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Monat: November 2011

Rechtsextremismus-Doku: Zwischen Schnuller und Springerstiefel

Wer die letzten Tage noch nicht genug Anlass zum Kotzen hatte, hier noch ein Nachschlag. Und zwar einer, über den man ernsthaft nachdenken sollte, weil sich der Staat aus bestimmten Bereichen des sozialen Lebens zurückzieht und somit Platz macht für die Bauernfänger der Nazis. Ein Film der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2007.

Ein kostenloses Kinderfest der NPD, nationale Krabbelgruppen, Sozialberatung für Hartz-IV-Empfänger im Parteibüro: die NPD gibt sich familienfreundlich und sozial engagiert.

[…]

Diese NPD-Ideologie wird Kindern und Jugendlichen in den nationalen Krabbelgruppen und den rechtsradikalen Fußballverein mitgegeben. Experten warnen daher vor der neuen, langfristig angelegten Strategie der NPD, mit der eine „nationale“ Gegenkultur in Deutschland etabliert wird.


(Direktlink, via @Afelia)

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Sport ist ungesund! Heute: Basketball

Schöne Fail-Compi, die lauter junge Männer zeigt, die ersatzweise versuchen, das Machen ihrer Klimmzüge an einen Basketballkorb zu verlegen. Kann man machen – wenn man es kann. Warum allerdings manche das an Körben versuchen, die schon so aussehen, als würden sie keine zwei Kilo halten oder sich da klapprige Campingstühle als Hilfsmittel zu Rate ziehen, bleibt wohl allen Unbeteiligten ein Rätsel.


(Direktlink, via 10 Minutes)

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Genagelte Plattenhüllen

Ich hatte das letztens schonmal gesehen, wusste aber nicht genau, wohin damit. Jetzt taucht dieses völlig abgefahrene Plattencover des Niederländischen Labels Ekko in voller Schönheit auf Behance auf.

Ekko lässt für jede Hülle der Doppel-LP 1800 Nägel in Holz versenken und dann mit weißem Garn umspannen. Eine Handarbeit mit wahrlich delikatem Ergebnis. Als Kind habe ich auf ähnliche Weise und mit Latex immer Garnsterne für den Weihnachtsbaum gemacht, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich habe übrigens keine Ahnung, was genau auf den Platten drauf ist, aber alleine das Cover wäre wohl den Kauf schon wert.

EKKO is a venue in Utrecht (NL) and is celebrating its 25th anniversary in 2011. And what better way to celebrate this moment than to record all the beautiful music history that is written in EKKO – and also the authenticity and quality that EKKO stands for – with the release of special anniversary vinyl.

Under the name of EKKO RECORDINGS, the venue will release 2 vinyl records containing some of the highlights of the past 25 years. The vinyl comes in two parts: the period from 1986 to 1998 and from 1998 to 2011.

What’s special about this project is that it is both crowdfunded as well as crowdsourced. The vinyl is not only financially made possible by donors, the content is determined by the public and donors as well. Through the EKKO website people can vote on the highlights of these periods. The voice of supporters double-counts and so they have more influence on the final composition.

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Schiffe anmalen um nicht zu versinken

Ich habe vorhin leicht fasziniert diesen Artikel auf einestages gelesen und gelernt, dass die englische Marine im ersten Weltkrieg Schiffe anmalen lies, um die etwaigen Kriegsgegner, die auf diese Schiffe zu schießen versuchten, optisch zu verwirren. Wenn man sich einige der Bilder dort ansieht hat man durchaus das Gefühl, einen Knick in der Optik zu haben.

Wenn man sich vor dem Feind nicht tarnen konnte, beschloss Wilkinson, konnte man ihn doch so verwirren, dass er nicht mehr traf: U-Boote mussten damals ihre Ziele noch per Periskop anpeilen und dabei genau Entfernung, Richtung und Geschwindigkeit des Ziels berechnen, damit die Torpedos nicht am Ziel vorbeischossen. Um die Entfernung zu bestimmen, mussten im Periskop zwei Halbbilder des Ziels zur Deckung gebracht werden. Man müsste, überlegte Wilkinson, ein Schiff mit so wilden Mustern bemalen, dass es unmöglich wurde zu sagen, ob die beiden Halbbilder im Sucher aneinander lagen. Wenn es zudem gelänge, durch kontrastreiche Muster zu verschleiern, wo genau Bug und Heck verlaufen, könnte das U-Boot die Fahrtrichtung nicht mehr richtig erkennen. Das so bemalte Schiff würde paradoxerweise zugleich auffälliger und sicherer vor Angriffen.

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In einem Auto mit über 740 km/h

Der Speed Demon ist vermutlich das schnellste auf dem Boden fahrende Vehikel der Jetztzeit – Auto kann man das Ding nämlich eigentlich nicht mehr nennen. Auf einer der letzten Fahrten haben die Macher einige Kameras in und an der Kiste befestigt um einen erahnen zu lassen, wie es aussieht, wenn man mit über 700 Klamotten durch eine Salzwüste brettert. Das gelingt nur bedingt, allerdings könnte ich mir bei dem dabei entstehenden Sound doch fast in die Hose machen.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Die Erde in Time Lapse aus dem Weltall

Als ich das gestern im Reader hatte, habe ich nicht weiter nachgesehen, weil ich eigentlich dachte, dass ich das hier schon mal hatte – als Youtube Version. Stimmte aber gar nicht, weil die Aufnahmen von der ISS relative neu sind und voll mit herrlichsten Aurora Borealis‘, die über den ganzen Planeten stattgefunden haben. Wunderschön.

„Time lapse sequences of photographs taken with a special low-light 4K-camera
by the crew of expedition 28 & 29 onboard the International Space Station from
August to October, 2011.“


(Direktlink, via Renè)

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