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Wie die deutschen Flüchtlinge wohl wären

Sean Patrick Neun hat vor ein paar Tagen darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, wenn Deutsche in Massen auf der Flucht wären und auf Hilfe von anderen angewiesen wären. Ein ganz passender Denkanstoß.

Ich denke oft darüber nach, wie die deutschen Flüchtlinge wohl wären.
Brav sitzen sie da in den Unterkünften und halten…

Posted by Sean Patrick Neun on Donnerstag, 4. Februar 2016


25 Kommentare

  1. jens12. Februar 2016 at 12:55

    Prager Botschaft oder das Hauptauffanglager Gießen…1989…um nur mal die zu nennen. ^^

  2. antiantianti12. Februar 2016 at 13:14

    Denkfehleralarm(Danger, Danger!)
    1.) Deutsches Schlangensystem im Ausland geht schonmal gar nicht und
    2.) Lebensmittel kaufen auch nicht, weil Flüchtlinge gefälligst mittellos zu sein haben.
    Allerhöchsten Holz und Steine zu fressen, so wie wir damals(wir hatten ja nüscht!!!11).

  3. Zeddi12. Februar 2016 at 15:42

    Schlangensystem> Stimmt, es soll in einigen Ländern üblich sein, sich in einer langen schlange anzustellen, die dann auf die offenen Kassen verteilt wird „wenn eine frei wird“ – DAS ist doch mal eine gute Idee

  4. Ralf12. Februar 2016 at 16:57

    Und wohin fliehen dann die Deutschen? Über Griechenland in die Türkei? Oder nach Afrika? Und dort passen sie sich dann an die Lebensbedingungen und die Kultur an sowie es hier von den Flüchtlingen verlangt wird?
    Na, wenn das mal gut geht.

  5. Hotte15. Februar 2016 at 11:30

    Spannender wäre es, wenn Ihr alle Eure Eltern und Großeltern fragt, was hier wohl losgewesen wäre, wenn die ganzen Pimmocks genauso ungeduldig und fordernd aufgetreten wären, als sie als Landsleute im eigenen Land in Wellblechhütten, Ställen und klapprigen Katen einquartiert wurden, von Essensmarken leben mussten, jeden Job zu den erbärmlichsten Bedingungen annahmen etc! Sean Patrick Neun verarscht für mich alle, die damals das ertragen haben. Danke!

    Viel Spaß bei der Weiterbildung : http://programm.ard.de/?sendung=2800716747251817&first=1

  6. achim15. Februar 2016 at 14:48

    Hotte,

    Anderen Bildungslücken vorwerfen beweist Deine eigene nicht (immer). Aber um mal auf Deinen Vertriebenenvergleich einzugehen, so nationalistisch deren Repräsentanten sich auch meistens gebären, so zielt der Post wohl eher auf die aufnehmende Bevölkerung und nicht auf die Hinzugekommenden. Der „deutsche“ Flüchtling ist der, der sein Land und Boden nicht verlassen hat und im selben Dorf lebt in dem er geboren wurde. und dann dasteht :“was wollen die nur hier? SP Neun verarscht grade nicht die damals in Gießen ankamen, sondern die, die schon da waren.
    Empathische Bildungslücke? Danke!

    • Hotte15. Februar 2016 at 15:02

      Bitte genau lesen Achim: es wäre ein Aufstand geworden, wenn einer sich nicht mit dem zufrieden gegeben hätte und ich habe Empathie – aber nicht für die, die ein einziges Familienmitglied im Kriegsgebiet zurück lassen (zwei Urgroßmütter und ein Urgroßvater starben auf der Fluxht, keiner hätte darauf vertraut sie nachzuholen, es ear nämlich Krieg und nicht nur perspektivlos.) und ich habe auch keine Empathie für Flüchtlinge mit Ansprüchen, die sogar zurück gehen?!?!? Da legt sich nämlich der geehrte Sean Patrick Neun (eingeborener Franke, oder?) nämlich nicht fest, ob es auch Kritik an der Spezie ist, die mangels nicht mehr vorhandener Zuchthäuser (in die kamen Diebe nämlich ziemlich konsequent und schnell) keinen Respekt mehr vor Eigentum haben. Für mich ein zu wenig festgelegter Kommentar / Gedanke, um gut zu sein. Viel Spaß beim Nachdenken.

  7. achim15. Februar 2016 at 18:30

    Hotte,

    Erhobener Zeigefinger. „Denk mal drüber nach“-Rhetorik machts nicht besser. Bitte genau lesen: Es geht nicht um die „deutschen“ Vertriebenen. Es geht um die vorgefundene Gesellschaft. Lies „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder nen paar Leute aus der Frankfurter Schule.

    der Rest bleibt Müll, Vorurteilbelastet, empörungsschwanger, langweilig.
    Die Eigentumsdebatte hat dabei auch gar nichts verloren. Denk mal drüber nach: Eigentum verpflichtet, Recht, Pflicht? Du gehörst wohl auch zu den nulkommaProzent, die dolle vor der Wut des Prekariats aufpassen muss, das sich so entschlossen gegen die sozialen Ungleichheiten auf diesem Planeten wehren. Moment. Falscher Film. Pass mal gut auf dein Eigentum auf, die Überwachungskamera an deiner Hauswand, den eleganten Stacheldrahtzaun, die Schreckschussknarre, den Flatscreen und den Hocker, auf dem du draufsitzt. Nicht dass ich auf einmal vorbeikomme und dat dir wegnehme. Zuchthäuser sind ja out.

    • Hotte15. Februar 2016 at 18:50

      Auweia. Ein Kommunistenfreund. Na dann bloß weg in die raue Welt der Wirklichkeit. Bin aus der rosa Wolke der Weltverbesserer nämlich schon vor einiger Zeit rausgefallen.

  8. achim15. Februar 2016 at 19:42

    Hotte,

    Realismus-Argument. „Schau Dich doch hier mal um“ Was soll denn ein „Kommunistenfreund“ sein? Jetzt ist der Zeigefinger nicht mehr erhoben sondern zeigt auf jemanden, also grade auf mich. Das ist Nazi-Rhetorik. („Bei uns im Dorf…“)
    Ich denke, es hilft mir die Welt besser zu verstehen, wenn ich auch ein alternatives Bild (oder Idee) habe von dem, was ich vorfinde. Erst dann merke ich nämlich, wie schwer es ist auch im Kleinen Sachen zu verändern oder überhaupt erstmal zu initiieren, Und dann meine ich viele verschiedene Strömungen wahrzunehmen und merke, wie kompliziert es ist, das alles einzuschätzen geschweige denn zu beurteilen. Dabei werden Probleme manchmal erst sichtbar, wenn sie von außerhalb betrachtet werden (deine rosa Wolke). Es wird nicht einfacher, sondern komplizierter. Diesen Weg, des Beobachtens und Denkens, hast Du Deiner eignen Aussage nach, dann wohl verlassen.
    ps. „die raue Welt der Wirklichkeit“ ist philosophisch schwierig.
    Deine Möglichkeiten machen Dein Ich genauso aus wie das, was Du verwirklichst hast/verwirklichen konntest. Das ist nicht trennbar. Wieso sollte das gesellschaftlich denkbar sein. Was wäre ohne die Jäger des Unmöglichen?
    pps:der Kommunsitenfreund lässt mich nicht los. Diese Schubladen. Dann ist ein Kommunist, ein Hippie, ein Punk, ein linker Politiker, jemand, dessen Meinung per se nicht gilt. (Du musst sehr traurig sein. Das tut mir leid.Ich will nicht persönlich werden, DU zeigst bloß soviel davon)

    • Hotte15. Februar 2016 at 20:13

      Traurig? Über die bevorstehende Zukunft und da ist mein türkischer Nachbar extrem pessimistisch. Ups, ich kenne Türken – na, Weltbild zerplatzt? Nein, ich bin nicht traurig nur ein bisschen zweifelnd, dass die neuen Muslimebsich an unseren way of life so anpassen wie die Türken, die ich hier aus der Nachbarschaft und Kiga kenne. Was halten Sie von der Story des Raumes der Stille an der TU Dortmund? Zitiere meinen Nachbarn und Muslim: unsere Deutsche Toleranz macht es Männern leicht, es ihren Frauen schwer zu machen. Schönen Abend!

  9. Harry15. Februar 2016 at 20:40

    Hotte,

    Was für ein wirres Durcheinander von Vorurteilen, Halbwissen, Kurzschlüssen und Lügen. Und dann auch noch herablassend. Eben genau die Mischung aus mimimi und Größenwahn wie man sie schon von 100 Schmocks gehört hat.
    Du bist offensichtlich von der rosaroten Wolkre lediglich rüber auf die kackbraune Wolke gehüpft. Mit der Realität hat das was du hier verzapfst auf jeden Fall nichts zu tun.

    • Hotte15. Februar 2016 at 20:44

      Kackbraun und Flüchtlinge unterstützen geht wohl nicht. Aber ich arbeite und kann nur spenden und nicht am Bahnhof winken. Macht es gut!

  10. Hotte15. Februar 2016 at 20:45

    Nachtrag: Meinst Du meine Aussagen über die Meinung meines türkischen nachbarn über seine Glaubensbrüder? Halbwissen? Er wird beleidigt sein ;-)

  11. achim15. Februar 2016 at 21:19

    Gehts jetzt besser? Dampf raus? Endlich wieder einer roten Socke das Weltbild zertrümmert? Ich gönne den Moment des Glücks und des Rauschs. Und ziehe daraus die Lehre, weniger Kommentare (zu lesen, geschweige denn) zu kommentieren. So ne Bekehrung jeden Tag ist ziemlich anstrengend. Dabei fühl ich mich ja wieder wie nen 12jähriger, als ständig irgendjemand meinte, mir sagen zu müssen wies läuft. Gut zu wissen, dass sie alle recht hatten. Es geht nicht um Ihren Nachbarn. Aber wenn er so traurig ist, Schiller:

    Hoffnung

    Es reden und träumen die Menschen viel
    von bessern künftigen Tagen;
    nach einem glücklichen, goldenen Ziel
    sieht man sie rennen und jagen.
    Die Welt wird alt und wird wieder jung,
    doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
    sie umflattert den fröhlichen Knaben,
    den Jüngling locket ihr Zauberschein,
    sie wird mit dem Greis nicht begraben;
    denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
    noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

    Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
    erzeugt im Gehirne des Toren,
    im Herzen kündet es laut sich an:
    zu was Besserm sind wir geboren.
    Und was die innere Stimme spricht,
    das täuscht die hoffende Seele nicht.

    Friedrich Schiller

  12. Harry15. Februar 2016 at 22:08

    Hotte,

    Mit Halbwissen, Vorurteilen und Lügen meine ich dich. Nicht deinen Nachabarn. Du machst offensichtlich Aussagen über andere Personen auf der Grundlage der Wahnbilder, die du von ihnen im Kopf hast. Soetwas mache ich nicht. Deswegen kann ich auch zu deinem Nachbarn nichts sagen. Tut mir schrecklich leid.
    Ich habe schon Leute gesehen, die deutlich größere geistige Widersprüche ausgehalten haben als für Geflüchtete zu spenden und gleichzeitig jede geschwurbelte Rassistenscheiße zu glauben, die sie vorgesetzt bekommen. Nachdem du ja schon einen ersten Eindruck deines mentalen Modus Operandi zur Schau gestellt hast, halte ich es zumindest nicht für unwahrscheinlich, dass du das ganz gut zusammen hinkriegen könntest.
    Und keine Ahnung warum du dich an der TU Dortmund Geschichte so aufgeilst. Scheint doch alles vernünftig gelaufen zu sein.

    • Hotte16. Februar 2016 at 07:01

      Vernünftig? Wenn Männer einen Raum so absperren, dass der kleinere und dunklere für Frauen übrig bleibt? Du glaubst wohl Hotte ist die Form von Horst und ich finde diese Männerbastion und Niqabs auf den Strassen hier toll? Nee! Wer unser Gg nicht nur dafür nutzt, dass wir seine Vorstellungen von Religion teilen sondern wir hier auch ins Gesicht der Frauen sehen können, wer mit Mann und Maus geflohen ist, seinen Pass vor der Flucht fotografierte und sicherheitshalber in der Cloud deponiert hat ider ihn gar nicht erst verliert (kenne keinen damaligen Flüchtling, dem das passiert war), dem helfe ich hier. Wirtschaftsflüchtlinlingen bin ich auch bereit zu helfen, da ist die Latte aber um einiges höher. Und wer stiehlt der fliegt – und da muss daran gearbeitet werden, dass die Heimat die auch wieder aufnimmt. Aber jetzt bin ich in Ihren Augen ein AfD-Wähler. Ätsch, stimmt nicht. Aber SPD, Linke, Grüne auch nicht.

      Nur wie soll das hier funktionieren? Sollen abgebrochene Chemiestudenten hier Plätze belegen können ohne den Nc zu haben oder überhaupt ein wirklich vergleichbares Abitur? Es gibt hier auch Fachgymnasien für Chemie plus anschließende zweijährige schulische Ausbildung in Chemie – ist das evtl das ausländische Abitur und Studium?

      Sie greifen Kritiker an aber sagen gleichzeitig nicht, wie es in der Praxis laufen soll unnd wer es bezahlt. Haben Sie schon Hardcore Muslime gesprochen? Ich nur mit der Frau, denn die Männer reden ja nicht mit Frauen. Haben Sie Kinder?

      Aber kritische Stimmen mundtot machen. Das Land wird auch von Menschen wue Ihnen gespalten.

  13. Harry16. Februar 2016 at 22:09

    Hotte,

    q.e.d.
    Ich hatte den Satz am Schluss absichtlich zweideutig formuliert um mal zu gucken, was davon du wahrnimmst. Aber dass deine selektive Wahenehmung schon so weit geht, dass dir in deinem Wahn deine Sprache schon soweit entgleist, dass du wichtige Satzteile vergisst und nichtmal mehr weißt ob du mich duzen oder siezen sollst ist schon bemerkenswert.
    Und auch hier schon wieder eine Wahnvorstellung nach der anderen: Weder habe ich auch nur ansatzweise eine Vermutung darüber angestellt wen oder was du wählst, noch versuche ich dich in irgend einer Weise mundtot zu machen. Ich kritisiere was du sagst, weil ich es für falsch halte. Das ist für dich anscheinend der versuch dich mundtot zu machen.Merkst du eigentlich, wie paranoid du klingst?
    Auf die Billigen versuche mit moralisierenden Floskeln die Diskussion zu völlig anderen Themen abdriften zu lassen geh ich jetzt mal nicht weiter ein.

    Zur Sache: Arschlöcher versuchen einen Raum für ihre Arschlöcherei zu missbrauchen. Dann wird ihnen der Raum weggenommen. Ist doch vernünftig gelaufen. Ich seh wirklich nicht, wo da das Problem liegt.

    • Hotte17. Februar 2016 at 06:58

      Dass es die Arschlöcher es sich hier (!!!!) überhaupt getraut haben. Aber diesbezüglich bin nicht nur ich paranoid sondern auch Muslime „paranoid“..; was mir zu denken gibt. Ihnen in Ihrem Kulturtempel mit grün – roten Besucherklientel nicht. Gibt es da überhaupt Muslime? Weiterhin viel Spaß. Ich bin jetzt weg.

  14. Harry17. Februar 2016 at 17:02

    Hotte,

    Und weiter fleißig wahnhaft-Paranoide Vorstellungen. In welchem Paranoiden Kulturtempel halte ich mich denn auf?
    Außerdem: Warum die sich das „hier“ trauen weiß ich nicht. Ich halte es aber nicht für unwahrscheinlich, dass sie wie alle Teile dieser Gesellschaft Räume wollten um ihre Vorstellungen von der Welt umzusetzen. Leider gibt es in unserer Gesellschaft zu viele Menschen, die Menschenverachtenden Ansichten anhängen. Dazu zählen NPD, PEGIDA und die AfD genau so wie fundamentalistische Muslime. Sich dagegen zu engagieren und das anzuprangern und – wie in diesem Fall – zu verhindern, dass sich das weiter ausbreiten kann ist wichtig. Nicht besonders zielführend ist es mit rassistischen Klischees und Verallgemeinerungen um sich zu werfen und nicht sehen zu wollen, dass diese Menschen genau so Teil dieser Gesellschaft sind, wie andere auch. Meine Vermutung warum sie es „hier“ versuchen ist ganz einfach: Weil es genau so ihr Zuhause ist wie deins. Da brauch ich auch keine 4 Ausrufezeichen für.

    • Hotte17. Februar 2016 at 17:08

      Eine öffentliche Uni soll nach privatem Gusto gestaltet werden dürfen? Allein der Versuch ist die pure Ignoranz unserer Gleichberechtigung. Stört aber Männer nicht. Wenn die Typen sich Räume mieten soll es mir egal sein aber dies ist eine bodenlose Frechheit. Sparen Sie sich weitere Kommentare – wir leben in verschiedenen Welten, ich in der der „Spießbürger“, auch wenn ich gesetzestreu bevorzuge.

  15. Harry18. Februar 2016 at 15:49

    Hotte,

    Mir gehts prima, ich habe es nicht notwendig, mir Kommentare oder irgendetwas anders zu sparen. Allein die Aufforderung zeigt schon, dass du langsam anfangen musst deine krude Weltsicht autoritär zu verteidigen, weil du merkst, dass du nicht mehr lange so weiter machen kannst.
    In einer öffentlichen Uni haben grundsätzlich mal alle studentischen Gruppen das gleiche recht Räume für ihre Arbeit zu fordern. Bei konfessionellen Gruppen erst recht. Es gibt an sehr sehr vielen Unis Gebetsräume für verschiedene Konfessionen. Von daher ist an der Forderung, einen Gebetsraum einzurichten auch noch überhaupt nichts skandalträchtiges. Zumal rechte Trottel das komplette nichtvorhandensein von gebetsräumen gleich wieder als Angriff der linksgrünversifften SAAntifa auf die Werte des christlichen Abendlandes deuten würden.
    Und so versuchen halt erzreaktionär-religiöse Trottel das ganze zu vereinnahmen. Daran wurden sie gehindert. Ich kann nachwie vor nicht verstehen, was der Skandal an der Geschichte ist.

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