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Autor: Ronny

Wenn Zeitungen die Ersthelfer zu Flüchtlingsgegnern machen

Auch hier in Potsdam konnten in den letzten Wochen endlich hunderte Flüchtlinge ein vorläufiges Ende ihrer Flucht und somit eine Bleibe finden. Wie fast überall ging das nur, weil sich ehrenamtliche Helfer die Tage und die Nächte um die Ohren geschlagen haben, da die Städte, die Kommunen und letzendlich der Staat schlicht nicht in der Lage sind/ist, sich angemessen um die Flüchtenden zu kümmern und diese zu versorgen.

Bildschirmfoto 2015-09-25 um 22.20.11

Hier war für diese Hilfe ein Verein mit ausschlaggebend: das Potsdamer freiLand. Ein linksalternatives Jugendzentrum, das sowohl die Organisation als auch die Koordination und letztendlich die Umsetzung der Erstbetreuung übernahm. Dafür wurde nicht nur eine Facebook-Gruppe gegründet und ein Tumblr aufgesetzt, sondern am Ende natürlich auch vor Ort Arbeit geleistet, die ohne diese Menschen eben keiner leisten würde. Schon gar nicht die Stadt. Es wurde Wasser und Essen besorgt, ein WLAN gebaut, Spenden gesammelt und sortiert und an die Ankommenden weitergeleitet. Von Seiten der Stadt waren in diesen Nächten kaum Helfer vor Ort, nach ein paar Tagen übernahm dann das DRK die Orga und die Koordination. Wie die Menschen dort empfangen worden wären, wenn die Initiative des freiLands nicht stattgefunden hätte, kann ich nicht beurteilen, zunehmend aber habe ich das Gefühl, dass der Staat sich auf die Hilfe von Freiwilligen verlässt und auch deshalb eher träge reagiert – wenn überhaupt.

Eigentlich sollte die Arbeit, die Freiwillige Land auf, Land ab leisten, Sache der Kommunen sein, die damit absolut überfordert scheinen. Mely Kiyak hat darüber einen ganz großartigen Artikel geschrieben, der mir aus der Seele spricht: Brot dringend, Wasser sehr dringend!

„Und der Landwirtschaftsminister könnte mal die Industrie zwingen, dass sie den gesamten Bedarf an Milch und Brot für die Versorgung der Flüchtlinge übernimmt. Wer als Lebensmittelunternehmen die Felder der Welt plündert, Menschen und Ressourcen ausbeutet, soll sich anschließend um die Handvoll Hungrigen kümmern, die bei uns landen. Nestlé und Co! Ihr seid gemeint! 70 % der Agrarflächen Rumäniens werden von ausländischen Unternehmen kontrolliert. Aber sich aufregen, wenn arme Rumänen Deutschland betreten!

Nein, nein, Leute, wir müssen wütender werden. Und genauer aufpassen, dass wir nicht an die Stelle von Pflicht und Grundversorgung Hilfsbereitschaft setzen. Wir leben gerade den Traum der FDP. Der Staat zieht sich zurück und die Bürger springen ein. Ich möchte daran erinnern, dass wir als Bürger dieses Landes Steuern zahlen. Wir dürfen nicht nur, wir müssen laut werden und an unsere Politiker gerichtet sagen: Wir gehören zu den reichsten Ländern dieser Erde. Es ist Eure Aufgabe die Bedarfslisten durchzuklicken. Nicht unsere! Unsere Aufgabe ist es, die Flüchtlinge in unsere Mitte zu nehmen. Jeder, wie er kann.“

So sieht’s nämlich aus!

Nun ist es so, dass auch hier gesagt und geschrieben wird, dass die räumlichen Kapazitäten zur Unterbringung „knapp“ werden. Kein Wunder. Die Stadt verscherbelt seit Jahren alles, was sich irgendwie zu Geld machen lässt, um dort dann Eigentumswohnungen bauen zu lassen. Proberäume und oder Ateliers gibt es hier auch deshalb kaum noch welche, weil fast alle alternativen Kulturstädten über die Jahre auf Hochglanz saniert wurden, und auch deshalb jetzt zwangsläufig wirtschaftlich arbeiten müssen, weshalb aus den einst „alternativen“ Kulturstädten ganz fix kommerzielle wurden, die eigentlich immer nur furchtbar Langweiliges bieten. Manche Ateliers sind in alten noch nicht sanierten Immobilien von Leuten untergekommen, die sich Kunst „leisten wollen“ und das auch können. Freiräume, die noch nicht zu Geld gemacht wurden, gibt es kaum noch.

Nun ist die Stadt auf der Suche nach Möglichkeiten, Flüchtende unterbringen zu können. Dass man mit Krampnitz über die Jahre hinweg eine alte Russenkaserne mit der Infrastruktur einer Stadt hat schlichtweg vergammeln lassen, bis sich ein Investor finden konnte, scheint vergessen – darüber spricht ja auch keiner so gerne. Darüber, dass trotzdem in der Stadt immer noch Immobilien leer stehen, die von irgendwem in den letzten Jahren gekauft wurden, auch nicht. Auch darüber nicht, dass das erste Hotel im Zentrum immer miserabel gebucht ist, weshalb man es von Seiten der Stadt am liebsten hätte auch schon abreißen wollen. So gesehen wird es halt schon eng. Meint auch ein Autor des lokalen Tagesspiegel-Ablegers PNN, der jetzt in seiner Printausgabe ausgerechnet den Menschen vom freiLand vorwirft, keine Flüchtenden auf ihrem Gelände haben zu wollen.

Kurz zur Erklärung: Das freiLand ist hier in Potsdam die letzte echte alternative Kulturstädte. Sie bietet Proberäume, mit dem Spartacus den letzten echten, besuchbaren Dancefloor, einen Jugendclub, Ateliers und eine für Potsdamer Verhältnisse große Außenfläche.

Nun kam die Stadt wegen der oben, gänzlich selbst gebackenen Probleme, auf die Idee, dem Freiland ein paar Zelte auf die Freiflächen zu stellen, in denen sie Flüchtlinge unterbringen will. An sich kein Ding, machen die dort sicher gerne. Weiß ich. Weil genau die es ja auch erst möglich machen, dass das hier an anderen Stellen überhaupt erst funktioniert! Das Problem daran ist, dass man das auf der staatlich mittlerweile gerne gefahrenen Sparflamme zu machen gedenkt. In sogenannten Container-Zelten. Mit dutzenden Menschen, die auf engstem Raum zusammen leben sollen. Diese Art von Unterbringung also, die keiner wirklich gutheißen mag. Auch die immer engagierten Leute vom Freiland nicht. Zudem sind keinerlei Gemeinschaftsräume für die Flüchtenden geplant, ebenso wenig wie Küchenräume. Weil Container-Zelte eben scheiße sind. Zumal dann, wenn es wie hier, zur Genüge menschenwürdige Alternativen gäbe, wenn die Stadt sich endlich mal an ihre Pflichten erinnern und die Nummer mit der Sparflamme vergessen würde.

Also schreibt das freiLand einen offenen Brief an die Stadt, den ich hier mal komplett zitieren will, weil der Kontext das verlangt.

Offener Brief des freiLand 22.09.2015

freiLand: Refugees Welcome! – Containerzelte? No Way!

Seit Beginn der letzten Woche kommen immer mehr Flüchtlinge in Potsdam an. Das freiLand unterstützt die vielen Freiwilligen in der Heinrich-Mann-Allee 103 mit seinen Ressourcen von Beginn an. Dass diese Unterstützung auch auf dem eigenen Gelände weiter geführt werden soll, ist für alle Aktiven des Kulturzentrums selbstverständlich.

Am Montag dem 14.09.2015 erreichte uns über eine Arbeitsgruppe der Stadt Potsdam die Anfrage, ob auf dem freiLand-Gelände über einen längeren Zeitraum Unterkünfte für Geflüchtete aufgestellt werden könnten. Längerer Zeitraum bedeutet hier eine Unterbringung von Flüchtlingen über mehrere Jahre und nicht ein vorübergehendes Provisorium.
Nach den Plänen der Arbeitsgruppe handelt es sich um zwei Container mit Stoffdächern, welche mit einer Größe von 12 mal 30 Metern, jeweils 48 Geflüchteten Platz bieten sollen. Diese “Containerzelte” enthalten laut Angaben der Arbeitsgruppe nur Schlafplätze. Sanitäreinrichtungen würden zusätzlich auf dem Gelände installiert werden. Auf die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen und Küchen soll nach Angaben der Arbeitsgruppe verzichtet werden. Es ist an eine Essensversorgung über ein Cateringunternehmen gedacht. Die Beheizung dieser Containerzelte soll über ein Heißluftgebläse erfolgen. Weitere sechs Container sollen an anderen Standorten in und nahe Potsdam platziert werden. Aus unserer Sicht ist diese Form der massenhaften Unterbringung von Geflüchteten über Monate und Jahre hinweg unzumutbar. Sie nimmt den Menschen die letzten Möglichkeiten, selbstbestimmt zu leben und zu handeln. Das ist einfach würdelos sowohl für die Flüchtenden, als auch für uns, die aufnehmende Gesellschaft. Mit den Prinzipien der Solidarität ist diese Art der Unterkunft nicht vereinbar. Wir sind überrascht ob der Ideenlosigkeit von Politik und Verwaltung.

Das freiLand ist sich in Anbetracht der aktuellen Situation seiner Verantwortung als öffentlicher Raum im vollem Umfang bewusst und absolut bereit, Menschen einen Zufluchtsort – auf bestimmte oder unbestimmte Zeit – zu bieten. Eine Unterbringung von Geflüchteten im freiLand ist für das freiLand-Plenum nur unter Voraussetzungen denkbar, die für die Menschen ein Mindestmaß an Wohn- und Lebensraumstandard und auch einen weiteren Betrieb des freiLand als Kulturzentrum zulassen.

Wir bieten an, gemeinsam mit der Stadt und anderen Akteuren Lösungen zu erarbeiten, welche für die Untergebrachten eine gewisse Lebensqualität ermöglichen.

Wir fordern die Stadt auf, für die Unterbringungen von Geflüchteten alle leerstehenden Immobilien zu nutzen, denn eine Behausung in gebläsebeheizten Containerzelten über Monate oder Jahre kann nicht eine in Betracht zu ziehende Antwort einer wohlhabenden Gesellschaft auf die humanitären Katastrophen unserer Zeit sein. Die Ertüchtigung von leerstehenden Gebäuden wie der ehemaligen VHS in der Dortustraße, der Fachhochschule am Alten Markt, des Kreiswehrersatzamtes in der Berliner Straße oder auch Gebäudeteile des Rechenzentrums müssen von der Stadt ernsthaft geprüft werden, anstatt finanzielle Ressourcen in die Errichtung dieser menschenunwürdigen “Zeltcontainer” zu investieren.

Wir laden andere Kultur- und Sozialeinrichtungen dieser Stadt ein, sich mit der langfristigen Unterbringung von Flüchtlingen zu beschäftigen. Wir sehen darin die Chance, ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen, welches uns hilft diese Aufgaben kollektiv zu bewältigen.

Wir sehen eine weitere Möglichkeit in der momentan in Berlin diskutierten temporären Beschlagnahme leerstehender Gewerberäume gegen Entschädigung. Es existieren einige in Frage kommende Objekte, die wenigstens halb leer stehen, zum Beispiel in der Gartenstraße in Babelsberg oder in der David-Gilly-Str. in Bornstedt. Auch wenn eine Unterbringung in Büroräumen nicht optimal sein mag, ist sie einer Containerlösung allemal vorzuziehen.

Wir wollen alle möglichen Ressourcen zur Aufnahme von Geflüchteten ausschöpfen und trotzdem nicht den Fokus und die Kritik an den Fluchtursachen und gesamtgesellschaftlichen Problemen verlieren. Aktuell steht eine unsinnige und unmenschliche Asylrechtsgesetzesverschärfung an, die 100.000 Geflüchtete obdachlos und ohne Unterstützung zurückzulassen droht. – Das muss verhindert werden! In diesen Zeiten kann die lokale Hilfe nur ein Teil der Änderungen der gesamtgesellschaftlichen Zustände sein.

Öffnet die Grenzen und Häuser!

Ein sehr deutliches Statement, wie ich finde. Ihr Pfeifen in den Parlamenten, macht endlich eure Arbeit! Und macht sie endlich mal in voller Verantwortung.

Aber dann kam eben die PNN und versucht mit diesem Artikel, aus den immer Engagierten und Helfenden Flüchtlingsgegner zu machen.

„Die Nutzer des linksalternativen Jugendzentrums „Freiland“ wollen nicht, dass Asylbewerber neben ihrem Gelände untergebracht werden – zumindest dann nicht, wenn die Flüchtlinge in Hallen unterkommen und ihr alternativer Kulturbetrieb dadurch eingeschränkt würde.“

freiland

Geschrieben wurde das von Henri Kramer, der offenbar so was wie der Bild-Wagner der PNN werden will. Wenn man sich nur mal drei Minuten Zeit nimmt und das diesbezügliche Engagement des freiLands recherchiert, kann man Absurderes kaum noch schreiben. Delikater Weise kam die Printausgabe mit einer gänzlich anderen Headline. Dort stand nämlich sinngemäß, dass das freiLand keine Flüchtlinge haben will. Ausgerechnet das freiLand.

Vielleicht war er betrunken, vielleicht wusste er auch gar nicht, was er da schrieb, aber das ist der größte Mumpitz, den ich seit langem aus und über diese Stadt lesen musste. Ich meine, wie drüber kann man sein, wenn man schreibt, „Die Landeshauptstadt ist engagiert, macht im Vergleich zu vielen anderen Kommunen eine vorbildliche Flüchtlingspolitik.“, wenn ausgerechnet die Leute vom freiLand dafür sorgen, dass diese Menschen erstversorgt werden? Wo waren eigentlich die Vertreter der Stadt an dem Abend als die Busse aus Passau ankamen? Die Leute vom freiLand waren vor Ort. Und wo war Henri Kramer?

Und wenn wir gerade bei Mumpitz sind, ist die Bild natürlich nicht weit, die diesen Rotz einfach und offenbar unnachgefragt übernimmt. Um linke Alternativen diskreditieren zu können. Na klar. „Wir helfen“ und so. Am liebsten immer uns selber. Wir erinnern uns.




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Adam Purple and The Garden of Eden

Der vor ein paar Tagen verstorbene Adam Purple war Aktivist und seit den 70er Jahren Pionier des Guerilla Gardenings. 1975 begann er damit, in New York seinen Garden of Eden zu gestalten, der 1986 dem sozialen Wohnungsbau geopferte wurde.

Harvey Wang und Amy Brost haben ihm und seiner Arbeit diesen kurzen Film gewidmet.

In 1975, on the crime-ridden Lower East Side, Adam Purple started a garden behind his tenement home. By 1986, The Garden of Eden was world famous and had grown to 15,000 square feet. For Adam – a social activist, philosopher, artist, and revolutionary – the Garden was the medium of his political and artistic expression. It was razed by the city in 1986 after a protracted court battle. This film documents the creation of this artwork and its ultimate destruction.


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Deutsche Gesellschaft für Vernunft und Diskussionskultur (kurz: ARGHHH!)

Ich persönlich habe ja mitunter ein bisschen die Sorge, dass einige dort draußen sich auch von Argumenten nicht überzeugen lassen. Zum einen habe ich das in Diskussionen selber erlebt, zum anderen zeugen davon etliche Kommentarspalten – besonders bei Facebook. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Haben sich offenbar die Macher der Deutschen Gesellschaft für Vernunft und Diskussionskultur (kurz: ARGHHH!) auch gedacht und ein paar Clips veröffentlicht, die mit Fakten gegen Vorurteile und handfesten Lügen punkten können.

Diskussionen driften im Internet gerne in heillose Beschimpfungsorgien ab. Die Deutsche Gesellschaft für Vernunft und Diskussionskultur (kurz: ARGHHH!) möchte zu einer Versachlichung von Diskussionen beitragen. Denn ein Dialog und Meinungsaustausch sollte auf Fakten basieren und nicht auf gegenseitigen Beschimpfungen. Jetzt Argumente-Baukasten benutzen und eine fruchtbare Diskussion führen!


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(Direktlink, via Blogrebellen)

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Anti-Monster Spray

Irgendjemand twitterte mal, „Die Monster die früher unter dem Bett lagen, sitzen heute im Briefkasten.“ Fand ich passend wie nichts anderes.

Für jene, die immer noch glauben, dass unter ihrem Bett Monster sitzen, gibt es in den Staaten wohl dieses Spray. Vielleicht hilft’s ja auch im Briefkasten. Wahrscheinlich aber vor allem dabei, den Kindern die Angst beim zu Bett gehen zu nehmen.

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Tüp* klaut in Hamburg ein Taxi und fährt damit Leute beim Oktoberfest in München

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(Foto: Emanuele, CC BY-SA 2.0)

Da hat ein 19-jähriger Hamburger ohne Führerschein weder Idee noch die Umsetzung derselbigen gespart, hat sich in Hamburg ein Taxi geklaut, ist mit diesem nach München gefahren und hat sich dort noch KFZ-Kennzeichen gezockt. Dann ist er zum Oktoberfest, hat sich dort fünf Tage lang als Taxifahrer ausgegeben, Leute gefahren und eine vierstellige Summe verdient.

Dann allerdings lief irgendwas aus der Planung, der Mann baute einen Unfall und beging Fahrerflucht. Als die Polizei ihn erwischt, werden in dem von ihm bewohnten Hotelzimmer eines Freundes, das der 19-Jährige ohne Wissen des Hotels seit gut einer Woche nutze, 8 Tütchen Marihuana gefunden. Außerdem fiel eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe wegen Lkw-Diebstahls auf.

Das dürfte sich jetzt summieren. Denn nach einer Unfallflucht in der Goethestraße und dem Hinweis einer Mitarbeiterin der Taxizentrale war die Polizei auf den 19-Jährigen aufmerksam geworden. Fünf Tage lang hatte der falsche Taxler Wiesn-Besucher chauffiert und dabei eine vierstellige Summe am Finanzamt vorbei eingestrichen.
(Sueddeutsche)

Der junge Mann hat demnach einen Roadtrip hingelegt, dessen Drehbuch jetzt gerne geschrieben werden könnte.

*Und Tüp immer mit „ü“.

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Ein kinetisches Lichtsystem: Orbis Fly

Orbis Fly ist eine ziemlich abgefahrene Lichtinstallation, die unter anderem im Leningrad Center hängt. Ein moderner Kronenleuchter quasi. Sehr schick.

Sergey Kostygin, system designer and TimeLine, Russian system & video design company introduced to you the first in Russia, innovative kinetic theater LED chandelier consisting of 1089 units ORBIS-FLY-120, which was installed in the multi-format entertainment center „Leningrad Center“, consisting of 1089 kinetic LED elements ORBIS-FLY-120.


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