Das tolle Format der langen Nacht von Deutschlandfunk Kultur mit einer Ausgabe, die sich einzig den Rabenvögeln widmet. 160 Minuten über die vermeintlich gewöhnlichen Tiere von Tobias Lehmkuhl.
Raben und Krähen sind schwarz, schlau und leben auf der ganzen Erde. Sie sind Teil von Mythen und die Forschung gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse über Rabenvögel. Welche Spuren haben sie in Kunst, Literatur, Film und Musik hinterlassen?
Ich kann mich an die erste Platte meines Vaters erinnern. Es war dieses Chuck Berry Album, die 1981 auf Amiga erschien. Ich hörte sie immer und immer wieder wenn die Alten nicht zu Hause waren. Eigentlich lag sie deshalb immer auf dem Plattenspieler. Irgendwann dachte ich, dass da noch mehr und Spannenders im Plattenregal stehen müsste. Blöd daran: mein Vater mochte Schlager. Mochte ihn sehr. Ich so gar nicht, woran sich bis heute nichts geändert hat. Nicht mal ironisch.
Aber zwischen all den Platten, die so viele es gar nicht waren, stand eine von Manfred Krug. Jazz. Keine Ahnung, wie die dort hingekommen war. Vielleicht war es ein Geschenk, ein Fehlgriff oder was auch immer – gehört hat mein Vater sie nie. Ich dann um so mehr.
Im Osten mochten ihn viele. Bis er dann 1977 in den Westen „rüber machte“. Das nahmen ihm einige übel. Auch weil sie sich von ihm zurück und im Stich gelassen fühlten.
Später prägte er als Schauspieler meine späte Kindheit und meine Jugend. Für mich damals ein Kumpeltüp. Und immer streitbar. Deutschlandfunk Kultur hat ihm jetzt eine lange Nacht gewidmet – und die ist hörenswert, finde ich.
Manfred Krug war der Publikumsliebling der Nation – im Osten und im Westen. Er war Stahlkocher, Schauspieler, Sänger und Bestsellerautor. Ein Porträt des multiplen Künstlers, dessen Leben auch ein Stück deutscher Geschichte ist.
Bestes Sonntagsmaterial bei Ö1 über das Schaffen von Tangerine Dream. Einer Band, die mich musikalisch mehr als nur ein wenig sozialisiert und nachhaltig geprägt hat und die hier immer wieder mal mit ihren älteren Platten durchläuft.
Leider nicht als Embed, aber der Klick mehr lohnt sich, wenn man Tangerine Dream mag.
Tangerine Dream gelten nicht nur als eine der global einflussreichsten deutschen Bands aller Zeiten, sondern auch als enorm produktive Wegbereiter der elektronischen Musik. Vergleiche mit ihren Zeit- und Geistesgenossen Kraftwerk oder Can sind durchaus angebracht. Nicht nur in den Genres Ambient, Trance und New Age oder Techno beruft man sich auf die Elektronik-Pioniere, auch als Schöpfer von Film-Soundtracks hat die Formation Spuren in der Populärkultur hinterlassen.
Wir kennen es alle, das Döner-Logo. Auf den Papiertaschen des Fast-Food-Highlights, auf T-Shirts, auf Socken und auf Badelatschen. Bisher war nie klar, wer genau es entworfen hat. Aylin Doğan hat sich mit ihrem Team auf die Suche gemacht, um genau das herauszufinden. Dabei ist eine sechsteilige Podcast-Serie entstanden: Döner Papers. Nach drei Jahren der Recherche wird das Rätsel tatsächlich gelöst.
Im ARD-Podcast „Döner Papers“ wird akribisch der Verbreitung des Dönerlogos und seiner Entstehung nachgegangen. So schaffen es Podcast-Host Aylin Doğan und ihr Team, die Entstehungszeit des Logos auf die Jahre 1984 bis 1991 einzugrenzen und finden eine Grafik-Vorlage aus den 80er-Jahren, die als Vorbild für das Logo gedient hat. Nach drei Jahren Recherche konnten sie so die Person dahinter identifizieren.
Deutschlandfunk Kulturs aktuelle Ausgabe der langen Nacht mit aller Ausführlichkeit über das Leben und das Schaffen von Frida Kahlo.
Frida Kahlo ist eine der bekanntesten südamerikanischen Künstlerinnen. Sie feierte das Leben – obwohl oder vielleicht gerade weil sie unter ihm litt. „Ich male meine eigene Realität“, erklärte sie – und beeindruckt damit noch heute.
Für mich ist Ton Steine Scherben die beste und auch die wichtigste Band aller, die dieses Land je hervorgebracht hat und ich weiß, dass ich mit dieser Meinung und diesem Gefühl nicht alleine bin.
Philip Meinhold hat mit „Musik ist eine Waffe“ für Radio Eins eine wirklich ganz großartige Podcast-Serie über das Leben und das Schaffen der Band produziert, die auch mir, der sich intensiv mit der Band und der Autobiografie von Rio Reiser beschäftigt hat, noch Neues zu vermitteln weiß. Toll!
Vier der letztendlich 8 Episoden sind mittlerweile online und hier im Stream hörbar.
Als Ton Steine Scherben sich 1970 gründen, gehören sie zu den ersten, die Rockmusik mit deutschen Texten machen – ohne, dass es peinlich oder nachgemacht klingt. Doch die Scherben sind mehr als nur eine Band: Sie versuchen das, was sie singen, auch zu leben. Philip Meinhold („Wer hat Burak erschossen?“, „Mein Freund Floh“) erzählt die Geschichte der vielleicht wichtigsten deutschen Band von ihren Anfängen als Politrockband über die Solo-Karriere ihres Sängers Rio Reiser bis zu ihrer Bedeutung heute. Erstmals zu hören sind dabei viele Töne eines 60-stündigen Gespräch Rio Reisers, das er 1993 für seine Autobiographie geführt hat.
Ich bin ja nicht so der Podcast-Hörer, aber ich rede ganz gerne. Vor ein paar Wochen haben mich Gregor und Andrej für ihren Zurück zu die Zukunft Podcast ins Potsdamer Rechenzentrum eingeladen, um zu reden. In erster Linie über mich und was ich so mache. An sich keine so spannende Sache, aber, wie gesagt, ich rede halt ganz gerne. Der Abend war deutlich länger als die Aufnahme hier und thematisch auch deutlich tiefer, aber wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das Politische weitestgehend außen vor lassen, was von meiner Seite aus nicht hätte sein müssen, aber ist ja nicht mein Podcast. Dennoch hat Andrej all unser Gesülze gut auf den Punkt geschnitten, so dass keine/r dabei einschlafen muss.
Neuste Episode der langen Nacht des Deutschlandfunk Kultur, die sich dem Leben von Diego Armando Maradona widmet. Ich habe es als Kind geliebt, ihm beim Spielen zuzusehen und war Riesenfan des Argentiniers. Beim WM-Finale 1986 habe ich mit unserem Gartennachbarn Huby auf den Sie der Argentinier gewettet, er auf den der Deutschen. Ich gewann eine ganze Kiste Doppelcaramel und war Maradona auf ewig dankbar. Über sein Leben wusste ich nicht sonderlich viel, was sich mit dieser biografischen Betrachtung geändert hat. Gar nicht mal so uninteressant.
Diego Armando Maradona war der vielleicht größte Fußballer aller Zeiten. Ziemlich sicher jedoch der tragischste. Sein Leben war geprägt von unfassbarem Talent, unvergesslichen Toren, aber auch von Pleiten, Exzessen und schlimmen Abstürzen.
Als ich gestern im Garten rumhing und einfach mal rein gar nichts tat hörte ich viel Musik und diesen Podcast von Zündfunk. Er beleuchtet die Geschichte der Band Ton Steine Scherben und auch wenn für mich da biografisch nichts Neues dabei war, fand ich es ganz schön, an einem sonnigen Nachmittag einfach mal wieder die alten Lieder der Scherben zu hören. Für mich eine der wichtigsten deutschen Bands überhaupt.
Wir wollen Rio Reiser und seiner Band Ton Steine Scherben ein akustisches Denkmal setzen. Denn diese Popmusik war für die Ewigkeit. In dieser Sendung untersucht Wolfram Hanke die Kraft und die Zeitlosigkeit von Musik und spricht dazu auch mit Klaus Götzner aka Funky, dem Schlagzeuger von Ton Steine Scherben.
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