Klassische Sample-Orgie mit Filmchen. Auf einem Hof.
https://vimeo.com/146134297
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https://vimeo.com/146134297
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In Debatten um Soundcloud geht es auch immer um die Anzahl von Plays, die Tracks, Songs oder Mixe über die Zeit sammeln konnten. Ich bin da nicht so. Ich höre nicht nach Anzahl von Plays, weil eben auch die Mixe, die keine 100 davon haben, echte Perlen sein können. Und die, die 500k+ haben, genau das Gegenteil – akustische Totalausfälle nämlich.
Nun muss es aber so sein, dass es auch auf Soundcloud Musik gibt, die kaum jemand hören will. Alleine schon der Masse an Uploads wegen. Wenn Accounts dann noch wenige bis keine Follower haben und auch generell keine Streuung im Netz betreiben, bleibt es wahrscheinlich schon länger mal still auf dem eigenen Profil. Internet eben.
Metaratr listet bei sich jetzt Musik, die auf Soundcloud bisher wenig oder gar keine Hörerschaft für sich gewinnen konnte. Zur Zeit sind das über 900 Stücke – und einige davon sind wirklich derbe schräg. Außerdem gibt es ein Wertungssystem. Die Hörerschaft dürfte sich natürlich mittlerweile wegen der Seite bei einigen SC-Usern deutlich erhöht haben. Zumindest für die hier gelisteten Titel.
M E T A R A T R is a site where you find songs you’ve probably never listened or wanted to listen to. pick a name and password and click one of the five buttons below over and over again! there’s even a leaderboard, maybe.
Meine Highlights aus den dortigen Top 15:
Allerdings lassen sich auch dort kleine Perlen finden. Man muss nur etwas Geduld haben und gegebenenfalls oft aktualisieren. Dann nämlich gibt es einen neuen Track.
(via BoingBoing)
Phys.org erklärt, wie genau das Bubble Piano funktioniert. In sehr viel größer wäre das auf Musikveranstaltungen aller Art ganz sicher der Hingucker.
‚Bubble piano‘ plays bubbles in sync with Beethoven symphony: „Calling it an ‚Ode to Bubbles‘, MIT researchers have produced bubbling in sync with Beethoven’s Symphony No. 9: Ode to Joy on a surface resembling a piano keyboard. The performance demonstrates the researchers‘ new method of turning bubbles on and off on different areas of a boiling surface in a fraction of a second. The researchers […] have published a paper on the method to control boiling on demand in a recent issue of Nature Communications.
(Direktlink, via René)
„This woman try’s to explain us something, but everything that comes out from her mouth is this beautiful melody.“
(Direktlink, via reddit)
Ein Mann namens MonoNeon (am Bass) hat mit einem Kollegen (an der Gitarre) einen Clip mit Musik unterlegt, in dem eine Frau eine offenbar ziemlich scharfe Chilischote isst. Der Kollege schreibt, „Das könnte ein ganz eigenes Genre werden“. Warten wir’s mal ab.
(Direktlink, via MoGreens)

(Foto: Pawel Maryanov, CC BY 2.0)
Sehr spannendes DLF-Feature über Dissonanzen in der Musik, die Musik mitunter letztendlich erst zu dem machen, was sie ist: Ode an den Fehler – Über den Reiz musikalischer Unschärfen. Mit jeder Menge bekannter Elektronik.
Ganz gleich ob bei Paul McCartney oder der experimentierfreudigen Band Radiohead: Auf vielen Musik-Alben lassen sich bei genauem Hinhören schief tönende Passagen entdecken. In Zeiten digitaler Studioproduktionen scheint das durchaus verwunderlich: Mit der Präzision des Computers lässt sich heute doch alles auf Perfektion trimmen.
Wird manch schräg tönender Klang von Musikern und Produzenten als Stilmittel eingesetzt? Das Feature spannt in der Betrachtung von „musikalischen Fehlern“ einen Bogen: vom Laienmusiker, der im stillen Kämmerlein aus Fehlern lernt, über den bewusst in die Musik hineinkomponierten Fehler renommierter Künstler bis hin zur Faszination von beiläufigen Verspielern, die ein Werk zu etwas ganz Besonderem machen. Wie lässt sich all dies in eine produktive Fehlerkultur integrieren? Unstimmigkeiten und Interpretationsfehler sind zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle oft auch klang- und stilbildend. Sicher aber ist: Aus Fehlern lernt man!
[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/09/06/dlf_20150906_2005_d135a6ae.mp3]
(Direktlink, via Swen)
Ich kann ja nicht so gut mit Pferden. Der große Kopf von denen ist mir hypersuspekt, weshalb ich lieber auf Abstand bleibe. Aber das hier ist der Helge Schneider unter den Gäulen. Da würde wohl auch ich mal in der Nähe bleiben.
https://youtu.be/WSNI9Uo-Xw8
(Direktlink, via Arbroath)
Das Akte X-Theme kommt, ganz dem Thema entsprechend, eigentlich in Moll um die Ecke. Irgendwer hat das Dingen jetzt mal auf Dur gedreht und damit eine doch sehr lustig klingende Variation davon geschaffen. Wie so bunte Blumen auf der Sommerwiese. Dur halt.
YouTuber Muted Vocal macht genau das gerne immer wieder mal: er übersetzt bekannte Moll-Musiken ins Dur-Geschlecht. Auch mit Horror-Musiken und so. Toll.
(Danke, Joël!)
Ein Kommentar
Ich bin aus der Diskussion hat mittlerweile raus. Weil sie im Jahre 2015 komplett unsinnig ist und eigentlich keinen mehr wirklich interessiert, der sich, aus welchen Gründen auch immer, anderen gegenüber nicht erhaben fühlen möchte. Ich bin mit all meinen 320ern total glücklich, auch wenn ich einräumen mag, das ein Vinyl im Grenzfall schon noch anders, wenn auch nicht besser klingt.
NPR hat im Zuge des Hypes über Jay Z‘ Streaming-Service Angebot Tidal einfach mal ein paar ganz unterschiedliche Songs in drei Versionen gegenübergestellt, die alle eine andere Bit-Qualität mit sich bringen: How Well Can You Hear Audio Quality? Sie kommen dort als unkomprimiertes Wav, als mp3 mit 320kbps und als selbiges mit 128kbps.
Many listeners cannot hear the difference between uncompressed audio files and MP3s, but when it comes to audio quality, the size of the file isn’t (ahem) everything. There are plenty of other ingredients to consider, from the quality of your headphones to the size of the room you’re sitting in to, well, your own ears.
Can you hear the difference? Take this quiz to find out. One hint: Turn your volume up.
Ich bleibe bei dem, was ich schon immer gesagt habe: Es gibt Musik, oder besser bestimmte Songs, bei denen es völlig wumpe ist, in welcher Qualität sie oberhalb der 128kbps gehört werden. Weil die Quali dabei viel weniger wichtig ist, als der eigentliche, der musikalische Aspekt, dem die letztendliche Klangqualität komplett egal sein kann. Bei anderen Stücken ist das anders, wenn auch ab 320kbps trotzdem irrelevant.
Ich habe deb Test gemacht und schreibe jetzt nicht, wie schlecht oder gut ich ihn abgeschlossen habe. Weil das dann alle immer dazu animiert, es irgendwie besser machen zu müssen. Auch wenn diejenigen dafür 38 Anläufe oder so nehmen müssen. Ihr kennt das ja.
Ein kurzes Klicken für jedermann reicht da ja. So als Realitätsabgleich.

(via BoingBoing)