aber in diesem Jahr war es dann alles noch mal sehr viel geiler, als in den Jahren davor.

Playtime: Sonntagmorgen 06:00 bis 10:00 Uhr. Kritische Zeit, weil da schon so manche übers Bett nachdenken, dachten wir kurz, obwohl genau das genau unsere Zeit ist. Weil: Bett, ey, pfff. Wir wollten unbedingt mit „Psychedelic Kingdom“ anfangen. Aus Gründen. Und weil das zu diesem Festival so ganz wunderbar passt. Psychedelic Kingdom.

Der Plan war, ganz, ganz deepes Tech-Dub-House-Zeug zu spielen, weil nichts besser in diese wunderschöne Location passt. Und dann waren da die Pyros, die (nicht zufällig) zum Intro gezündet wurden, und all diese glücklich lächelnd tanzenden Menschen. Herzten uns, luden uns zum Schnaps ein, tanzten, jubilierten und eskalierten sehr wohlwollend mit uns zusammen.

So fuhren wir vom eigentlich angedachten deepem Tech-Dub-House-Zeug mit kleinen Pop-Schweinereien über Techno, an der Ecke zu Disco zum klassischen House. Packten noch ein bisschen mehr Percussions mit rein, Klavier, Urlaub in Italien, ein neu vertonten Rückblick auf die technoiden 90er, Gospel (Harhar!), bisschen Kitsch auch – und, aber auch immer ganz viel Liebe. Und genau das hier kommt dabei raus, wenn Rudi und ich in genau dieser Laune sind. Das läuft nicht immer ganz glatt, was es auch nicht muss. Weil Live ist Live, und da geht dann auch schon mal was schief. Was euch aufm Floor aber total egal war. Und ihr wart dabei wunderschön – und das meine ich nicht optisch. Der kurze Regen war egal. Das Clippen danach auf der linken Box hat nur wenige gestört. Alle haben getanzt. Und alles war schön. Also wirklich.

Die Anlage auf dem Kinkerlitzchen, und auch auf den anderen Floors, war noch mal einen Ticken fetter als in den letzten Jahren schon und aber so perfekt passend für diesen Floor. Untenrum. Noch besser kann man das so nicht machen. Glaube ich.

Geil: das ist dort immer noch kein Spring Break, bei dem Abiturienten ihren Abschluss feiern. Dort feiern Erwachsene. Und das volles Rohr. Nicht, dass junge Menschen schlechter feiern würden, aber halt schon anders.

Kurz: bestes Festival, wo gibt und in diesem Jahr noch großartiger als schon in den ganzen Jahren davor. Es wird einfach immer geiler und mir gehen langsam die Adjektive dazu aus. „Wunderschön“ würde passen, aber das klingt heute zu abgelutscht, um das wirklich treffend beschreiben zu können. „Saisonhighlight“ trifft es schon ganz genau.

Ich bin ziemlich zurückhaltend, was mein Framing im Netz betrifft, aber wenn du auf einem Festival mehr liebe Menschen aus dem Internet, als auf jeder von dir je besuchten Netzkonferenz triffst, dann ist Meeresrausch. Und ich war total okay damit. Wirklich. Ihr saht alle verdammt super aus und es war großartig, dass ihr alle dort wart. Und auch, dass hier einfach mal nur kurz „Hallo“ gesagt habt. Wirklich.

Und ja, das hier ist nicht der beste Mix, den ich bisher mit Rudi gespielt habe, aber es war der mit Abstand beste Gig, den wir bis hier zusammen hatten. Und ja, das hat man sehen können. Ich weiß. Das war richtig emotionaler Abriss in Form von Musik mit Freundschaft und ganz, ganz viel Liebe für alle Beteiligten. Ich krieg schon wieder Gänsehaut. Es war halt wirklich alles unfuckingfassbar großartig. Auch wegen euch, die ihr dort sogar diesen derben Schauer weggesteckt habt, als wäre der nichts.

Tracklist gibt es keine, dafür kurz die Peaks: „Psychedelic Kingdom“. Aus Gründen. Intro-Talk, den Rudi vor Ort mit meiner Kleinen aufgenommen hat (❤️), Eskalationsstufen: 02:13:30 ff, 02:26:00 ff, und am Ende MEUTE, womit alles abgerissen wurde. Wirklich alles. Es war uns ein Fest, das sich kaum angemessen beschreiben lässt – und ich glaube, dass ich das für uns beide schreibe.

Wir sehen uns im nächsten Jahr, du kleines, geiles Festival auf Usedom. <3


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Klunkerkranich, 07.04.2018

Ich hatte gestern mal wieder das Vergnügen im wunderschönen Klunkerkranich über den Dächern Neuköllns auflegen zu können. Weil das schon mal so gut geklappt hatte, habe ich neben der Musik auch den Rudi eingepackt, der wiederum auch Musik mitbrachte. Wir spielten von 17:00 Uhr an in den Sonnenuntergang. Ob der vorherrschenden Atmosphäre haben wir sehr zurückhaltend angefangen und hintenraus dann merklich angezogen. Ein mehr als schöner Abend, der den Urlaub ganz wunderbar abgerundet hat.

Tracklist gibt es keine und die drei Patzer sind umsonst.


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Shell Beach


So. Mein letzter Mix für dieses Jahr. Gestern aufgenommen am „Shell Beach“.

Da ich in diesem Jahr noch zwei Downbeat-Sets vorbereitet hatte, die dann aber nicht spielen konnte, hatte sich einiges an Musik angesammelt, die nun endlich mal „raus“ konnte. Da haben wir nun Bass, Piano, den Himmel voller Streicher, kleine Melodien und ganz viel Liebe. Außerdem ein paar Klassiker.

Tracklist:
Paul St. Hilaire & Rhauder – Not Saying Much
Dubspeeka – Walk With Me
Corporeal & Chris Kim – Distance
Brimstone – Dawn
Brimstone – Reminiscence
Vacant – Serenity
James Murray – Ghostwalking
Soular Order – Keyframes
Kisnou – Cycle
Amba – Moonbathing
Carbon Based Lifeforms – Derelicts
Koresma – Sessions
Rift – Breathe
Enzalla – Somewhere
Kant Sleep – At Night
Tim Schaufert & Cashforgold – Awake
Phelian – Elysium
Phaeleh – Galaxies
Emiliano Secchi – Ignition
Vacant – Leaving You
Eikona & Nare – Call Your Name
Carbon Based Lifeforms – 780 days
Sven Weisemann – Seperate Paths
Sieren – Lost You
Kosikk – Try to hear my voice
Himalia – Don’t Drown Boy
Kant Sleep – Asthmå
Massive Attack – Teardrop (Stillhead Remix)
BT Gate X-138 – Distant Pulse Wavelength Emulator
Kosikk – Tears
Sieren – U8
Scuba – Cognitive Dissonance
Das Kraftfuttermischwerk – Downunder The Moon
Aphex Twin – Alberto Balsalm (Istota & Alegria Bootleg)
Blame – Oceans Of Hope
Makuda – Adventure
Zander One – Glowing (Afterglow)
myk. – Tuscon
Scann-Tec – Parsec (live edit)
Desolate – Blessedness
The Future Sound of London – My Kingdom
Soular Order – Aperture
Feverkin & Koresma – Folds
Austin Plaine – Only Human

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WIN: 2×2 Tickets für Nasty Avatar, 28.10.17., Z-Bau, Nürnberg

Am Samstag wird im Nürnberger Z-Bau gefeiert. Nasty lädt mit Avatar zum Tanz, aber auch zum chillen. Dafür bin unter anderem ich zuständig, weshalb ich schon mal jetzt meine aktuell liebsten Downbeats sortiere.

Wer in der Nähe ist und Bock hat, kann gerne auf einen Drink rumkommen. Ich habe hier jetzt zwei mal zwei Tickets. Wer die haben will, kommentiert einfach bis zum 27.10., 12:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Email-Adresse. Sollten das mehr als zwei von euch machen, entscheidet wie immer Random.org, wer sich die Nacht im Z-Bau um die Ohren schlagen kann.

Line Up:
2000andOne (100% Pure, Intacto, Bitten)
Lydia Eisenblätter (Paracou, Kling Klong)
Adama (Stunde Null, DeepWithYou)
Adam Kay (Stunde Null, DeepWithYou)
Das Kraftfuttermischwerk (KFMW)
DJ To. (NASTY, Elektrisch)
Riots´Noize (Aether)
Haustberg&Kehrer (Aether)
Elektrik.Earliner (Monstersofjungle)
Oakin (BassDusche)

Visuals by Plastinca

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk & Rudi Stöher at Meeresrausch 2017

Und dann ist eins der Jahres-Highlights auch schon wieder vorbei. Meeresrausch-Festival 2017. Schön wie eh und je und trotzdem von Jahr zu Jahr noch ein bisschen schöner. Ab Samstagmittag kam dann sogar der Sommer zum Feiern vorbei und hat für ordentlich Sonnenbrand gesorgt, was am Ende egal ist, weil es im Sommer genau so sein soll. Manchmal.

Ich hatte den Samstagmorgen von 05:00 bis 08:00 auf dem von Birken umschlungenen kuscheligen Kinkerlitzchen und Rudi war auch da. Klar, dass wir dann zusammen spielen.

Irgendwie war es dann wie ein Familientreffen. Der Käpt’n kommt pünktlich vorbei. Rudi hat seine Eltern am Start, meine Frau und meine Kleine kommen nach ihrem wohlverdienten Schlaf vorbei. Freunde sind da. Alte Freunde auch, aber ebenso erst neu gewonnene. Wir drücken uns. Alle irgendwie. Lachen. Trinken. Tanzen. Und drücken uns nochmal. Und trinken noch was – und tanzen weiter. Alles mit einem Honigkuchenpferdlachen bei allen. Und zwar ein echtes, eins, das vom Herzen kommt. Hippiescheiß und so. Es ist einfach so schön dort. Und wer es immer noch nicht geschafft haben sollte, da am zweiten Juniwochenende mal aufzuschlagen, der will es dann halt auch nicht anders.

Hier der Mitschnitt bis um 08:00 Uhr. Danach haben wir abgebaut und wollten gerade den Stagemanager in seinen verdienten Feierabend entlassen, als der Käpt’n in seiner Funktion als Chef kam und meinte, „Ihr müsst jetzt weiterspielen. Bitte! Ich besorgt Schnaps, ihr baut wieder auf!“ Und wenn der Käpt’n das sagt, dann machen wir das halt und haben dann noch bis 10:00 gespielt, was hier jetzt fehlt. Denn so verrückte Sachen wie Blumentopf, alte Fischmob-Platten und Erobique spielen wir meistens immer dann, wenn keiner auf „Record“ gedrückt hat. Aber als Querschnitt reichen auch die drei Stunden, die mal wieder ziemlich fix eskaliert sind, aber die Leute wollten das halt auch so.

Es war wieder ein mal wundervoll. Meeresrausch ist Liebe. Jetzt aber erstmal Schlaf nachholen.

Herzlichts,
Ronny,
Hippie for real.


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Neue Tapete – und endlich responsive


Es ist jetzt schon vier Jahre her, dass ich hier in meinem Blog das letzte Mal renoviert habe. Gemeinhin sollte man das ja regelmäßig mal machen. Bisschen Staub wischen, neue Farbe an die Wand und alles mal feucht durchfeudeln.

Als ich damals tapezierte, waren mobile Versionen von Webseiten erst gerade anspielende Zukunftsmusik. Das ist heute anders, heute erwartet man so etwas. Das wurde mir auf allen Kanälen mindestens 137653 Mal mitgeteilt. Ich mochte mein klassisches Blog Layout bis zum Ende ganz gerne und tue mich mit Veränderungen von der Kiste hier generell eher schwer, aber ich sehe ein, es ist schon länger überfällig.

Es hat eine ganze Weile und mehrere Anläufe gebraucht, dass jetzt hier so umsetzen zu können. Ich wollte es nicht alleine machen. Auch, weil mir da einfach die Kompetenzen fehlen und ich keine Lust auf Try & Error hatte, mit dem ich meine Seiten früher immer alleine zusammengeklickt hatte. Ich wollte, dass mir ein Profi zur Seite steht und fragte einige. Einige sagten erst zu, dann aber wieder ab oder meldeten sich einfach nicht mehr. So zog sich das jetzt gut zwei Jahre hin.

Vor ein paar Wochen kam der Kontakt zu Andy zu Stande und der bastelte mir das hier, so wie ich es wollte.

Großartige Überraschungen wird es dabei nicht geben. Alles, was nicht mehr zeitgemäß und/oder irgendwie überflüssig war, flog raus. Alles ist etwas schlanker geworden, was hoffentlich auch den Ladezeiten zu Gute kommen wird. In die Sidebar packe ich noch das ein oder andere.

Alle meine eigenen musikalischen Kapriolen finden sich jetzt in einer Kategorie, die tatsächlich nur dafür gedacht ist: KFMW-Disco. So kommt die mal dafür angedachte zusätzliche Domain wieder weg.

Farblich alles noch heller und klarer. Ich mag das so minimal. Der neue Header, für den Max eigens eine Typo gebaut hat, muss an Farbe reichen. Dafür gibt es ihn in 15 verschiedenen Varianten, die alle buntbunt sind. Der Rest der Abwechslung ergibt sich aus dem Content, der jetzt 40 px mehr Platz in der Breite hat.

Ansonsten ganz klassisch Blog. Ich will den letzten Artikel ganz oben haben, weil der eben genau jetzt wichtig war. Für mich. Kein Magazin-Gedöns – kein featured-Gedöns. Man muss das nicht geil finden, aber ich tue das nach wie vor. Content, der nach unten wandert, aber im Archiv bleibt. Weil sich seine Relevanz je nach gefühlter Relevanz verändert. So was halt.

Ein paar Änderungen werden jetzt noch am offenen Herzen vorgenommen und ich hoffe, wir haben alles mit reinholen können (Die Werbung bisher nicht komplett. Scheiß Werbung immer!!11!!!). Sollte irgendwem irgendwo etwas auffallen, was nicht funktioniert einfach „hier“ und „aber“ in die Kommentare schreien. Das macht ihr ja ganz gerne. ;P Das kriegen wir dann schon hin.

Und jetzt, wo das geschafft ist, kann ich mich endlich wieder gänzlich darauf konzentrieren, den Laden hier zu füllen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Weitermachen.

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