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Schlagwort: Live-Set

FKJ spielt ganz für sich ein grandioses Live-Set in der größten Salzpfanne der Erde

FKJ, der französische Multiinstrumentalist, der dazu ein wirklich begnadeter Musiker ist, hat für Cercle ein 90-minutiges Live-Set in der Salar de Uyuni gespielt, die in Bolivien die größte Salzpanne der Erde ist. Cercle hat ja eh immer sehr außergewöhnliche und meistens sehr geile Locations für ihr Konzept, aber das hier ist wirklich außerordentlich schön. Und das für alle Beteiligten.


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Adventskalender 2018, Türchen #01: Stimming live

Diesen Kalender so zu füllen, dass er auch für die Leute da draußen, also euch, interessant bleibt, wird über die Jahre nicht einfacher. Zum einen wollen Rudi und ich jedes Jahr Musikliebhaber dabei haben, die schon immer mal mit drin waren und die wir lieben, zum anderen sollen es auch nicht in jedem Jahr die selben Artists sein. Aber wir haben mittlerweile einen Stamm, von dem wir wissen, dass die auch liefern, wenn wir erst am 25.11. nach einem Mix fragen. Und die liefern immer zuverlässig hochwertig, weshalb wir sie ja lieben.

Dann gibt es Künstler, die wir hier gerne mit dabei haben und über die wir das ganze Jahr über mal sprechen und uns sagen, die oder der wären „schon sehr fett“. Dann schreiben wir denen, oder ihren Managements. Manche antworten gar nicht, andere lehnen aus welchen Gründen auch immer ab, und dritte vertrösten uns aufs nächste Jahr, in dem es dann wieder nichts wird. Business, die Leute haben zu tun. Wir verstehen das und sind selten sauer.

Irgendwann meinte Rudi, der auch in diesem Jahr wieder für einen Teil der 4-to-the-Floor-Mixe zuständig war, im Sommer zu mir, „ich frag mal Stimming“, woraufhin ich doch etwas lachen musste. Wir lieben das, was Martin Stimming macht, weshalb er hier schön des Öfteren mal Thema war. Wir lieben es beide schon lange, hören gerne seine neuen Sachen und spielen diese auch regelmäßig in unseren Sets. Seine Gratwanderung zwischen der Elektronik und organischen Klängen, die meistens dennoch elektronisch sind, ist wirklich beeindruckend und wird von ganz wenigen so konsequent und unaufgeregt gespielt wie von ihm, Stimming. Sebastian Mullaert geht in die selbe Richtung, aber das soll jetzt hier nicht Thema sein.

Jedenfalls dachte ich so, „Lol, der hat niemals Zeit für so ein Ding. Never.“ Rudi schrieb ihm trotzdem – und dann liefert Stimming ohne großes Palavre. Nicht mal einen DJ-Mix, sondern eine Live-Session, die fast zwei Stunden lang ist, bisher unreleaste Tracks mitbringt, und dann auch noch unfassbar das zusammenfasst, was Rudi und ich so an seinem Sound lieben. Diese Unaufgeregtheit, die durch mitunter kaum wahrgenommene Kleinigkeiten eine Euphorie erzeugen können, die eben einzigartig und so typisch Stimming ist. Wahnsinnig gut.

Und dann dachten wir, können wir den Kalender in diesem Jahr zu Beginn auch gleich mal mit einer echten Bombe platzen lassen. Here we go: zwei Stunden Stimming. Live!


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Style: Deep House
Length: 01:57:24
Quality: 320 k/bits

Tracklist: (alle Stücke Stimming, ausser explizit genannt)
1. Unreleased
2. Unreleased (together with Marcus Worgull)
3. Prepare
4. Blagger – Mine to keep (Stimming Remix)
5. Das Meer
6. Quecksilber
7. Die Luft
8. Parking lot
9. 22 [2] degree Halo
10. Konvex & the shadow – like halos (Stimming Remix)
11. Hvob – lion Stimming Remix)
12. Tanz fuer drei
13. Frankfurt Main
14. Thor rixon feat. Roxy caroline – he held him close (Stimming Remix)
15. November morning
16. Feeding seagulls

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Stimming live at Phare de Cordouan

Die Leute von Cercle haben Stimming vor den Leuchtturm von Cordouan geparkt und ihn dort eines seiner immer ziemlich großartigen Live-Sets spielen lassen. Live with a view. Das geht gut rein.

Der Leuchtturm von Cordouan steht auf der Höhe der Gironde-Mündung vor der französischen Atlantikküste. Er ist seit 1611 in Betrieb und damit der dienstälteste Leuchtturm.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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GMO vs Dense – live at Odyssee 2018, Berlin

GMO und Dense hatten zum Jahreswechsel auf dem Psytrance-Happening „Odyssee“ in Berlin eines ihrer Liveset auf dem Chillfloor zum Besten gegeben, dass jetzt den Weg auf Soundcloud gefunden hat. Und ich kann mir gerade keinen besseren Soundtrack zu einem sehr entspannten Ostermontagsnachmittag vorstellen, als den, den die beiden als „Chillgressive Tunes“ hier mal eben 2,5 Stunden live spielen und den ich hier mal unter Psybient einsortiere.


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Tracklist:
GMO – Transform (Dense Remix)
Star Glider
Looking Out Of The Pouch
Shell & Seal
Summer Breeze
What We Forced
Holmes
Palm Frond
Four Master
Termination of Life
Sounds and Smells
The Great Puzzle
Forest
Bouncing Around
Space Melter
Ink
The Law Of God
Triptophy
Passing Storm (live version)
Back Eye

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Video: Christian Löffler live @ Fontaine de Vaucluse

Schöne Episode der Live-Videos von Cercle, die sich immer wieder mal Produzenten holen und diese dann an mitunter außergewöhnlichen Locations ihre Sets spielen lassen. Hierfür hat Christian Löffler sein Equipment an der Fontaine de Vaucluse aufgebaut und spielt auf der Schlossruine seine verträumte Definition von Techno.


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Tracklist:
00:00 Christian Löffler – Neo
08:20 Good Guy Mikesh – Spare (Christian Löffler Remix)
17:00 Christian Löffler – A Hundred Lights
21:08 Christian Löffler – Beirut
27:34 Christian Löffler – Blind
34:40 Christian Löffler – A Forest
41:26 Christian Löffler – Haul (ft. Mohna)
47:30 Christian Löffler – Field
52:55 Christian Löffler – Athlete
58:05 Christian Löffler – Licht
1:04:10 Christian Löffler – Mt. Grace
1:11:30 Christian Löffler – Tausend

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Adventskalender 2017, Türchen #18: GMO vs Dense – Exclusive live

Ich fühle mich nach wie vor auf den Chill-Floors der Psytrance-Festivals pudelwohl. Ich mag auch immer noch den ganz klassischen Chill-Sound mit balearischem Einschlag, wie er einst vom „Cafe del Mar“ aus um die Welt ging. GMO und Dense haben nicht nur den, sie verzieren ihren Sound auch noch mit Psy-Elementen und schaffen so Psybient in der vielleicht schönsten Form.

Ich hab die beiden vor zwei Jahren live auf dem Meeresrausch hören können und war ziemlich angetan von ihrem Sound. Für Türchen 18 haben sie eine exklusive Live-Session aufgenommen, die hier schon seit Tagen die akustischen Räume fühlt. Ein perfekt zurückhaltender Start in die letzte Arbeitswoche des Jahres – und auch in die des diesjährigen Kalenders. Genießt ihn.

Style: Chill Out
Length: 01:27:27
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Into A New Dimension
Star Glider
Looking Out Of The Pouch
Summer Breeze
Shell & Seal
Holmes
Termination Of Life?
The Great Puzzle
Forest
Space Melter
Bouncing Around
Back Eye

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Protonica – Live at Ozora Festival 2017

Und wo wir gerade bei den schnelleren Gefilden der elektronischen Tanzmusik sind, gleich noch einen Psytrance-Mix hinterher. Piet und Ralle haben mit ihrem gemeinsamen Projekt Protonica im Sommer auf dem Ozora Festival gespielt. Den Live-Mitschnitt von dort haben sie jetzt in die Soundwolke geladen. Freitag, Zeit für die Tanzschuhe. Boooom!


(Direktlink, Download)

Tracklist:
01. Horizon
02. I See The Spirit Remix
03. Serotonin Overdose Remix
04. Subground
05. Time Of Punk Remix
06. Motion Control (Edit)
07. Apollo
08. E.B.E Remix
09. Rise Of The Robots
10. Bungee Jump Remix
11. Northern Storm (Faders Remix)
12. Reactor

13. Source Code

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Bonobo live at Melt! Festival 2017

Eigentlich wollte ich schon am Freitag aufs Melt! fahren, was nicht passte, da ich hier noch zu tun hatte. So fuhren wir am Samstag, was auch okay war, denn in erster Linie wollte ich wegen Bonobo hin, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag spielte. Und nur dafür hat sich die Fahrt zum Melt! schon gelohnt. Es war schlicht großartig.

Arte Concert hat seinen Auftritt jetzt komplett in der Mediathek, so dass jeder ihn sehen kann.


(Direktlink, via Testspiel)

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Video: Aphex Twin live at Field Day Festival in London

Ich kam vorhin etwas später in den Stream, war dann aber gleich mittendrin. Immer noch ganz großes Kino, das Richard D. James a.k.a Aphex Twin nach achtjähriger Live-Abstinenz abzuliefern weiß. Natürlich hat er sich in dieser Zeit nicht neu erfunden und ist sich klanglich treu geblieben. Gebrochene Beats, gerne und immer noch hart. Acid, immer wieder Acid. Immer noch eine ganz ordentliche Prise Hardcore. Und alles super verspult. So, dass auch das Publikum hin und wieder mal so guckte, als hätten die eigenen zwei Augen nicht die selbe Postleitzahl. So wie damals, auch wenn damals nun doch schon etwas länger her ist.

Ich saß dazu im Garten und wünschte mir zur Hälfte den Duft von Dope in der Nase. Weil der verdammt gut gepasst hätte, so draußen, zu dem Sound.

James revolutioniert Sound nicht noch einmal, aber wer will das auch schon noch ein Mal erwarten. Er macht schlicht das, was er schon immer am besten konnte: Musik nach seinem Gutdünken. Und dann gibt es hintenraus eine ordentliche Portion Jungle, den wir schon in den 90ern liebten. Klar, das ist London und Jungle muss dort nicht nochmal neu erfunden werden. Kipp ’nen Eimer Acid drüber und es läuft. Auch optisch erinnert das an schon längst vergangene Zeiten. Von allem zu viel. Mit Distorsion. Aber verdammt gut – und immer noch Punk.

Am Anfang ein Intro, das gut 10 Minuten vor sich hin loopt, am Ende ein Finale, das alles so dermaßen weglärmt, wie es nur ein Finale kann, das von Aphex Twin gespielt wird. „Fuck off!“ Ganz großes Kino, bei dem ich verdammt gerne selber im Saal gesessen hätte.

❤️ – immer noch.


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Hier eine etwas kürzere Alternative.


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Und dann gibt es da schon wieder so Kryptik, die was von noch 32 Tagen verlautbaren lässt.

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Groove Podcast 56: Stimming live at Fusion Festival 2015

Martin Stimming ist gerade dabei sein viertes Studioalbum zu veröffentlichen. „Alpe Lusia“ wird es heißen und in zwei Wochen auf Diynamic Music erscheinen. Ich konnte es schon hören und finde es großartig.

Wohl auch im Rahmen der dafür zu machenden Promo hat er dem Groove ein Interview gegeben und als Groove Podcast Nummer 56 sein Live-Set der letztjährigen Fusion abgegeben. Der läuft hier jetzt und versteht sich ganz wunderbar mit den Sonnenstrahlen.

Für die Produktion von Alpe Lusia hast du dich auf die gleichnamige Berghütte im Norden Italiens zurückgezogen. Wieso die selbstauferlegte Isolation?
Um mich gezielter auf meine Musik konzentrieren zu können – in der Stadt ist man doch einfach zu abgelenkt. Mir ging es weniger um die Beeinflussung meiner Musik von den Alpen, als mich einfach komplett aus der Gesellschaft raus zu ziehen.


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