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Autor: Ronny

Lutz Bachmann, jetzt Fürsprecher Xavier Naidoos, im Jahr 2013 – über Xavier Naidoo

Lutz Bachmann, seines Zeichens Pegida-Führer, hat gestern beim wöchentlichen Pegida-Ringelpietz sein Herz und sein Engagement für Xavier Naidoo entdeckt. Er möge die Musik zwar nicht, aber verteidigen wollte er ihn trotzdem, irgendwie. Passt ja auch gut ins Thema.

Vor zwei Jahren noch ritt er in dem Kontext ein anderes Pferd. Aber die Leute vergessen ja so schnell.

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(via Michael Bittner)

Später in seiner Rede macht er Pegida verbal gleich mit den Freunden Xaidoos, den Schweigers und den Mitterweiers weil die Pegidödels ja das schon lange erleben würden, was jetzt ihr Freund Xavier abbekommt. Nämlich, dass wenn du redest wie ein Rechtspopulist, man dich auch so nennen würde. Tja.

Zwei dazu noch lesenswerte Artikel. Micky Beisenherz schreibt im Stern, dass ihm das alles zuviel des Shitstorms werden würde: Der Facebook-Galgen. Ich teile das so nicht, finde ab, dass man das gelesen haben kann.

Anders sieht es Viola Funk bei Noisy – und ich bin da ziemlich nahe bei ihr, wenn sie schreibt:

„Nun, wir kennen Xavier nicht persönlich. Dennoch ist es der Presse und auch jeder Person, die im Internet ihre Meinung kundtun möchte, erlaubt, eine öffentliche Person aufgrund seiner öffentlichen Auftritte und Aussagen zu hinterfragen. Wenn eine öffentliche Person seine Popularität dafür nutzt, „Wahrheiten zu verkünden“, muss er auch damit klarkommen, dass eben wegen seiner Popularität diese Wahrheiten infrage gestellt werden. Auch seine Freunde müssen damit klarkommen. Niemand spricht Xavier ab, eine nette Person zu sein und mit Sicherheit kann er auch ein guter Freund sein, wenn er das möchte.

Mit Sicherheit können aber auch der nette Opa, der nie ganz verkraftet hat, dass Hitler verteufelt wurde, die harmlose Arbeitskollegin, die Schwarze unter Generalverdacht stellt, und der liebenswerte Onkel auf der Straße in Dresden, der einfach nur Angst davor hat, dass die Moslems ihm seine Rente wegnehmen, gute Freunde sein. Wir möchten Xavier nicht mit diesen Menschen gleichstellen, sondern lediglich darauf hinweisen, worum es in der Diskussion eigentlich geht. Die meisten Menschen, die Xavier treffen und mit ihm nicht über Politik und die Deutschland GmbH diskutieren, fänden ihn vermutlich auch nett und sympathisch. Nur geht es hier nicht um einen Kaffeeklatsch, in dem derjenige, der die nettesten christlichen Worte hat, gewinnt, sondern um eine internationale Veranstaltung, die, auch wenn das bisweilen bestritten wird, durchaus ein Politikum ist.

Selbst wenn der Eurovision Songcontest in der Presse und auf Twitter schon seit Jahren jegliche Relevanz abgesprochen wird und seit gefühlten Ewigkeiten kein relevanter deutscher Musiker mehr teilgenommen hat, ist das noch lange kein Grund oder eine Rechtfertigung dafür, die fragwürdigste Person auf die Bühne stellen, die Musikdeutschland so zu bieten hat. Hier geht es schlicht und einfach um das Signal, das gesendet wird. Worüber werden alle europäischen Medien berichten, wenn sie sich zu dem deutschen Kandidaten äußern? Darüber, dass er mal in „Adriano“ mitgesungen hat? Wohl kaum, dafür ist das Reichsbürger-Kapitel dann doch zu spannend.“

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Snowden-Doku „Citizenfour“ online

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„Citizenfour“, der oscarprämierte Dokumentarfilm von Laura Poitras über den US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden und die durch ihn aufgedeckte globale Überwachungs- und Spionageaffäre, läuft gerade noch im Ersten, ist aber auch in der Mediathek zu sehen, wo ich ihn gerade gestartet habe. Besonders interessant für jene, die immer nichts zu verbergen haben.

„Als Edward Snowden seine erste verschlüsselte E-Mail unter dem Namen „Citizenfour“ im Januar 2013 an Laura Poitras schickt, arbeitet die Regisseurin bereits an einem Film über die Praxis der Massenüberwachung, dem dritten Teil ihrer Trilogie über die USA nach 9/11. Snowden hatte Poitras nicht zuletzt deshalb als Kontaktperson gewählt, weil sie seit Jahren selbst eine Zielperson der Geheimdienste war, die bei der Einreise oder Ausreise in den USA regelmäßig aufgehalten und verhört wurde. „Citizenfour“ wurde mit dem Oscar, der Lola und dem Emmy ausgezeichnet.“

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WordPress jetzt mit App für OS X

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WordPress hat vorhin eine App für OS X veröffentlicht, von der aus man jetzt direkt Bloggen kann, ohne den Browser zu öffnen. Das gibt es für iOS schon länger, ist dort allerdings eine echte Katastrophe. Dennoch probiere ich das eben mal aus, auch wenn ich meine hiesigen Arbeitsabläufe generell ungern ändere. Weil „Never touch a running system“ und so. Und ich stelle gerade fest, dass sich im HTML-Modus schon mal die Funktionen über der Texteingabe nicht benutzen lassen und Plug Ins die für die Optimierung derer angezeigt werden, nicht genutzt werden können. Aber gut, probieren kann man es ja mal.

Medien-Uploads funzen hier auch nicht, was an meinen FTP-Einstellungen liegen kann.

Aber vielleicht mag es ja wer nutzen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist das allemal. Zumindest für jene, die mit WordPress schon länger mal einfacher Bloggen wollten und soviel Schnick Schnack dafür gar nicht brauchen. Außerdem hat die App einen eigenen RSS-Reader. Ob der was kann, weiß ich noch nicht.

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Album-Stream: bvdub – Safety in a Number

Brock Van Wey, der Großmeister des modernen Ambient, hat schon zu Beginn dieses Monats ein neues Album veröffentlicht. „Safety in a Number“ gibt es als auf 365 Stück limitierte CD-Version und digital über Bandcamp. Gekauft.

the most involved, complete, and intense album i have ever made – over a two-year span, on two continents, this is, for me, the zenith of my ambient sound, and voice, to date.


(via Rantadi)

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Das Stadtarchiv Kiel stellt 15000 Fotos unter freier Lizenz online

Schöne Aktion, die ich mir von anderen Städten auch wünschen würde. Gerade von meiner hier in Potsdam. „Das Kie­ler Stadt­ar­chiv hat eine neue Online-Fotodatenbank gestar­tet, in der 15000 gemein­freie oder frei lizen­zierte his­to­ri­sche Foto von Kiel zu fin­den sind.“

Blick auf die Kaufhäuser Defaka und Weipert mit Weihnachtsbeleutung.  Fotograf: Gasch, Georg, CC BY-SA 3.0 DE

Blick auf die Kaufhäuser Defaka und Weipert mit Weihnachtsbeleutung. Fotograf:
Gasch, Georg, CC BY-SA 3.0 DE
(via Kaffeeringe)

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Golden Girls Schlüppies

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Weihnachten kommt. Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk für Mutti oder Omi ist, könnte mit den Golden Girls Schlüppies aus dem Etsy-Store von Bullet and Bees eine Person sehr glücklich machen.

Den Viererpack gibt es für $160.00, die Teile einzeln zwischen $38.00 und $52.00.

(via Dangerous Minds)

Wem die Golden Girls nicht so viel geben, kann wahlweise auch ein Schlüppa mit dem Konterfei Bob Ross‚ kaufen.

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