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Zum „Hug a bear day“: Meiner

Ich wusste bis heute nicht, dass es einen „Hug a bear day“ gibt, finde aber, dass alle geliebten Teddybären dieser Welt mindestens einen Tag im Jahr als Zeichen der Wertschätzung verdient haben sollten.

Meinen hatte vor Jahren mal eins meiner Kinder von der Oma bekommen und den so gar nicht gemocht, weil er viel zu groß und auch irgendwie viel zu „uncool“ war. Ich hatte ihn dann adoptiert und seitdem fast überall dorthin mitgenommen, wo ich außer Haus nächtigen sollte. Er hat vieles gesehen und diverse Festivals besucht. Allein deshalb, weil er das beste Kopfkissen der Welt ist, das eine Höhe von fünf bis zu 25 Zentimetern zulässt, ohne dafür ausgewiesen zu sein.

SpOns einestages hat aus aktuellem Anlass eine Story zu den heute von vielen geliebten Teddybären. Fühle mich dabei halbwegs verstanden.

„Was für eine ausgestopfte Missgeburt!“, entfuhr es Besuchern der Leipziger Spielzeugmesse 1903, sofern sie überhaupt Notiz von dem Bären nahmen. Ein Erfolg war er anfangs nicht. Womöglich lag es nicht allein am Aussehen, sondern auch am Werksnamen, der an die Typbezeichnung eines Roboters erinnerte: Die Steiffs präsentierten ihr neues Stofftier auf der Schau als Bär 55 PB – P wie Plüsch, B wie beweglich, 55 für die Größe in Zentimetern.

Erst am letzten Tag der Ausstellung blieb der Vertreter einer New Yorker Firma am Stand der Steiffs stehen. Gleich 3000 Exemplare für rund acht Mark das Stück soll er gekauft haben – ein Riesenschritt für Steiff auf dem Weg zur Weltfirma. Keiner der Urteddys dieser Baureihe ist je wiederaufgetaucht.

Meiner so über die Jahre – und ja, es ist Liebe:

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