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Aua Asphaltbruch

Ich schrieb neulich am Rande darüber, dass ich dabei wäre, einen Team-Tag vorzubereiten, was durchaus mit Stress verbunden war, mit dem einherging, dass hier weniger los war. Der Team-Tag fand nun am Freitag statt und lief so wie geplant und auch gut. Nach dem Feierabend wollte ich dann mit dem Rad sehr fix nach Hause, da hier Besuch von Lieblingsmenschen aus Wien auf mich wartete und die will man ja nicht lange warten lassen. Also Kette rechts und ab nach Hause. Das auf einer Fahrradstraße, die ich zwar kenne, aber leider nicht so gut wie meine Westentasche. Solche Wege verändern sich von Jahr zu Jahr und eigentlich weiß ich auch, dass man die erstmal eher entspannt fahren und checken sollte, was ich in diesem Jahr auf dieser Strecke noch nicht getan hatte.

Ich behaupte gerne, dass ein einziger Grund für den Kauf eines SUV die Radwege sind. Aber dann war es schon zu spät, ich habe einen sehr hohen Asphaltbruch erst bemerkt, als mein Vorderrad mit gut 30 km/h auf diesen traf, was für mich zur Folge hatte, über den Lenker absteigen und mit dem Kopf auf der Straße einschlagen zu müssen. Überall Blut, Schmerzen aus der Hölle und glücklicherweise sehr kompetenten Ersthelfer:innen, die mir einen guten Druckverband verpassten. Dann RTW, Notaufnahme, CT, Röntgen, Platzwunde über der linken Augenbraue geklebt und sehr viel Zeit im Krankenhaus verbracht.

Glücklicherweise ist mehr als die Platzwunde nebst blauem und angeschwollenem Auge, Schürfwunden, drölfhundert anderen blauen bis schwarzen Flecken und einer erst neuen kaputten Brille nichts geblieben, aber das alles in Summe tut doch ordentlich weh. Jedenfalls bin ich ob dessen jetzt erstmal eine Woche krank zu Hause. Dass es ein Wegeunfall war macht das alles nicht besser, ich hätte auf diese schmerzliche Erfahrung einfach ganz gerne verzichtet.

Notiz am Rande: die Ersthelferin, die dort wohnt, meinte zu mir, dass ich in den letzten vier Wochen jetzt schon der fünfte sei, den es an dieser Stelle vom Rad geholt hätte, was zeigt, welche Prioritäten diese Stadt für ihre Radwege pflegt.

15 Kommentare

  1. Nils31. Mai 2026 at 14:54

    Oh shit! Aber Glück im Unglück.

  2. Max31. Mai 2026 at 15:20

    Digitales Drückerchen zu dir rüber!

  3. Dave31. Mai 2026 at 15:50

    Gute Besserung!

  4. Jeff Chill31. Mai 2026 at 16:07

    Oh sad to read this Ronny…I hope you will get better soon and this won’t ruin your plans for the summer. Rest as much as you can sending hugs from Canada ! xxxx

  5. Kafkas_Bursa31. Mai 2026 at 18:21

    Verdammt! Ist mir vor einigen Monaten auch passiert und ich habe immer noch was davon (und zwar nicht im positiven Sinne). Deshalb kann ich das gerade sehr gut mitfühlen!

    Wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung und schnelle Genesung!

    • Dirk31. Mai 2026 at 21:57

      Gute Besserung!

  6. Fritz1. Juni 2026 at 00:51

    Auer! Das klingt wirklich fies. Danke für den ausführlichen Bericht.
    Auf dass alles schnell wieder verheilt!

  7. Markus3031. Juni 2026 at 07:47

    Ach shit! Gute Besserung und schnelle Genesung für Dich.

  8. Alex M.1. Juni 2026 at 08:47

    Gute Besserung!

  9. Gregoa1. Juni 2026 at 09:08

    Mensch Ronny, Sonntag hatte ich einen wunderschön asphaltierten Radweg genommen. Nachdem die Bahnfahrt aus 45 Minuten zwei Stunden gebracht hat. Die eine Hälfte des Wegs war neu, die andere schon etwas älter. Es zeigt sich, dass diese Wege zwar nett gemeint sind, mehr aber auch nicht. Die Natur aka die Wurzeln von Bäumen machen ihr halt ihr Ding in wenigen, vielleicht drei bis vier Jahren. Das haben die Straßenbauer bei Autobahnen und Landstraßen ganz gut im Griff. Nur die Radfahrenden oder auch andere Beteiligte der sportlichen Fortbewegung sind halt die Stiefkinder einer sich fortschrittlich wähnenden „Zivilisation“, die gerade auf massive Veränderungen zusteuert. Um es mal glimpflich auszudrücken.
    Und mit die Hüpf- und Hopp-Radwege in Berlin, schmal aus den 80ern, hatte ich neulich auch mal wieder kein Vergnügen mit Gepäck. Und wehe man wagt sich auf die große Straße. Da drängen sie einen auch mal ab, die mit dem stinkenden Brumm-Brumms. Um einem zu zeigen, wo man nicht hingehört. Und irren sich dabei. Was nicht nur Germäns gerne machen, diese übermotorisierten Kleine-Pimmel-Kompensatoren. Obwohl ich auch den Sound eines 60er Chevis mag („blubber“, Assoziation Wasserpfeife anyone).

    Allemal pflege deine Blessuren. Und gut siehste aus, auch mit zerknirschtem Gesicht.
    Liebe Grüße Gregoa

  10. Martin Däniken1. Juni 2026 at 13:32

    Gute Besserung.
    Und jetzt immer eine adipöse Person oder nen Zwergwal mitnehmen…rechtzeitg in Richtung Gefahr werfen und weich und sicher landen!
    Vor nem halben Jahrtau..äh hundert habe ich mir eine mittelschwere Gehirnerschütterung geholt. Freihändig und mit zu-en Augen. Ist ein Gefühl wiee wendu flieggst..bis du flieggst un auf der Strasse liegst.
    Und immer wenn ich das erzähle, kommt der Kommentar: „Das erklärt einiges.“

  11. DocROFL1. Juni 2026 at 13:52

    Gute Besserung!

  12. .panse1. Juni 2026 at 18:37

    Gute Besserung Dir!

  13. Gerhard9. Juni 2026 at 16:12

    OMG – gute Heilung weiterhin und alles Gute euch sowieso!

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