Wir haben gestern Morgen zum 15. Geburtstag von Netzpolitik.org im Mensch Meier gespielt und die Leuties ein wenig zum Tanzen animiert. Für unsere Verhältnisse ganz schön dolle, aber trotzdem sehr schön. Macht euch einen entspannten Sonntag.
Ich verstehe kein italienisch, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich das von ihm Gesagte unterschreiben würde. Welche Essbanausen machen denn bitte auch Pilze an ihre Bolognese?!
Italian Chef loses it on English daytime show when they try to change traditional bolognese 😂 pic.twitter.com/fYAb2YRgvQ
Netzpolitik ist jetzt 15. Stabiles Teenageralter also. Und das feiert man heute unter anderem im Mensch Meier Berlin. Da feiern wir sehr gerne mit und packen ein paar unserer aktuelles Lieblingstunes ein.
Außerdem dabei:
Alma Linda
DJ Aroma
Carlo von Lynx
Harte Tür
Smi
Systemabsturz
Stil & Bense
Tasmo
Trummerschlunk
Als ich Mitte der 1990er Jahre gerade meine erste Ausbildung machte, arbeitete ich ziemlich häufig im Prenzlauer Berg. Als in Brandenburg lebendes Ostkind war ich zu DDR-Zeiten tatsächlich nie in Prenzlauer Berg, zum Einkaufen fuhren wir damals regelmäßig nach Mitte. Darüber hinaus mal in SEZ und in den Pionierpark. Der Prenzlauer Berg war da irgendwie nie Ziel unserer Ausflüge.
Um so beeindruckter war ich später, als ich regelmäßig dort war, um die alten, mitunter vergammelten Häuser unter neue, frische Farben zu bringen. Der Stadtteil hatte zu der Zeit einen nicht erklärbaren Spirit. Alles war im Umbruch, überall wurde Alt zu Neu und ich war Teil dieses Prozesses. Ich lernte dort, was „Kiez“ bedeutet und liebte diese Zeit. Noch heute erinnere ich mich gerne an diese Zeit. Fiel mir gerade ein, als ich diese DEFA-Doku aus dem Jahr 1990 sah. Die so ziemlich das zeigt, was ich damals vorfand.
Bilder aus dem Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg in der Wendezeit vor der Währungsunion. „We need revolution“ singt „Herbst in Peking“ aus dem Prenzlauer Berg in den Trümmern der Mauer am Rande ihres Stadtbezirks. Dabei ist im Mai ’90 schon fast alles gelaufen. Im „Prater“ schwooft Knatter-Karl mit seiner Freundin. Frieda und Gerda im „Hackepeter“ sind erschüttert; denn gleich nach dem Fall der Mauer wurde im Tierpark ein Papagei gestohlen. Die Polizei jagt bewaffnete Männer, während Näherinnen erklären, warum die Vietnamesen zuerst entlassen werden. Ein einsamer Gast aus dem „Wiener Cafe“ singt zum Abschied das Lied von der Heimat, während die rumänische Combo zum Balkan-Express zurückeilt. Die Hausbesetzer träumen von Anarchie und Frau Ziervogel, Inhaberin von Berlins berühmtester Würstchenbude „Konnopke“, segnet das erste Westgeld. Der Tag der Währungsunion ist da. Filipp Moritz besetzt den Prenzlauer Berg.
Der Staatsvertrag zwischen den beiden deutschen Staaten und der Beginn der Währungsunion am 1.7.1990 durchzieht den Dokumentarfilm und zeigt die hohen Erwartungen, die mancher Bürger daran hegt, aber auch die befürchteten negativen Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft.
Ich habe ja einen Faible für kuriose Gerätschaften, die Leute erfinden um wieder andern das Leben einfacher zu machen. Wie diesen Obstigel hier, der entwickelt wurde, um Fallobst recht einfach aufzulesen ohne, dass das sehr auf den Rücken geht.
Yassin hat mit „Ypsilon“ imho eines der besten Alben des Jahres abgeliefert. Neulich hat er für Diffus daraus ein paar Songs zur „Sieben Wasser Session“ zum Besten gegeben. Unter anderem „Abendland“ – und es ist wunderschön.
In Brasilien haben sie vor Jahren an den Genen von Mücken rumgewerkelt, die Zika auf Menschen übertragen haben, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen für diese hatte, manche starben. Im Norden Brasiliens wurden daraufhin Mückenmännchen gentechnisch verändert und wieder ausgesetzt. Pflanzten sich die gezüchteten Mücken mit freilebenden Weibchen fort, starben deren Nachkommen bereits im Larven- oder Puppenstadium. Soweit so gut. Jetzt stellt sich raus, dass einige der genetisch veränderten Mücken eben nicht starben und sich genetisch verändert weiter vermehrten.
Die gentechnisch veränderten Tiere sind ein Mix von Mücken-Stämmen aus Kuba und Mexiko. Die nun im Freiland gefundenen Exemplare tragen somit Erbgut aus drei Stämmen.
Welche Folgen die Übertragung des gentechnisch veränderten Erbguts auf künftige Generationen von Tigermücken habe, sei noch unklar, heißt es im Journal „Scientific Reports“.
Möglicherweise seien die Gentechnik-Mücken robuster und resistent gegen Insektizide, mutmaßt das Team um Jeffrey Powell von der Yale University in New Haven (USA) in der Studie.
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