Werbung im Westen für den guten alten Lada. Aus dem Múzeum Antikvarium.

(via Peter Glaser)
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(via Peter Glaser)
Was genau nur stimmt mit diesen Menschen nicht? Die müssen doch am Ende vollends durcheinander kommen: Putin und Erdogan eröffnen in Moskau Europas größte Moschee.
Putin betonte, der Islam sei „eine der traditionellen russischen Religionen“. Die „majestätische“ Moschee passe zur „Hauptstadt eines geeinten, multinationalen und multikonfessionellen Landes“. Er sei sich sicher, dass das Gotteshaus ein Ort der „Aufklärung“ sein werde, an dem „humanistische Ideen“ vermittelt würden.
Vermutlich aber sind die ohnehin auch jetzt alle schon grenzwertig verwirrt.
(Direktlink, via reddit)
Keine Ahnung, was genau dort in Kalifornien gerade vor sich ging, aber wenn ein kleines Flugzeug im örtlichen Straßenverkehr landet, wird es wohl Gründe dafür haben. Und ich bin froh, nicht an Board gewesen sein zu müssen. But „Nobody hurt.“
(Direktlink, via reddit)
Die Geschichte darüber ging die letzten Tage des öfteren an mir vorbei und ich kam nie wirklich zum Lesen. René hat das heute nochmal aufgegriffen, ich hatte gerade die Zeit und ich finde das nicht nur der sich verbreitenden Symbolik wegen interessant: Ein Antifa-Logo erobert die Herzen.
Vor drei Wochen habe ich mit Jugendlichen solche Buttons gemacht. Ohne genau zu wissen, wo das Logo seinen eigentlichen Ursprung hat. Ich mag das Logo und ich mag die Message. Das auch ohne zu wissen, wo der Ursprung dessen liegt, was ja heute auch schon gerne mal in die reputative Hose gehen kann.
Das ND hat jetzt mal genauer nachgeschaut und folgendes feststellen können:
2 Kommentare„Im Grunde haben es die Berliner Antifas genauso gemacht und die Bestandteile des Logos von anderen übernommen. »Refugees welcome«, das wird seit Jahren auf Antira-Demos skandiert, die fliehende Familie, der das Logo seine emotionale Wucht verdankt, haben sie aus den USA »geklaut«. Wie sie darauf kamen, ob jemand dort im Urlaub war, politische Adaptionen gesehen oder das Handbuch der Kommunikationsguerilla gelesen hat, Ende der 90er ein ziemlicher Renner in linken Kreisen, weiß keiner mehr so genau. Es enthielt jedenfalls einen Hinweis darauf.
Ursprünglich war das Bild ein Hinweisschild auf Highways. Es warnte Autofahrer vor illegalen Immigranten, die möglicherweise überraschend die Straße überqueren. Das Zeichen war eine Antwort auf über 100 Tote, die bis 1990 innerhalb von nicht einmal fünf Jahren durch Verkehrsunfälle in der Nähe der mexikanischen Grenze ums Leben kamen. Erste Schilder der rennenden Familie wurden in Kalifornien im September 1990 aufgestellt.“
Die sind wirklich so. Ich weiß das, ich hatte schon vier. Mein jetziger Hund würde so was nicht machen. Niemals!

(via KTH)
Wir sind ja hier unter uns und es liest eh kaum jemand mit, weshalb ich hier mal eben ein kleines Geheimnis lüften will.
Als ich damals mein erstes iPhone hatte und so gar nicht ganz genau wusste, was ich neben Twitter damit anfangen sollte, haben wir beide, also mein damals neues iPhone und ich, die meiste Zeit damit verbracht, gemeinsam Angry Birds zu spielen. Fast immer. Also am meisten dann, wenn mir mal wieder der Anschluss wegen einer mal wieder nicht bezahlten Rechnung gesperrt wurde, was das Internet-Handy dann auch irgendwie obsolet machte. Aber Angry Birds lief auch dann noch. So habe ich mich durch die ersten Ausgaben gespielt. Und wenn ich fertig war, habe ich von vorne wieder angefangen, um auch keines der Level mit weniger als drei Sternen zu verlassen. Das schaffte ich im Regelfall immer. Ich liebte Angry Birds.
Im nächsten Sommer werden die kleinen Bombervögel nun ins Kino kommen und ich musste eben etwas erschüttert feststellen, dass ich mittlerweile keine der unzähligen Versionen mehr auf dem Telefon habe. Ich habe meine Rechnung wohl lange nicht mehr nicht pünktlich gezahlt. Auch irgendwie schade.
Dafür aber kommen die Angry Birds im nächsten Jahr in die Kinos – un ich werde hingehen. Egal ob mit oder ohne gezahlter Rechnung. Jawoll!
(Direktlink, via Devour)

Immer wenn man glaubt, absurder könnte es in der Manege des Copyrightzirkus‘ ja gar nicht mehr werden, kommt irgendwer daher und überzeugt einem vom Gegenteil. Diesmal: Peta, die die Urheberrechte für ein Foto des sechsjährigen Makaken Narutos gerne bei dem Affen sehen wollen. Dieser nämlich hatte sich 2011 die Kamera des britischen Fotografen David Slater gezockt und ein Selfie von sich gemacht. Das Bild wurde internetzberühmt.
Später landete es unter Public Domain auf Wikimedia, worüber der Fotograf sich beschwerte, was allerdings keine Konsequenzen hatte, denn bei Affen-Selfies gebe es kein Copyright, entschied die US-Copyright-Behörde.
Peta sieht das allerdings anders und verklagt jetzt den Fotografen David Slater.
„Die Tierschutzorganisation Peta hat gemeinsam mit Antje Engelhardt vom Deutschen Primatenzentrum bei einem Bundesgericht in San Francisco Klage im Namen des Affen eingereicht. Naruto von der indonesischen Insel Sulawesi müsse zum „Urheber und Eigentümer seines Fotos“ erklärt werden, heißt es darin. Das Urheberrechtsgesetz in den USA verbiete einem Tier nicht das Copyright, „und da Naruto das Foto gemacht hat, gehört ihm das Copyright, wie es jedem Menschen gehören würde“. Die Tierschützer wollen sämtliche Einnahmen durch das Foto verwalten und dem Tier zugutekommen lassen.“
Da wird der Affe sich freuen. Vielleicht spendiert ihm Peta ja auch einfach eine eigene Kamera – für weitere Selfies dieser Art.
(via René)

(Foto: Pawel Maryanov, CC BY 2.0)
Sehr spannendes DLF-Feature über Dissonanzen in der Musik, die Musik mitunter letztendlich erst zu dem machen, was sie ist: Ode an den Fehler – Über den Reiz musikalischer Unschärfen. Mit jeder Menge bekannter Elektronik.
Ganz gleich ob bei Paul McCartney oder der experimentierfreudigen Band Radiohead: Auf vielen Musik-Alben lassen sich bei genauem Hinhören schief tönende Passagen entdecken. In Zeiten digitaler Studioproduktionen scheint das durchaus verwunderlich: Mit der Präzision des Computers lässt sich heute doch alles auf Perfektion trimmen.
Wird manch schräg tönender Klang von Musikern und Produzenten als Stilmittel eingesetzt? Das Feature spannt in der Betrachtung von „musikalischen Fehlern“ einen Bogen: vom Laienmusiker, der im stillen Kämmerlein aus Fehlern lernt, über den bewusst in die Musik hineinkomponierten Fehler renommierter Künstler bis hin zur Faszination von beiläufigen Verspielern, die ein Werk zu etwas ganz Besonderem machen. Wie lässt sich all dies in eine produktive Fehlerkultur integrieren? Unstimmigkeiten und Interpretationsfehler sind zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle oft auch klang- und stilbildend. Sicher aber ist: Aus Fehlern lernt man!
[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/09/06/dlf_20150906_2005_d135a6ae.mp3]
(Direktlink, via Swen)