Dubtechno-Legende Deepchord veröffentlicht morgen auf Soma sein Doppel-Album Ultraviolet Music. FACT hat neben einem Interview eine Scheibe davon im Stream.
Rein physikalisch betrachtet kann Druck vieles. Kann Druck auch machen, das Wasser Metall schneidet. Und zwar besser als jede Metallsäge. Wahrscheinlich gibt es dabei nicht mal Grate an den Kanten.
Ein bisschen kommt in mir da ja der Schatzsucher von früher hoch. Ich grub gerne metertiefe Löcher irgendwo und siebte den dort abgetragenen Sand. Dabei fand ich immer irgendwelche Dinge, die ich in einer Zinkschatulle sammelte.
„Irgendwo“ meint in dem Fall speziell eine Region, in der Hitler kurz vorm Kriegsende einen Militärflughafen bauen wollte. Damit wurde Anfang der 40er schon begonnen, aber irgendwie verlief sich das ja im märkischen Sande (Haha!). Jedenfalls fanden wir dort ein Haufen obskurer Sachen. Teile von Porzellan-Puppen, Bestecke, Gläser, Werkzeug und so was.
Ich sammelte dieses Zeug 2-3 Sommer lang und verbuddelte es am Ende in oben erwähnter Zinkschatulle in dem damaligen Garten meiner Eltern. In gut 1 Meter 50 Tiefe. Ich wickelte den Inhalt vorher in Plastiktüten ein und legte noch 7-8 Lagen Alufolie um die Schatulle. Sollte über die Jahre ja nicht vergammeln, mein Schatz.
Kurz darauf musste mein Alter seinen so geliebten Garten aufgeben. „Rückübertragungsansprüche“ und so. Meine Schatulle blieb dort im Boden. Später bauten irgendwelche Leute Häuser daneben und bewohnten diese auch. Aber ich weiß, dass diese, meine, alte Zinkschatulle dort noch im Boden liegen muss und habe mir seitdem vorgenommen, nach einer etwaig erlebten Apokalypse mit einem Spaten dort hinzugehen, um danach zu graben und meinen damals gesammelten Schatz zu bergen.
Seitdem stehe ich ziemlich auf Dinge finden und frage mich manchmal, was wohl überall in den Kanälen dieser Welt wohl darauf wartet, endlich mal gefunden zu werden. Es muss urst spannend sein, das mal herauszufinden.
Dass in den Amsterdamern Grachten jede Menge herrenlos gewordene Fahrräder liegen, dürfte dabei nicht überraschen. Diese zu bergen aber, ist eben doch ein wenig so, wie damals mit dem Spaten am alten angefangenen Flughafen gegraben zu haben. Irgendwie. Und wir damals dafür nicht mal einen Bagger!
Interessantes Datenvisualisierungsprojekt, das zu zeigen versucht, welche großen Flugzeuge gerade wo im internationalen Luftraum unterwegs sind: Plane Finder. Ich weiß allerdings nicht, ob sich das ausschließlich auf Passagierflieger beschränkt, oder wenn, was genau von der Erfassung ausgeschlossen wird. So oder so, ziemlich was los da oben. Vor 10 Minuten sah es über Deutschland so aus:
Plane Finder has a global network of data feeds and antennas radars that receive data broadcast directly from aircraft. The primary technologies used are ADS-B and MLAT. We also show feeds from the FAA and a FLARM glider feed.
We know that this website and Plane Finder apps are used by a huge range of people including aviation professionals such pilots and ground crew, by plane spotters and aviation enthusiasts, and by anyone who just wants to track a friend or is curious about the planes overhead.
News, auch wenn sie sich erstmal nur auf Gerüchte stützen, wollen heutzutage sofort verbreitet werden. Das weiß man auch bei Springers Welt. Warum also warten bis aus diesen Gerüchten echte Fakten werden, wenn man mit Panik verbreitenden Überschriften schon mal ordentlich Klicks abgreifen kann und die Meldung erstmal die Runde durchs Netz machen kann?
Die Richtigstellung liest drei Stunden später dann keine Sau mehr, weil das ja keine Panik verbreitende Überschrift ist. Und ein paar Tage später argumentieren die Besorgten dann, dass die Terroristen als Flüchtlinge einreisen würden. Hatte man so ja lesen können.
Ein bisschen mehr Verantwortung von Seiten der Journalisten wäre in diesen Fällen mehr als angebracht. Vielleicht auch einfach einmal durchatmen vorm Veröffentlichen, eine rauchen gehen, Tee trinken.
Eine nostalgische Reise zurück in die Zeit, in der im Musikfernsehen noch Musik lief. Die Filmchen, die MTV auf MTV selber bewarben, waren im Regelfall immer kleine Kunstwerke. Und ich kenne sie fast alle.
Collated from various sources – this is a quick and easy way to view a wide selection of the MTV Idents without hunting around You Tube. The Ads date from way back in 1981 when the station opened, to circa 1995 as the golden age came to an end. Denis Leary idents aside, this compilation comprises the 10, 20 and 30 second clips rather than the longer ones they also ran (Things Never Seen, Joe’s Apartment etc).
Fürs Auge und für die Birne: eine superschönes Schach-Set aus dem Raw Studio, welches mit Figuren aus Metallringen auf einer ledernen Rolle daherkommt, die gleichsam als Brett funktioniert. Ein echter Hingucker, der mit £395.00 leider nicht ganz billig ist.
„The game pieces are made of heat treated and oxidized stainless steel that is hand polished to create the beautiful colour differences. No chemicals are used. The leather board is hand cut and sewn in order to create the precise geometric pattern. The white/black squares represented by the tactile contrast of the suede and skin side of the same Italian leather hide. The presentation box is custom made for us by a local, family business using old, Victorian machinery.“
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