Zum Inhalt springen

Schlagwort: Rekall

Funky Jeff – A Tribute Mix to Chain Reaction

Wer Techno im Berlin der 90er Jahre kennen und lieben gelernt hat, kam nicht umhin, Musik aus dem Hause Basic Channel zu hören. Das von Moritz von Oswald und Mark Ernestus gegründete Label erfand und etablierte den Dubtechno, der noch heute Musiker inspiriert. Einige sagen heute, dass das ebenso von
Ernestus und von Oswald gegründete Label Chain Reaction für ihre musikalische Sozialisation wichtiger war als eben Basic Channel. Während es dort immer recht dancefloororientiert rumpelte, widmete man sich bei Chain Reaction auch gerne mal den ruhigen Tönen, die dennoch immer in den Gewässern des Dubtechnos schwammen. Für mich waren zu jener Zeit beide Labels gleich wichtig und ich hätte auf keines verzichten wollen.

Funky Jeff hat der Berliner Legende jetzt einen Tribute Mix gezimmert, der an die gute alte Zeit erinnert und mich kurz in Erinnerungen schwelgen lässt.

Das Leben erfasst unser Dasein mit filmischer Präzision. Unsere subjektive Erfahrung aber versagt sich diesen scharf gezeichneten Bildern und Beschreibungen. Unsere Gefühle, unsere Affekte – sie strömen in irrationalen Momentaufnahmen auf uns ein und sind in ihrer Intensität nicht messbar. Schnell entgleiten uns diese Wahrnehmungen in ihrer Flüchtigkeit. Mit dieser Prämisse sehnen wir uns immer wieder nach deren Gestalt: Damit sie uns dem Unterbewussten begegnen lassen. Chain Reaction wurde im Jahre 1995 als Sublabel von Basic Channel gegründet. Peter Kuschnereit aka Substance, René Löwe aka Vainqueur, Torsten Pröfrock aka Various artists and Resilent, Andy Mellwig, Thomas Köner aka Porter Ricks, Gerhard Behles, Robert Henke, Torsten Pröfrock aka Monolake gehören zu den Künstlern, die das Gesicht des mittlerweile inaktiven Plattenlabels entscheidend prägten.

Chain Reactions ist ein Tribut an die Musik des Labels von 1995 bis 2003. Die Einflüsse reichen von Glitch Techno, über Dub bis hin zu Ambient. Die verwendete Music von Chain Reaction ist dabei vollkommen subjektiv motiviert verwendet worden. Um der Musik gerecht zu werden sollte sie auf einer angemessenen Stereoanlage abgespielt werden, damit die Wechselwirkung zwischen Delays, warmen Bassläufen und den alles umgebenden Klangkonstrukten erfahrbar wird.


(Direktlink)

1 Kommentar

Rekall – Paul St. Hilaire / Tikiman Tribute Mix

Jeff hat sich mal daran gemacht und sich durch das Schaffen von Paul St. Hilaire aka Tikiman gegraben. Aus diesem ist dieser wirklich geile Tribute Mix entstanden, der uns jetzt ganz wunderbar passend ins Wochenende begleitet.


(Direktlink)

Tracklist:
1) Dialogue – Bongo Shep
2) Rhythm & Sound w/ Tikiman – Ruff Way
3) Molekule – Rhauder feat. Paul St. Hilaire
4) Round Four Find A Way (Vocal + Version)
5) Rhythm & Sound w Tikiman – Why
6) Rhythm & Sound w- Tikiman – Ruff Way (Afefe Iku Remix) [Bootleg]
7) Round Three – Acting Crazy
8) Round Five – Na Fe Throw It
9) Paul St. Hilaire & Rhauder – Skank (Sushitech Record)
10) Paul St. Hilaire & Rhauder – Meanwhile (Sushitech Records)
11) Beat Pharmacy – Sunshine feat. Paul St Hilaire
12) Rhythm & Sound with Paul St. Hilaire – Free For All
13) Rhythm & Sound w/Tikiman – Never Tell You
14) Sideshow feat. Paul St Hilaire – If Alone (Chateau Flight remix)
15) Paul St. Hilaire & René Löwe – Faith (Vox Mix)
16) Deadbeat & Paul St. Hilaire Rise Again
17) Paul St. Hilaire & Rhauder Not Saying Much
18) Tikiman & Stereotyp – Fling style
19) Mind Over Midi feat. Paul St. Hilaire – Ital Swing
20) Paul St. Hilaire – Witaattitude
21) Rhythm & sound w/ tikiman – jah rule

1 Kommentar

Rekall_ – Moritz von Oswald Tribute Mix

Rekall_ widmet sich zwei Stunden lang dem Schaffen des Dub Techno Pioniers Moritz von Oswald. Berliner Techno like 90’s und Neueres. Damit es lässt es sich entspannt in die Woche starten.

In the late 1993, mysterious records of mind bending electronic echoes, in length and structures, started to emerge from Berlin. Plain sleeved records with enigmatic graphics pressed in Detroit, but made in Germany by two guys from Berlin who weren’t so keen about showcasing their physique, but rather focused on the music. Basic channel and Moritz von Oswald took techno music to a degree in a variety of shapes that encompassed dub, ambient, downtempo, techno and basically crafted minimal techno de facto. Mr. von Oswald aimed towards face eating repetition and stretching the groove into a place that opened a rich and vast new territory in music for the dance floor and sound textures that were and still are unique.

It’s like Lee Perry would stretch his legs in warm bath with nothing but sequencers and TB 303 for company. Using the mixing board as a tool like his Jamaican nemesis, von Oswald swiftly emerged as the quintessential post-modern artist : collaboration were spawned with Juan Atkins, Carl Craig, Nills Petter Molvaer and so on. The holy grail of techno music. Pure class, heavenly remixes and blissful dubby basslines.


(Direktlink)

Tracklist:
1) Real Scenes – Berlin
2) Basic Channel – E2e4 Basic Reshape
3) Moritz Von Oswald – Ole (Remix)
4) Nils Petter Molvaer, Moritz von Oswald – Development (Ricardo Mix Dig)
5) TEXTURAL BEING – Homage à Maurizio
6) Round Four: Find A Way – Found A Way
7) Pantha Du Prince – Of Welt Am Draht (Moritz Von Oswald The One version)
8) Juan Atkins & Moritz Von Oswald – Electric Garden (Jazz In The Garden Mix)
9) Basic Channel – Q1.1/III
10) Maurizio – M6B [Edit]
11) Maurizio — Untitled (M-6)
12) 2raumwohnung – Ich Bin Der Regen Moritz Von Oswald Remix
13) Basic channel – Q.1.2 / Maurizio – m7
14) Moritz Von Oswald – Cocoon Dark Dub (Cocoon)
15) Moritz von Oswald – Watamu Beach Rework
16) Infiniti – Think Quick (Moritz Von Oswald ’94 Remodel)
17) Basic Channel – Octagon
18) Basic Channel – Phylyps Base
19) Basic Channel ‎- Phylyps Trak
20) Basic Channel ‎- Radiance II

Einen Kommentar hinterlassen

Rekall_ – Trip-Hop Classics Vol. 2

Jeff aka Rekall_ hat sich die Tage mal wieder hingesetzt und seine liebsten Trip-Hop-Perlen aneinander gefädelt. Wir haben da eine gar nicht so kleine Schnittmenge. Ein schön entspannter Rückblick in die verrauchten Lounges der 90er.


(Direktlink, via Blogrebellen)

Tracklist:
1) Intro La Naissance De L’amour’s Marcus Talks to Paul About Revolution
2) Quantic – Time Is The Enemy
3) Air Modular Mix
4) DJ KRUSH Kemuri
5) Tosca- Chocolate Elvis Dub – Baby mammoth version 1+2 – Bulletnuts version 1
6) Mighty Bop Freestyle Linguistique
7) Nightmares On Wax – What I’m Feelin‘ (Rae & Christian Mix)
8) Peace orchestra – Meister Petz
9) Bomb The Bass – Bug Powder Dust (La Funk Mob Remix)
10) Royksopp – Eple
11) Nightmares On Wax -You Wish
12) Alex Gopher-The child
13) I:Cube Adore – Original Mix
14) Groove Armada – Suntoucher (Feat. Jeru The Damaja)
15) DJ Cam – Bronx Theme
16) DJ Vadim – Black Is The Night Feat. Katherin Deboer
17) Blue Boy – Remember me
18) Interlude with Henri Bergeron
19) Amon Tobin – Sordid
20) Depeche mode – Useless[Kruder & Dorfmeister remix]
21) David Holmes – Gritty Shaker
22) Massive Attack | Polaroid Girl
23) Lamb – Angelica
24) Hooverphonic – 2 Wicky
25) DJ Vadim – Headz Still Ain’t Ready
26) Jay-Jay Johanson It Hurts Me So
27) Radiohead – Climbing up the walls [Zero 7 Mix]
28) Quantic – Archipelago
29) Mechanical Me – Beachy Head (Bonobo Mix)
30) Kid Loco-Flying on a 747
31) UNKLE – Bloodstain
32) Tricky – Maxinquaye
33) Bonobo – Dinosaurs (Jon Kennedy Remix)
34) Portishead : Revenge of the number
35) Trip Out (DJ Food Mx1) DJ Shadow

3 Kommentare

Rekall mixt „Rub a Dub“

Jacques aus Montreal schrieb mir vor ein paar Tagen, er hätte da einen neuen Tribute-Mix am Start: Autechre. Nur war mir die Tage nicht nach Autechre und Autechre gehen halt nicht immer, weshalb ich diesen Mix bisher nicht gehört habe.

Heute aber hat Jacques aka Rekall einen Dub-Mix hinterhergeschoben, der mich schon ein bisschen geil gemacht hat, weshalb ich ihn heute locker schon dreimal gehört habe. Wohl auch, weil er sich dicht an elektronischen Lieblingen entlang hangelt. Rub a Dub. Geiles Ding, das jetzt endlich mal dem Frühling auf den Arsch hauen kann, so das wir endlich auch in diesem Jahr noch zum Sommer kommen können.


(Direktlink)

Tracklist:
1.Dual tone : Atom dub
2.Lee Scratch Perry & The Orb : Makin love in dub
3.The Orb : Golden clouds (Youth Gigantic dreadnaught dub mix)
4.2Badcard : Weed specialist
5.Tony Allen : Olé (Moritz Von Oswald mix)
6.Chris Isaak : Wicked games (Trentemoller edit)
7.Serge Gainsbourg : Dub rastaquouère
8.Mickey Dread : Saturday night style
9.Dubblestandart feat. David Lynch : Oxygen part IV dub
10.Jam & Spoon : Heart of Africa (Paul Daley aka Leftfield mix)
11. The Orb featuring Lee Scratch Perry : Fussball (Deadbeat’s Champions League Dub)
12.Grace Jones : Balearic buffin / state of grace
13.Leftfield : Chant of a poor man
14.Thievery corporation : Reign dub
15.Dub syndicate : Ravi Shankar (Rootsman mix)
16.Nightmares on wax : Stars
17. Congo Natty : Nu beginingz
18. Sandoz : Chant to Jah
19. The Paragons : Man next door

1 Kommentar

Rekall_ – Yagya in 90 minutes

Ich hatte vor Jahren mal diesen Mix aus den Produktionen des Isländers Yagya zusammengemischt. Ich mag den heute noch und höre den gerade in den kalten Jahreszeiten sehr gerne. So am Ofen, mit Blick auf den Schnee und einer heißen Tasse Grog Tee in der Hand. Ambienter Dubtechno der allerhöchsten Güte.

Der damalige Mix entstand aus den zwei bis dahin veröffentlichten Alben Yagyas, der Kanadier Rekall_ hat das jetzt mal auf den neusten Stand gebracht und einen 90-minütigen Mix aus Yagya gemacht, der all seine Platten involviert weiß. Ein perfekter


(Direktlink)

Tracklist:
1) Intro & ambient
2) Snowflake 2
3) Snowflake 6
4) Rigning sjo
5) Cold hands
6) Rigning sex
7) Rigning Einn
8) Rigning Tvo
9) The salt on her cheeks
10) Rigning Prju
11) Snowflake 8
12) As it is
13) Sleepygirl 2
14) Sleepygirl 5
15) Sleepygirl 4
16) Sleepygirl 7
17) Change
18) A thousand words
19) When they stood they let down their wings
20) Rigning fjorir

4 Kommentare