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Autor: Ronny

Panaden Papst – Don’t call it Schnitzel (Werbung)

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Ein paar Jungs aus Berlin haben sich vor ein paar Monaten hingesetzt und einen Song mit dem Titel „Don´t call it Schnitzel“ geschrieben und produziert. Tillman´s Toasty hat wohl auch ob des ihnen nicht ganz unbekannten Slogans dann Unterstützung bei der Produktion und beim Videodreh angeboten. So kam am Ende dieser Song ein kunterbuntes Video bei raus, dass vermittelt, was alles man nicht unbedingt ein Schnitzel callen muss. Und ein hübscher Handschlag auch.

Wenn sie Dir sagt: „Es war schön mit Dir!“ – und kurz darauf zeigt sie Dir die Tür…

Posted by Panaden Papst on Dienstag, 10. November 2015

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Beethoven singen gegen die AfD in Mainz = Strafanzeige

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(Foto: Kandschwar, CC BY-SA 3.0)

Vor dem Staatstheater in Mainz hat vor drei Tagen eine Demonstration der AfD stattgefunden. Motto: „Gegen das Asylchaos“. Im Staatstheater selber haben sich zur selben Zeit 120 Mitarbeiter eben jenes Theaters hingestellt und gemeinsam Beethovens „Ode an die Freude“ intoniert. Bei geöffneten Fenstern. Die dafür eigentlich angedachte PA musste vorher leider auf Anweisung der Polizei abgebaut werden. Also sangen die halt ohne elektronische Verstärkung.

Allerdings sangen sie dann immer noch so laut, dass die AfD-Knüppel draußen das von der Bühne Gespbrochene nur wenig bis gar nicht verstehen konnten. Dafür kassierte das Mainzer Staatstheaters jetzt eine Anzeige. Von der Polizei – wegen Störung der AfD-Demonstration.

„Das ist ein formaler Verstoß, das ist ganz klar geregelt“, sagt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Mainz. Nach Paragraph 21 des Versammlungsgesetzes wird, wer „in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen grobe Störungen verursacht, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Die Sänger seien drei- oder viermal von der Polizei angesprochen und verwarnt worden, was ihnen drohe. Sie hätten weitergemacht, also habe die Polizei Anzeige erstattet.

Den Intendanten des Theaters ficht das nicht an: „Wenn man dafür eine Anzeige bekommt, dann ist das eben so“, sagt Intendant Markus Müller. Recht so. Weiter machen.

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Eine landende Rakete

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(Foto: Blue Origin)

Dem privaten Raumflug-Unternehmen Blue Origin ist es gestern erstmalig gelungen, eine Rakete so unversehrt auf der Erde landen zu lassen, dass diese ohne weiteres wieder ins All fliegen kann. Future in Space, fuck yeah!

„Die seltenste aller Erscheinungen – eine gebrauchte Rakete – steht nun sicher verwahrt an unserer Abschussbasis in West-Texas“, sagte Jeff Bezos, der Gründer von Blue Origin. „Das wiederverwendbare Raumfahrzeug New Shepard flog eine fehlerfreie Mission – stieg dabei auf 329.839 Fuß auf und kehrte dann durch Seitenwinde in großer Höhe hindurch mit einer Geschwindigkeit von 119 mi/h zurück, um nur eineinhalb Meter von der Mitte des Landeplatzes entfernt sanft und kontrolliert zu landen. Die vollständige Wiederverwendung ist bahnbrechend, und wir können es gar nicht erwarten, aufzutanken und erneut zu fliegen.“
(via BusinessWire)

Jeff Bezos, Cheffe von Blue Orgin, hat das mitzuteilen heute erstmalig seinen Twitter-Account bedient, den er seit schon sieben Jahren inne hat.

Ein hoch auflösendes Video und Bilder der historischen Mission gibt es bei Blue Orgin. An dem Video wurde in bisschen mit CGI nachgeholfen, aber die Flugdaten sprechen für sich.

  • Start um 11:21 Uhr US Central Time, 23. November 2015
  • Apogäum bei 329.839 Fuß (100,5 Kilometern) für die Besatzungskapsel
  • Mach 3,72
  • Erneute Zündung des Raketenantriebs 4.896 Fuß über dem Boden
  • Kontrollierte senkrechte Landung des Antriebs bei 4,4 mi/h
  • Auslösen der Bremsfallschirme der Besatzungskapsel 20.045 Fuß über dem Boden
  • Landung der Besatzungskapsel mithilfe von Fallschirmen um 11:32 Uhr US Central Time


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Lehrer in Hessen zu Schadenersatz verurteilt, weil er Hakenkreuze an Schulen übersprühte

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Kann man sich nicht ausdenken, nach deutschem Recht aber scheinbar so gegeben: Im hessischen Limburg übersprüht ein Lehrer Hakenkreuze an Schulen, weil die Stadt/das Schulamt/die Schulen/wer auch immer nicht in der Lage dazu sind, diesen Scheiß zu entfernen. Darauf hin verklagt ihn die Stadt auf 1000 Euro für die Reinigung. Erst gab das Amtsgericht der Stadt Recht, nun auch das Landgericht. Begründet wird das damit, dass er die Hakenkreuze ja hätte auch überkleben können, was dann nach gängigem Recht keine Sachbeschädigung gewesen wäre. Anders als das Übersprühen. Was zum Fick?!

Die Reinigungsrechnung will der Lehrer keinesfalls bezahlen, jedenfalls vorerst nicht. Wenn es rechtlich möglich sein sollte – die schriftliche Urteilsbegründung liege noch nicht vor -, werde er mit seinem Fall bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Er würde auch nicht zahlen wollen, wenn es nur um einen Cent ginge: „Das wäre ein Schuldeingeständnis. Und ich trage keine Schuld. Ich habe nur versucht, ein großes Unrecht abzuwehren.“

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EB.TV Feature: MOMEM – Museum Of Modern Electronic Music

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Das Konzept für das MOMEM in Frankfurt am Main ist schon etwas älter und wird angetrieben von Talla 2XLC und Alex Azary, ehemals Macher von Electrolux. Mittlerweile wurde ein Verein gegründet, eine Location gefunden und die Pläne kommen langsam aber sicher in der Realität an. Eröffnet wird wohl im Jahr 2018 – und nein, es soll kein Techno-Museum werden, sondern sich dankenswerter Weise umfänglich um elektronische Musik kümmern. Die Macher von EB.TV haben jetzt Alex Azary und den Designer Stefan Weil besucht und lassen sich von den beiden mehr über ihre Idee und deren Umsetzung erzählen. Wahrscheinlich fahre ich dann auch endlich mal wieder nach Frankfurt am Main.


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Währenddessen hat Dimitri vom Tresor ein Techno-Museum für Berlin ins Gespräch gebracht. Frankfurt vs Berlin, alles wie immer – ganz so als würden keine 20 Jahre dazwischen liegen.

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Eine Ambient-EP als interaktive Smartphone App: Loscil – Adrift

Neue Technologien schaffen bekanntlich neue Möglichkeiten. In diesem Fall hier im Bereich des Vertriebs von Musik. Der aus Vancouver kommende Scott Morgan hat jetzt als Loscil eine die EP „Adriftin Form einer App für iOS veröffentlicht. Android folgt.

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„Adrift is a collection of 4 pieces of endless music by ambient musician loscil. The music uses structured random selection to continuously play with no beginning or end. The pieces were conceived as aural backdrops, seascapes of sound in which the listener is encouraged to drift in and out of; at times becoming focal points for deep listening and otherwise sinking into the subconscious. Each of the four pieces is named after an infamous ghost ship. Like the ships themselves, the music is adrift at sea, wandering with the tides, following the swells of the waves, aimless and lost.

Acoustic and electronic sources were recorded and produced as individual phrases and elements that the application selects and weaves together on the fly making each experience of the music slightly different. Adrift features original artwork by Gregory Euclide, compositions and production by Scott Morgan with musicians Kelly Wyse on piano, Mark Bridges on cello and Elisa Thorn on harp.“

Mit Ambient kann man das machen. Ich mag diese Idee sehr. Hier der Trailer:


(Direktlink, via FACT)

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