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Kostenlose Autoumgestalltung für die unbefugte Nutzung eines Behindertenparkplatz

Dieser junge Mann hier hat sich in Brasilien, offenbar ohne dazu berechtigt zu sein, auf einen Behindertenparkplatz gestellt. Daraufhin hat man ihn „ganz dezent“ wissen lassen, dass das so nicht geht.

Schöne Idee, bitte auch nach Deutschland importieren. Am Ende sicher effektiver als das ein oder andere Knöllchen.


(Direktlink, via reddit)

39 Kommentare

  1. Ziyal25. Juni 2015 um 09:04

    Völlig maßlose Aktion.

  2. Nosebeggar25. Juni 2015 um 10:25

    Ziyal,

    Finde ich auch.
    „HAHAHA, SACHBESCHÄDIGUNG, SO WITZIG!“

    Total hirnrissig. Ich bin echt nicht so ein Auto-Fanatiker, aber Selbstjustiz unterstütze ich generell nicht.

  3. FrauKuchen25. Juni 2015 um 10:49

    Ich finde die Idee nicht schlecht. Gerade Menschen mit Behinderungen, die wegen solcher Heinis dann eben nicht dort parken können, sollten mit so einem Kit ausgestattet werden.
    By the way: was warn das überhaupt fürn zeug? hat das nich ewig gedauert, das anzubringen?

    Peinlich wäre es für den jubelnden Mob allerdings geworden, hätte es sich wirklich um einen Menschen mit Behinderung gehandelt, der lediglich vergessen hat, seinen Ausweis ins Fenster zu legen. Dann vielleicht doch lieber wieder Knöllchen……

  4. Mottenmann25. Juni 2015 um 10:53

    Keine gute Aktion. Eigentlich sollte man nicht allzu lange nachdenken müssen, um zu erkennen wieso.

  5. doc-rofl25. Juni 2015 um 14:40

    Internetpranger fürs … Falschparken? Liegt in etwa auf Höhe mit der Attacke auf den S-Bahn Esser neulich.

    Aber „Lügenpresse“ zu sagen, ist natürlich total übertrieben und übers Ziel hinaus geschossen. m(

    Ich empfehle dringend eine Neukalibirerung des Wertesystems.

  6. Skythe25. Juni 2015 um 15:21

    Sowas findet man wahrscheinlich nur in Antifa-Kreisen geil.

  7. Blah Blahson25. Juni 2015 um 16:02

    Bei allem Unbehagen, was solch eine öffentliche Demütigung betrifft, muss ich mir dennoch ein gewisses Gefühl der Genugtuung und der Schadenfreude eingestehen. Wenn ich mir jahrelang das arschlochhafte Verhalten anderer im Straßenverkehr geben muss, tut’s gut, auch mal entsprechende Konsequenzen zu sehen.

    doc-rofl,
    Was hat das nu wieder mit „Lügenpresse“ zu tun? KFMW ist eine private Meinungsplattform und kein Nachrichtenformat…

  8. Stephan25. Juni 2015 um 16:37

    Also Rücksichtslosigkeit ist natürlich vollkommen ok, obwohl es potentiell um Leib und Leben geht im Straßenverkehr, aber eine Sachbeschädigung, die noch nicht mal unbedingt eine ist – das geht gar nicht. So viel zum Thema Neukalibrierung des Wertesystems.

  9. zafi25. Juni 2015 um 19:00

    lol voll witzig

  10. have.one25. Juni 2015 um 20:54

    Support!

  11. Horst26. Juni 2015 um 03:37

    Leute, Sachbeschädigung, Wertesystem…. pffft!
    Mein Gott, das sind Post-It-Zettel. So groß ist die Beschädigung also nicht. Außer die am Ego des Fahrers natürlich. Und die ist verdient.
    Was für ein Wertesystem erlaubt denn das Zuparken von Behindertenparkplätzen?
    Göttlich geile Aktion!!!

  12. Horst26. Juni 2015 um 03:40

    Mottenmann,

    Stimmt!
    Sein Auto einfach auf einen Behindertenparkplatz zu stellen ist absolut keine gute Aktion. Schön, dass dieser Lump mal einen ordentlichen Denkzettel dafür bekommen hat.

  13. doc-rofl26. Juni 2015 um 14:30

    „Was hat das nu wieder mit „Lügenpresse“ zu tun? KFMW ist eine private Meinungsplattform und kein Nachrichtenformat…“

    Es bezog sich auf die undifferenzierte Kritik am Ausdruck „Lügenpresse“, die hier geäussert wurde, während andere, völlig überzogene Aktionen, als OK eingestuft werden. Ich sehe da eine gewisse kognitive Dissonanz.

  14. doc-rofl26. Juni 2015 um 17:29

    „Also Rücksichtslosigkeit ist natürlich vollkommen ok, obwohl es potentiell um Leib und Leben geht im Straßenverkehr“

    Lebensgefahr durch Parken auf einem Behindertenparkplatz. Gehts auch ein paar Nummern kleiner?

    „aber eine Sachbeschädigung, die noch nicht mal unbedingt eine ist – das geht gar nicht.“

    Ne, Prangerselbstjustitz ist da nicht zuständig, denn dafür gibt es ja Gesetze, oder wofür waren die nochmal?

    „So viel zum Thema Neukalibrierung des Wertesystems.“

    So viel zum Thema: Thema verfehlt.

  15. Blah Blahson27. Juni 2015 um 01:26

    doc-rofl:
    „Was hat das nu wieder mit „Lügenpresse“ zu tun? KFMW ist eine private Meinungsplattform und kein Nachrichtenformat…“

    Es bezog sich auf die undifferenzierte Kritik am Ausdruck „Lügenpresse“, die hier geäussert wurde, während andere, völlig überzogene Aktionen, als OK eingestuft werden. Ich sehe da eine gewisse kognitive Dissonanz.

    Wer ein Schlagwort wie Lügenpresse generell ablehnt, sollte folglich (überzogene) Selbstjustiz ablehnen. Ansonsten liegt Doppelmoral vor. Oder hab ich dich falsch verstanden? Tut mir Leid, aber ich kann die Parallele da nicht erkennen.

  16. marc27. Juni 2015 um 10:28

    Lustig, wie die deutsche Volksseele kocht, sobald es um ein Auto(!!!!!11!!!11!!!!) geht :D
    Da bleibt er sich doch troi, der Deutsche, da versteht er keinen Spaß – vor allem bei SACHBESCHÄDIGUNG am geliebten BrummBrumm.

    Doof nur für all die SACHBESCHÄDIGUNGSPLÄRRER: es waren Post-Its …
    http://imgur.com/gallery/72ag3iw

  17. doc-rofl27. Juni 2015 um 11:26

    „Da bleibt er sich doch troi, der Deutsche, da versteht er keinen Spaß – vor allem bei SACHBESCHÄDIGUNG am geliebten BrummBrumm.“

    Isch habe gar keine Auto. Ansonsten nehme ich das „Gegenargument“ Deutscher zu sein, mal belustigt zur Kenntnis. Wenn nicht mehr hilft, hilft Rassismus.

    „Doof nur für all die SACHBESCHÄDIGUNGSPLÄRRER: es waren Post-Its “

    Doof nur, dass hier keiner was von Sachbeschädigung schreibt und ich nur einen rumplärren sehe.

  18. doc-rofl28. Juni 2015 um 13:02

    „Wer ein Schlagwort wie Lügenpresse generell ablehnt, sollte folglich (überzogene) Selbstjustiz ablehnen.“

    Ja, wer eine überzogene BEWERTUNG bei (immerhin unspezifischen) ANPRANGERUNGEN wie „Lügenpresse“ ablehnt, sollte auch analog überzogene (spezifische) ANPRANGERUNGEN in Form von Selbstjustiz entsprechend BEWERTEN.

    Bei dem einen handelt es sich übrigens um eine zulässige Meinungsäusserung (ob man die für richtig hält ist eine gänzlich andere Frage). Die hier präsentierte Aktion hingegen ist vom Gesetz gänzlich ungedeckt und schießt ein paar Stufen weiter über das Ziel hinaus. So viel mal zum gesunden Rechtsempfinden.

  19. Ronny28. Juni 2015 um 21:47

    doc-rofl,

    Ich bekomme das gerade erst mit. Sich immer schön auf die deutsche Rechtsstaatlichkeit verlassen? Ernsthaft? Also jetzt mal generell gefragt weil darunter scheinst du es ja nicht machen zu wollen.

    Nicht, dass ich mit dieser ein Problem hätte, aber ein immer blindes Vertrauen auf diese kann es ja wohl auch kaum sein.

  20. doc-rofl30. Juni 2015 um 13:52

    „Nicht, dass ich mit dieser ein Problem hätte, aber ein immer blindes Vertrauen auf diese kann es ja wohl auch kaum sein.“

    Das schreib ich ja auch gar nicht. Ich verglich die Legalität der einen Aktion, mit der Legalität der anderen. Von blindem Vertrauen war nicht die Rede. Was keiner geschrieben hat, darüber muss man sich eigentlich auch nicht echauffieren.

    Aber wegen einem Falschparker (oder weil jemand in der S-Bahn nen Döner isst) gleich die Anarchie auszurufen, uhm, um es mal mit Deinen Worten auszudrücken: Ernsthaft?
    Verhältnismässigkeit ist hier das Stichwort.

    Und wenn man von andern verlangt, die Kirche im Dorf zu lassen, sollte man dies (meiner Meinung nach) auch ruhig selber beherzigen. Practice what you preach quasi.

  21. Ronny30. Juni 2015 um 14:06

    „Was keiner geschrieben hat, darüber muss man sich eigentlich auch nicht echauffieren.“ vs. „gleich die Anarchie auszurufen“. Wo genau habe ich das getan. Btw bräuchte es für diese Ausrufung für mich nicht einen dieser Gründe.

  22. doc-rofl30. Juni 2015 um 15:46

    „gleich die Anarchie auszurufen“. Wo genau habe ich das getan.

    Was genau soll Selbstjustiz plus Anprangerung denn sonst sein?

    Auf Vorwürfe ausschliesslich mit Gegenvorwürfen zu reagieren, ist übrigens nicht der ganz so dolle Diskussionsstil. Da bleibt der Erkenntnisgewinn nämlich regelmässig auf der Strecke.

    „Btw bräuchte es für diese Ausrufung für mich nicht einen dieser Gründe.“

    Das überrascht mich nicht, aber seh ich das richtig, dass Du die Aussage, die Du mir als falsch ankreidest dann doch noch nachlieferst?

    Was genau möchtest Du mir eigentlich mitteilen, ausser, dass Dir meine Aussage nicht gefällt. Wenn da ein grober Denkfehler drin ist, darfst Du mich da gerne argumentatorisch widerlegen, aber ein echter Anarchist sollte doch eigentlich keine Probleme damit haben, andere Meinungen als die seine gelten zu lassen, oder hab ich da was falsch vestanden? ^^

  23. Ronny30. Juni 2015 um 15:53

    doc-rofl,

    Anarchie definiert sich meines Wissens anders als „Selbstjustiz plus Anprangerung“.

    Nein, das siehst du nicht richtig. Denn ich rufe ja nirgends zur Anarchie auf. Wenn ich das aber tun wollen würde, bedarf es dafür nicht einen dieser beiden Gründe.

    Ich möchte Dir nichts mitteilen. Außer vielleicht, dass ich deine Sichtweise des „Internetprangers“ für überzogen halte. Und natürlich habe ich kein Problem mit anderen Meinungen. Was ja nicht heißt, dass ich diese unwidersprochen hinnehmen muss.

  24. doc-rofl30. Juni 2015 um 17:56

    „Anarchie definiert sich meines Wissens anders als „Selbstjustiz plus Anprangerung“. “

    Haare spalten? Kein Problem: Die ausgerufene Anarchie muss ja nicht unbedingt die definierte sein.

    „Denn ich rufe ja nirgends zur Anarchie auf.“

    Ich schrieb auch nirgendwo, dass _Du_ das tust.

    „Ich möchte Dir nichts mitteilen.“

    Du quotest Textstellen von mir und addressierst Deine Postings an mich, möchtest mir aber gar nichts mitteilen …

    Ich lass das mal einfach so stehen, schliesslich ging es hier ja im weitesten Sinne um kognitive Dissonanzen.

  25. doc-rofl30. Juni 2015 um 18:21

    „Mach das.“

    Schön, das wir uns doch noch einig geworden sind.

    Dass ich hier quasi zur Chefsache erklärt wurde (incl letztes Wort haben), ehrt mich zwar, ich würde mir aber trotzdem etwas mehr Reflektion wünschen, bevor Du hier das nächste mal auf jemanden los gehst.

    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt …

  26. doc-rofl30. Juni 2015 um 18:41

    *seufz*

    Auch hier besteht Einigkeit. Der erste Seufzer kam bei mir übrigens schon beim Originalposting.

    So und nu geh ich erst mal n paar Döneresser aufmischen!

  27. doc-rofl30. Juni 2015 um 19:15

    Kopf doch mal angeschaltet? Sehr gut! ;)

  28. Twinny1. Juli 2015 um 11:39

    Lieber Gott… bitte lass Hirn regnen.

    Die Aktion ist grandios. Ein wunderbarer Denkzettel für den Falschparker. Und wenn ich mir seine Reaktion inkl. Abgang so anschaue hat es da schon den richtigen getroffen. :D

  29. Harry2. Juli 2015 um 21:10

    doc-rofl,

    Kann hier weder Selbstjustiz noch einen „Pranger“ erkennen.
    ich würde den Typ nciht wiedererkennen und die Leute dort sicher auch nicht. Es hat für ihn keinerlei Konsequenzen bzgl. sozialer Ächtung in der Zukunft, was ja der Sinn eines Prangers wäre.
    Dass du es für überzogen hälst, das Zuparken von Behindertenparkplätzen mit einer Gefährdung von Leib und Leben dieser Menschen in verbindung zu bringen, lässt mich eher darauf schließen, dass du keine Ahnung von der Lebensrealität von Behinderten hast. Meinst du diese parkplätze werden eingerichtet, weil man den armen behinderten aus Nettigkeit die Parkplatzsuche ersparen will?
    Auch für Selbstjustiz fehlen die tatsächlichen Konsequenzen. Die Aktion ist für mich ein (sehr Lautes) „was du machst ist scheiße!“ an den Fahrer. Das fällt für mich unter Kommunikation. Wenn ich jemanden sehe, der einen Behindertenparklplatz zuparkt und zu ihm gehe und ihm sage, dass ich das scheiße finde, ist das dann Selbstjustiz für dich?
    Selbstjustiz wäre gewesen, wenn die Leute das Auto eigenmächtig abgeschleppt hätten, ihm die Scheiben eingeschlagen hätten, dem Typ eine reingehauen und/oder ihm sein Geld geklaut hätten.

    Halt mal die Luft an und fahr dein Ego vielleicht mal ein bisschen runter

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