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Schlagwort: Space

Ein halbes Knoblauchbrot in die Stratosphäre steigen lassen, um es dann zu essen

Es gibt ja mittlerweile so gut wie nichts mehr, was nicht an einem Ballon gen All geschickt wurde. Nun kommt ein halbes Knoblauchbrot dazu, das von Barry Lewis selber gebacken wurde. Die andere Hälfte ließ man derweil am Boden, um später einen Geschmacksvergleich machen zu können, was natürlich ziemlicher Blödsinn sein dürfte, aber immerhin lässt sich so das Rezept für das Knoblauchbrot recht gut promoten. Oder so.

Jedenfalls haben Tom Scott, Steve Randall und Barry Lewis in Koop dieses halbe, selbst gebackene Knoblauchbrot über 35 Kilometer in die Stratosphäre aufsteigen lassen, wo der dafür aufsteigende Ballon geplatzt ist. Beim Fall schloss sich eine Styroporbox, sodass das halbe Brot unbeschadet auf der Erde ankam und geschmacksgetestet werden konnte. Ja.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Wo in der Welt euch über Ostern Teile der abstürzenden Raumstation Tiangong-1 auf den Kopf fallen könnten

Irgendwann über Ostern wird wohl die kaputte chinesische Raumstation Tiangong-1 ihren Eintritt in die Erdatmosphäre vollziehen. Experten gehen davon aus, dass das Dingen dabei nicht komplett verglüht so dass ein oder mehrere Trümmerteile auf der Erdoberfläche einschlagen werden. Hier dürften wir davon nicht sonderlich viel mitbekommen, weiter südlich sieht das dann schon ein wenig anders aus. Wo genau der Weltraumschrott dann niedergehen wird, lässt sich erst wenige Stunden vor dem Einschlag genauer eingrenzen.

Wenn ihr also im Süden unterwegs sein sollten: am besten nur mit Helm raus.

„Die chinesische Raumfahrtbehörde vermeldete am 21. März 2016, dass zu Tiangong 1 kein Funkkontakt mehr bestehe und die Raumstation später in der Erdatmosphäre verglühen würde. Offenbar war der Kontakt bereits am 16. März 2016 verloren gegangen, wodurch ein gezielter Absturz über einem Ozean unmöglich wurde.“
(Wikipedia)

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Menschen, die zum ersten Mal durch ein Teleskop den Mond sehen

Wahnsinnig geile Idee von Alex Gorosh der einfach mal an verschiedenen Locations in Los Angeles ein Teleskop aufgestellt hat, durch das Leute auf den Mond sehen können, die das so vorher nie taten. Großartig!

We took a telescope around the streets of Los Angeles to give strangers an up-close look at a familiar object; a new view of the moon.


(Direktlink, via Shock Mansion)

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Falcon Heavy & Starman

Offizielles SpaceX-Video zum Falcon Heavy Launch von neulich. Schon ein bisschen episch.

When Falcon Heavy lifted off, it became the most powerful operational rocket in the world by a factor of two. With the ability to lift into orbit nearly 64 metric tons (141,000 lb)—a mass greater than a 737 jetliner loaded with passengers, crew, luggage and fuel–Falcon Heavy can lift more than twice the payload of the next closest operational vehicle, the Delta IV Heavy, at one-third the cost.

Following liftoff, the two side boosters separated from the center core and returned to landing site for future reuse.

Falcon Heavy put a Tesla Roadster and its passenger, Starman, into orbit around the sun. At max velocity Starman and the Roadster will travel 11 km/s (7mi/s) and travel 400 million km (250 million mi) from Earth.


(Direktlink)

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Mark Vande Hei’s Space-Selfie

Derweil im All.

On Tuesday, Jan. 23, 2018, Mark Vande Hei snapped his own portrait, better known as a “space-selfie,” during the first spacewalk of the year. NASA astronauts Vande Hei and crewmate Scott Tingle ventured outside the International Space Station to perform maintenance on the station’s Canadarm2 robotic arm during a seven-hour and 24-minute spacewalk.

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Auf einem Staubsauger durch die ISS fliegen

Bibi Blocksberg 4.0.


(via Andreas)

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Raumsonde „Voyager 1“ zündet Ersatztriebwerke nach fast 40 Jahren Stillstand – und sendet an die Erde

Für mich die Story des Tages. Ich bin fasziniert von solchen Weltall-Geschehnissen, die drölftausend Kilometer weit von uns weg stattfinden, aber eben dennoch Teil des Jetzt und Hiers sind.

Die „Voyager 1“ ist die aktuell am weitesten von der Erde entfernte Sonde, die in ungefähr 21 Milliarden Kilometer(!) Entfernung von uns weg ihren Weg im interstellaren Raum ebnet. Ihre Software ist komplett veraltet, ihr Treibstoff reicht noch ein paar Jahre, aber er sollte langsam bewusst verbraten werden. Seit 37 Jahren hat man ihre Ersatztriebwerke nicht genutzt, nun wurden sie erstmals wieder gezündet. Um zu „puffen“, um die Datenübertragung so zu lenken, dass wir hier unten davon etwas haben können.

Für diese Manöver stoßen sie kurze, nur wenige Millisekunden dauernde Schübe aus, die die Nasa „Puffs“ nennt. Seit dem Start von „Voyager 1“ am 5. September 1977 haben die Haupttriebwerke die Korrekturmanöver der Sonde übernommen. Über die Jahrzehnte hat ihre Schubkraft aber allmählich abgebaut, sodass immer mehr „Puffs“ benötigt werden, um die gleichen Manöver auszuführen.

Dafür hat man sich einer veralteten Programmiersprache angenommen, die damals speziell für die Hardware geschrieben wurde, was bei 37 Jahren schon eine nicht kleine Herausforderung sein dürfte.

Um ihren Plan umzusetzen, begaben sich die Wissenschaftler tief in das Nasa-Archiv. „Das ‚Voyager‘-Flugteam musste jahrzehntealte Daten durchforsten“, sagte Chefingenieurin Suzanne Dodd. Für die geplante Wiederinbetriebnahme wurde auch die Steuerungssoftware überprüft, die in einer veralteten Programmiersprache speziell für die Hardware geschrieben war.

[…]

Die Archivarbeit hat sich gelohnt: Am 28. November wurden die vier TCM-Thruster erstmals seit 37 Jahren gezündet. Sie gaben jeweils zehn Millisekunden lange „Puffs“ ab und konnten die Sonde damit erfolgreich ausrichten. Allerdings mussten die Wissenschaftler rund 19 Stunden und dreißig Minuten warten, bis sie eine Bestätigung dafür bekamen. So lange dauerte das Funksignal von der Sonde bis zur Erde.

So verleiben jetzt noch bis ins Jahr 2040 Treibstoff-Reserven im Bauch der „Voyager 1“, auch wenn der Kontakt zur Sonde vermutlich schon früher abbrechen wird.

Die Energie für die wissenschaftlichen Instrumente an Bord wird durch drei Radionuklidbatterien geliefert. Deren Stromversorgung wird voraussichtlich bis 2023 reichen.

Aber bis dahin sendet diese Raumsonde irgendwo da oben aus dem Nichts Daten an uns hier unten. Sci-Fi is real. Großartig!

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