Daft Punk veröffentlichen zum 10-jährigen Jubiläum ihres Albums „Random Access Memories“ diese erneut. Die Neuauflage enthält 35 Minuten bisher unveröffentlichter Aufnahmen, einschließlich dieses 8-minütigen Segments, das uns in den kreativen Prozess des „Songs Fragments of Time“ mit dem Sänger und Co-Produzenten Todd Edwards entführt. Klingt fast eher nach Air (Höhö) als nach Daft Punk, macht aber gute Laune.
Als neulich quasi aus dem Nichts Peter Fox nach „Stadtaffe“, nach dem von ihm ja eigentlich nichts mehr kommen sollte, mit der Single „Zukunft Pink“ dann doch nochmal ein neues Album angekündigt hatte, wusste ich nicht, ob das nach seinem Überalbum aus dem Jahr 2008 eine gute Idee wäre. „Zukunft Pink“ ist mir im Subtext einfach viel zu positiv. Ich habe über die Jahre meinen Optimismus verloren und das kollidierte dabei irgendwer sehr. Aber mit „Weisse Fahnen“ holt er mich dann doch ab. Nicht weil mir das meinen Optimismus wiedergeben würde, nein. Aber, weil das so Tage auf dem Rad zusammenfasst, die du als solch ein fahrendes in der Stadt hinter dich bringen musst. Und manchmal hast du dann auch kein Bock auf Stress mehr, bremst, lässt die machen. Wobei eine Interpretation des Textes da wahrscheinlich für jeden eine komplett individuelle ist. Passt dann aber – ganz sicher – trotzdem.
Eigentlich aber auch weil ich den jungen Mann am Rhodes, der die Nummer mit co-geschrieben hat, entfernt kenne und das keinem anderen als ihm so sehr gönnen würde. Er hat dafür viele Jahre lang vor den Schwarz-Weißen Tasten gesessen, die meistens die schönsten Melodien bedeuten. Weiß ich. Sorry, Moses, aber der musste. Und jetzt immer weitermachen.
Niklas Paschburg hat heute bei K7! sein neues Album Panta Rhei veröffentlicht. In diesem Zuge gibt es auch ein neues Video von ihm, das im Dezember in der Berliner Musikbrauerei zusammen mit dem isländischen Songwriter Kaktus Einarsson aufgenommen wurde.
Hilmar Stehr, der immer sehr gerne alte Songs mit alten Aufnahmen verbindet, die eigentlich vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben, hat ein neues Werk geschaffen. Dafür bringt er Susanne Trempers „5 Uhr Morgens“ aus dem Jahr 1968 mit „Mit Paula in die Stadt“ zusammen, einer DDR-Fernsehen-Dokumentation aus dem Jahr 1987, die eine S-Bahn-Fahrt aus Marzahn in das Zentrum Ostberlins zeigt, die damals viele täglich gemacht haben. Schönes Ding, denn ich hatte mit Paula in die Stadt schon fast vergessen.
Fast 25 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum tauchen Everything But The Girl quasi aus dem Nichts auf, veröffentlichen eine neue Single und kündigen für den April 2023 ein neues Album an. Das kam dann doch etwas überraschend.
Uns aller Lieblingsoptikverdreher Cyriak hat ein Musikvideo für Lights Song „Betray“ gemacht und ich hätte Jazz jetzt nicht unbedingt in Verbindung mit der Arbeit von Cyriak gebracht, aber das passt dann doch ganz gut zusammen.
Ich bin aktuell nicht wenig fasziniert von durch KI generierten Bildern und habe in den letzten Wochen Stunden auf DALL·E verbracht. Dass es Derartiges nun auch für Videos in HD-Qualität geben wird, lässt mein zukünftiges Zeitmanagement wahrscheinlich ein bisschen straucheln.
Jedenfalls hat man sich bei JGVision Media den Text von Michael Jacksons „Thriller“ genommen, diesen durch einen KI-Bildgenerator gejagt und aus den Ergebnissen ein Video gemacht. Schon geil, was da aktuell so passiert.
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