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Schlagwort: Music Video

Lüül & Band: West-Berlin

Ich bin kein Berliner und auf der anderen Seite südlich sprichwörtlich im Schatten der Mauer aufgewachsen. Mit 17 bin ich für ein paar Jahre nach Schöneberg gezogen, Walter Schreiber Platz. In den Westen. War geil.

Ich habe also das, was Lüül & Band hier besingen, nicht mitbekommen. Dennoch ist mir nichts in diesem Text neu – alles gehört, alles irgendwo gelesen. Weil die Geschichte von West-Berlin auch heute noch an jeder Ecke dieser Stadt irgendwie am Leben scheint. Sie lebt quasi mit all den neuen Menschen für Jahre weiter.

Auch deshalb hat dieser Song eine sehr berlinische Romantik. Zumindest für die nicht mehr 20-Jährigen. Ich mag das. Irgendwie.


(Direktlink | Danke, Gunnar!)

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GENER8ION, M.I.A. und 36000 Studenten einer chinesischen Shaolinschule

Das Video zu GENER8IONs M.I.A.s „The New International Sound Pt. II“ zog in den letzten Tagen schon einige Male durch meine Filterbubble. Jetzt eben habe ich doch mal raufgeklickt und auch wenn ich nicht der größte Fan von dem Sound MIAs bin, dieses Video, der auch als dokumentarischer Kurzfilm durchgeht, ist ein echter Hingucker.

Die hierfür verwendeteten Szenen stammen aus dem Film „Drachenmädchen„.

https://vimeo.com/130784454
(Direktlink, via Robyn)

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Romano – Brenn die Bank ab

Ich habe eine lange Weile (30 Stunden) darüber nachgedacht, ob man das so stehen lassen kann. Weil die 80er in Berlin sind halt eben auch schon 30 Jahre her. Aber ich mag den reduzierten Sound. Nebst dem reduzierten Kontext. Und vielleicht sind die 80er in Berlin für die Jungen eben auch schon viel zu lange her.

https://youtu.be/M9HxHk5hfO0
(Direktlink

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Video: Max Cooper and Tom Hodge – Remnants

Was mir ja wirklich fehlt, wenn ich mal 2-3 Tage offline bin, ist gute Musik. Und so komme ich aus der Pampa nach Hause und mache mir was mit Melodie und mit Bass an. Da trifft es sich hervorragend, dass Nick Cobby dieses wunderschöne Video auf Max Coopers und Tom Hodges „Remnants“ gebastelt hat. Und es passt so wunderbar.

„This video is about the self-contained nature of mind and matter.

The physical processing of sounds by the brain leave remnants in its structure as it learns about the outside world. Eventually the universe and the platonic realm of laws and structures are perceived. But while the natural laws and their resulting universe seem to create and contain the mind, the mind ultimately contains them all.“

https://vimeo.com/126355970
(Direktlink)

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K.I.Z. – Boom Boom Boom

Was habe ich sowohl privat als auch dienstlich schon über K.I.Z. diskutiert. Hagen hatte mir die hier mal rein geknallt als ich im Urlaub war und danach ausführlich mit Torsun darüber diskutiert. Ich war und bin da immer noch ganz bei Torsun.

Letzte Woche habe ich einen Tag lang mit Rudi nur K.I.Z. gehört und man kann das machen, ja. Aber es ändert nichts an der sich daraus für den Rezipienten ergebenden Ambivalenz, die es halt immer etwas tricky macht.

Gestern erschien nun die erste Single zum kommenden Album und die ist irgendwie anders, als das, was ich bisher von K.I.Z. gehört habe. Mag sein, dass ich mich täusche, aber ich empfinde das so. Die Ambivalenz gehört natürlich dennoch zu ihrem Geschäft – auch auf visueller Ebene. Der Text aber ist ein handfester und deutlicher Tritt in die Fresse für alles, was falsch in diesem Land läuft: Ausbeutung, politische Doppelmoral, Untertanenmentalität und Rassismus. Und deshalb klebe ich mir hier jetzt K.I.Z. mal ins Blog.


(Direktlink)

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Video: Shlohmo – Buried (Director’s Cut)

Nach einer riesigen Vorfreude darauf, folgte mit dem Hören von Shlohmos aktuellem Album „Dark Red“ leider ein wenig Ernüchterung. So richtig gab es mir beim ersten Durchlauf nicht viel, zu einem weiteren bin ich bisher nicht gekommen, auch wenn ich das auf der ganz persönlichen Agenda habe. „Buried“ allerdings ist eine Nummer, die zu überzeugen weiß. Hier im ziemlich krassen Director’s Cut von Lance Drake.


(Direktlink)

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