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Zum Inhalt springenKinder von heute mit der Technik von gestern. Heute: der Walkman. Und irgendwie finden den alle der Kids voll kompliziert. Ich auch.
Vor zwei Jahren ging schon mal ein ähnliches Video rum, in dem ein Vater seiner 13-jährigen Tochter erstmalig eine Schallplatte in die Hand legte.
(Direktlink, via BoingBoing)
Schönes Feature vom Deutschlandradio zum guten alten Walkman.
Eine „körpergebundene Kleinanlage für hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen“ meldete der Aachener Erfinder Andreas Pavel 1977 zum Patent an. Zwei Jahre später fand das japanische Unternehmen Sony einen kürzeren Namen für das Ding: Walkman.
Kopfhörer auf, Kassette an und los: Musik zum Mitnehmen. Das Konzept wurde ein Riesenerfolg. Doch schon bald meldeten sich sozialpädagogische Bedenkenträger. Würde eine Generation von Jugendlichen unterm Kopfhörer nicht in isolierter Weltabgewandtheit heranwachsen?Längst sind die Teens der 80er-Jahre erwachsen. Und die einstige technische Innovation hat längst ihre Geschichte, samt Mythen und Legenden: Es war einmal, als wir uns „voll cool“ fühlten und „Musik zum Mitnehmen“ als Unabhängigkeitsbewegung galt.

(Foto unter CC von shoutabyss, via Swen)
Toller Kurzfilm von Jesse Atlas. Über Krieg, das Schicksal, einen kaputten Walkman und über eine Liebe, die Raum und Zeit mit Hilfe eines alten Tapes überwindet. Ganz zu Recht auf diversen Festivals ausgezeichnet.
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