Zum Inhalt springen

AfD-Pretzell will Journalisten ausschließen

Weil wir ja so gerne mit dem Finger auf Trump seine kommende USA zeigen: haben wir hier schon schneller als wir gucken können.

Europas Rechtspopulisten wollen sich in Koblenz treffen. Der Organisator, AfD-Mann Pretzell, schließt unter anderem „alle GEZ-Medien“ aus. Die ARD verurteilt den „massiven Eingriff in die Freiheit der Berichterstattung“.

Von Pressefreiheit einer Presse, die diesen Protagonisten gegenüber nicht wohl gesonnen berichtet, halten Leute wie Pretzell offenbar wenig bis gar nichts. Und dann sollen die halten draußen bleiben. Kritische Berichterstattung mag man dort nicht so. Demokratie-Verständnis ala AfD.

5 Kommentare

  1. Hagzor13. Januar 2017 at 06:53

    Scheiß auf die AFD! Aber genause auf ARD, ZDF usw. Kritische Berichterstattung!? My Ass! Das sind doch fast schon Propagandakanäle. Dort wird doch nichts kritisch hinterfragt. Wenn das Kanzleramt sagt spring dann fragt die ARD nur wie hoch!

  2. ickenich13. Januar 2017 at 07:42

    Daran merkt man, dass die AfD-ler hinter dem Mond leben. Ich weiß nur nicht hinter welchem. Aber nur so können die ihre guten alten Werte hochhalten; Feindbilder sind notwendig für das radikale bzw. autokratische Selbstverständnis.

    Die GEZ gibt’s schon lange nicht mehr. Ergo, alle Sender zugelassen ;)

  3. der Benni13. Januar 2017 at 20:36

    Hagzor,

    Genauuuuuu! Alles Lügenpresse, echt jetzt mal! *facepalm*

  4. Alreech14. Januar 2017 at 19:06

    Wo ist der Unterschied zur SPD die z.B. der Jungen Freiheit keine Interviews gibt ?

  5. Harry15. Januar 2017 at 23:31

    Alreech,

    Z.B. da, wo die Junge Freiheit kein (relativ) neutrales, öffentliches Medium ist, oder irgendwie beansprucht überparteilich zu sein. Die Junge Freiheit ist das Sprachrohr der neu-rechten Bewegung und deutlich stärker politisch gesteuert als andere Medien. Der Jungen Freiheit keine Interviews zu geben ist Teil der politischen Auseinandersetzung und berührt erstmal nicht Medien die in erster Linie ÜBER die politische Auseinandersetzung berichten.
    Was die AfD hier betreibt ist erstmal billige Effekthascherei, weil man sich kraftmeiernd gegen „die Mainstream-Lügenpresse“ stellt, aber gleichzeitig natürlich gerne in die nächste Talkshow rennt und auf deren Berichterstattung angewiesen ist. Zum anderen zeigt es aber auch ganz gut, wo die AfD die Grenze beim Pluralismus setzt: nämlich bei den Äußerungen von allen, die kein AfD-Parteibuch haben. Die Junge Freiheit hat sicherlich keine Probleme von dort zu berichten.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.