Ein Foto 90 mal auf Instagram laden: I Am Sitting In Stagram

Lucier2-grid
(via Blogbuzzter)

Es ist kein Geheimnis, dass Websiten Fotos, die dort einzustellen sind, komprimiert um den eigenen Datentraffic so gering wie möglich zu halten. Instagram macht da keine Ausnahme.

Künstler und Tüftler Pete Ashton aka Art Pete hat die digitale Kompression getestet indem das selbe Foto 90 mal hintereinander auf seinen Instgram-Account lud, einen Screenshot machte und diesen wieder hochlud.

Er hat den Versuch mit insgesamt 4 Motiven gemacht und die Kompression jedes einzelnen Vorgangs erledigt den Rest.

(Direktlink)

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Wenig überraschend: viel bliebt da nicht übrig. Die Aktion erinnert mich ein wenig an das Roxette VHS Tape, das immer und immer wieder kopiert wurde.

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Kommentare: 11

  1. Mischo 16. Februar 2015 at 19:26  zitieren  antworten

    frank,

    War auch mein erster Gedanke. :)

  2. krafttier,

    puh. Ich kenn mich in der Materie ja ncih so aus, von daher stört mich an deiner Argumentation, dass sie sich für mich so anhört als ob du da einen Haufen (zum teil ja durchaus plausibler) Spekulation mal eben zur unumstößlichen Wahrheit erklärst und alle, die das nicht mitmachen latent aggressiv anmachst.
    Du sagst einfach „Kompression ist nicht notwendig“ und andere Sachen und tust dabei gerade so, als ob du aus dem Instagram Software-Planungsteam kommst. Es mag ja sein, dass du denkst, dass Kompression nciht notwendig ist und das auch plausibel begründen kannst. Das heißt aber noch lange nicht, dass deine Meinung auch firmen-policy bei Instagram ist. Es sei den du sitzt da tatsächlich in der Chefetage. In dem Fall nehm ich das zurück ;)
    Und natürlich gibt es DRM und natürlich werden zum Teil auch in Filmen solche Informationen eingearbeitet. Ohne konkrete Infos dazu zu haben bleibt das aber Spekulation und sollte auch als solche dargestellt werden imho.
    Um das zusammenzufassen: Von zwei konkurrierenden Erklärungen erklärst du eine auf einer sehr dünnen Grundlage für unplausobel und verschreibst dich der anderen ohne deren Plausibilität weiter zu begründen.

    Die Frage wäre also erstmal: wie und wo werden die Informationen in das Bild gespeichert? Genauso wäre es ja möglich, dass solche Infos einfach hinzugefügt werden ohne das dabei die Bildqualität leidet.
    Ich denke seit Snowden ist es definitiv um einiges Plausibler geworden, dass die NSA überall kleine Kontrollapparate einbaut, selbst wenn sie damit nur herausbekommt wer wann sein Mittagessen fotografiert und hochgeladen hat. Das macht es aber noch lange nciht zur einzigen – oder einzigen plausiblen – Erklärung für solche Effekte, wie die um die es hier geht.

    Bzgl. Drucker-Idenifikation war mein Informationsstand der, dass es dabei eher über den verwendeten Toner läuft, ähnlich we bei Lackspuren bei Autounfällen. Aber dasnur so am Rande.

  3. krafttier 18. Februar 2015 at 10:51  zitieren  antworten

    Die Möglichkeiten solche Daten in Bilder zu hinterlassen sind vielfältig.
    Eine Variante zum selbst testen wäre diese:
    http://www.linux-community.de/Internal/User-Blogs/The-Incredibly-Awesome-GIMP-Blog/Unsichtbares-Wasserzeichen-mit-GIMP

    Und nun nenne ich mal ein blödes theoretisches Beispiel:
    Stell dir sowas wie einen QR-Code als unsichtbares Wasserzeichen vor.
    So ein Wasserzeichen wären dann quasi erstmal nur ein Pixelhaufen – könnte aber alle Möglichen Daten enthalten, hätte eine hohe Fehlertoleranz, würde auch noch funktionieren wenn das Bild beschnitten wurde usw.
    Optisch kann das dann schonmal wie Schnee/Rauschen/Körnung wirken oder wie andere Artefakte im Bild. (Aber halt auch unsichtbar oder sehr subtil)
    Solche „Details“ im Bild sind für eine gute Kompression eher von Nachteil.
    Wie man aber im Video erkennen oder selber ausprobieren kann, werden gerade solche Elemente weitergetragen und beim erneuten Speichern sogar immer mehr oder zumindest entsprechend verändert.

    Recht auffällig war das eins mal vor Ewigkeiten bei MySpace, wo auch kleinen Gif-Bildern „Codes“ mitgegeben wurden. Wenn man da z.b. eine einfache schwarze Fläche als Profilbild hochgeladen (eigentlich ideal für Gif-Kompression) hatte, bekam das Bild unten rechts einen „Pixelcode“ verpasst, der nicht direkt sichtbar war. (nur sehr leichte Farbunterschiede) aber z.b. in Photoshop hervorgehoben werden konnte.

    Gemacht wird was gemacht werden kann – DAS ist keine Spekulation.
    Und es ist deutlich mehr möglich als dieses theoretische Beispiel.

    Zu Druckern auch noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Identification_Code
    Irgendwie gabs auch mal einen Artikel zu irgendeinem Druckermodel, wo man das mal weiter begutachtet hatte und nachweisen konnte, das da noch weitere Daten mitgedruckt wurden.
    (glaub das war mal ein Heise-Artikel – find das grad nicht mehr ) – aber dazu kann man sich sicher auch noch mehr ergoogeln. Grundsätzlich ist da ja das gleiche möglich.

  4. Harry 19. Februar 2015 at 22:09  zitieren  antworten

    krafttier,

    Ich stimme dir völlig zu, dass das alles möglich ist.

    aber: „Gemacht wird was gemacht werden kann – DAS ist keine Spekulation.“

    Doch ist es.

    Es geht mir dabei wirklich nicht darum dich irgendwie als Spinner darstellen zu wollen oder so. Aber das was du schreibst wäre höchstens der Ausgangspunkt um sich sowas mal genauer anzuschauen. Evtl mit genau den Methoden wie bei dem Myspace Bild.
    Es ist aber eben noch keine erwiesene Tatsache, das es so ist. Als solche Stellst du es meiner Meinugn nach aber dar.

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